Trump Repeats a Fatal Historical Mistake: When Power Turns Into Isolation

An article by Werner Hoffmann

History is not a museum. It is a warning system. And again and again, it reveals the same pattern: Those who believe constant confrontation is a sign of strength ultimately end up isolated—and provoke a coalition against themselves. This is exactly the danger of Donald Trump’s political approach: permanent conflict with allies, partners, institutions, and rules.

The core issue is not volume or theatrics. It is long-term strategic capability. A country that simultaneously antagonizes Europe, international organizations, trading partners, and parts of its own society creates friction on all fronts. In the short term, such behavior may generate applause from a loyal base. In the long term, it triggers defensive reactions—economic, diplomatic, technological, and strategic.

History offers clear lessons. Power-driven leaders and imperialists have repeatedly underestimated what happens when they create too many enemies at once. Adolf Hitler made precisely this mistake: overextension through arrogance, until former rivals aligned against him. This is not a comparison of personalities, but an examination of a recurring historical pattern—the pattern of self-overestimation. When a leader turns everyone into an adversary, pressure eventually comes from all directions.

For the United States, this trajectory is particularly dangerous. America’s strength was never based solely on military or economic power. It rested on alliances, trust, and predictability. When these foundations erode, the United States does not merely lose sympathy—it loses influence. And in global politics, influence often matters more than threats.

There is also a deeply personal dimension to this issue. Trump is nearly 80 years old. One cannot avoid asking whether the long-term consequences of his actions still matter to him—or whether the pursuit of an “immortal” place in history has taken precedence over political responsibility. History, however, is rarely kind to leaders who gamble with global stability for personal legacy.

In the end, it is not politicians who pay the price. It is ordinary people—through insecurity, inflation, conflict, and the loss of stability. A leader who turns the world against himself does not endanger “others” first, but his own country. That is why this course represents an extremely dangerous situation for the American people.

History has already written its warning. The only question that remains is how high the cost will be this time.

#DonaldTrump #USPolitics #GlobalPolitics #Democracy #WorldAffairs

Trump wiederholt den fatalen Fehler Der Machtbesessenen: Wer sich mit allen anlegt, wird von Allen zurückgedrängt

Ein Beitrag von Werner Hoffmann

Geschichte ist kein Museum. Sie ist ein Warnsystem. Und sie zeigt immer wieder dasselbe Muster:

Wer glaubt, durch permanente Konfrontation Größe zu beweisen, landet am Ende in Isolation und löst eine Gegenkoalition aus.

Genau darin liegt die Gefahr, wenn Donald Trump Politik als Dauer-Kampf inszeniert: gegen Partner, gegen Verbündete, gegen Institutionen, gegen Regeln.

Der entscheidende Punkt ist nicht, ob jemand laut ist oder „stark wirkt“. Entscheidend ist, ob ein Land langfristig handlungsfähig bleibt. Wer sich gleichzeitig mit Europa, mit internationalen Organisationen, mit Handelspartnern und mit Teilen der eigenen Gesellschaft anlegt, produziert Reibung an allen Fronten. Kurzfristig kann das innenpolitisch Applaus bringen. Langfristig führt es zu Abwehrreaktionen: wirtschaftlich, diplomatisch, technologisch und strategisch.

Historisch ist das keine neue Erkenntnis. Machtpolitiker und Imperialisten haben wiederholt unterschätzt, was passiert, wenn sie zu viele Gegner gleichzeitig schaffen. Auch Hitler machte den Fehler, sich Schritt für Schritt so zu überdehnen, dass am Ende die Gegenseite gemeinsame Sache machte.

Das ist kein Gleichsetzen der Personen, sondern ein Blick auf das Muster der Selbstüberschätzung: Wer sich überall Feinde macht, wird irgendwann von mehreren Seiten zugleich unter Druck gesetzt.

Für die USA wäre eine solche Entwicklung besonders gefährlich. Amerika war stark, weil es Bündnisse hatte, weil es Vertrauen aufbauen konnte, weil Partner an die Berechenbarkeit glaubten. Wenn diese Berechenbarkeit erodiert, verlieren die USA nicht nur Sympathie, sondern auch Einfluss. Und Einfluss ist in der Weltpolitik oft mehr wert als Drohungen.

Hinzu kommt die persönliche Frage: Trump ist fast 80. Ist ihm die langfristige Dynamik wirklich bewusst? Oder geht es um das, was viele Machtmenschen antreibt: ein Platz in der Geschichte um jeden Preis. Doch Geschichte belohnt selten den, der sie mit dem Risiko eines Flächenbrands füttert. Sie erinnert sich meist an den Schaden.

Am Ende zahlen nicht Politiker, sondern Menschen: durch Unsicherheit, durch Inflation, durch Konflikte, durch einen Verlust an Stabilität. Wer die Welt gegen sich aufbringt, gefährdet nicht „die anderen“, sondern vor allem das eigene Land. Und genau deshalb ist dieser Kurs für die US-Amerikaner eine extrem gefährliche Situation.

#DonaldTrump, #Weltpolitik, #Geopolitik, #Demokratie, #GeschichteWiederholtSich.

Donald Trump, du hast mal wieder nicht in der Geschichte aufgepasst. Grönland gehört zu Dänemark!

Ein Beitrag von Werner Hoffmann

Wenn Donald Trump erneut öffentlich mit der Idee spielt, Grönland „kaufen“ oder politisch beanspruchen zu können, ist das kein harmloser Ausrutscher.

Es ist entweder historische Ignoranz – oder bewusste Irreführung. Die Faktenlage ist jedenfalls eindeutig: Grönland gehört zu Dänemark.

Auch wenn ein Präsident Fakten gerne passend zurechtlegt: Geschichte und Völkerrecht lassen sich nicht umdeuten. Und höchstwahrscheinlich ist Donald Trump nicht dumm – er verbreitet vielmehr gezielt Narrative, die seinen machtpolitischen Interessen dienen.

Die historischen Nachweise sind eindeutig:

1. Historische Verwaltung
Grönland wurde ab dem 18. Jahrhundert durch die dänisch-norwegische Krone staatlich verwaltet. Missionen, Handel und Verwaltung unterstanden dänischer Hoheit. Grönland war zu keinem Zeitpunkt herrenlos.

2. Der Kieler Frieden von 1814
Mit dem Kieler Frieden wurde Norwegen an Schweden abgetreten. Entscheidend: Grönland, Island und die Färöer blieben ausdrücklich bei Dänemark. Dieser Vertrag ist bis heute völkerrechtlich gültig.

3. Internationales Gerichtsurteil 1933
Norwegen erhob 1931 Ansprüche auf Ostgrönland. Der Internationale Gerichtshof entschied 1933 eindeutig zugunsten Dänemarks und bestätigte dessen uneingeschränkte Souveränität über ganz Grönland.

4. Verfassungsrechtlicher Status
Seit 1953 ist Grönland integraler Bestandteil des Königreichs Dänemark. Mit der Selbstverwaltung seit 1979 und der erweiterten Autonomie seit 2009 besitzt Grönland weitgehende Selbstbestimmung – bleibt jedoch staatsrechtlich Teil Dänemarks.

5. Internationale Anerkennung
UNO, EU, internationale Verträge und weltweites Kartenmaterial führen Grönland einheitlich als Teil des Königreichs Dänemark. Eine anerkannte Gegenposition existiert nicht.

Resümee:
Wer Grönland politisch infrage stellt, ignoriert internationale Verträge, Gerichtsurteile und geltendes Völkerrecht. Geschichte lässt sich nicht umschreiben – auch nicht von Präsidenten.

#Groenland #Daenemark #Voelkerrecht #InternationalePolitik #Geschichte

GEHEIMTREFFEN MIT NEONAZIS: Wie die AfD in der Schweiz offen vom Abbau des Rechtsstaats träumt

Ein Beitrag von Frank Hennemann

#Frank #Hennemann

AfD in der Schweiz: Remigration, DNA-Tests und der Abschied vom Rechtsstaat

Mitte Dezember treffen sich AfD-Politiker in der Schweiz. Nicht zum Fondue, sondern mit Leuten, bei denen der Verfassungsschutz innerlich schon den Kugelschreiber zückt.

Mit dabei: Roger Beckamp, Bundestagsabgeordneter der AfD, und Lena Kotré, Landtagsabgeordnete aus Brandenburg. Gastgeber und Umfeld: Mitglieder der verbotenen Neonazi-Struktur Blood & Honour und die Schweizer rechtsextreme Gruppe Junge Tat.

Aufgedeckt wurde das Ganze von Correctiv. Wieder einmal. Man fragt sich langsam, was unser Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) so macht.

Worum ging es inhaltlich?
Kurzfassung: um Machtfantasien mit Verwaltungsanleitung.

Lena Kotré spricht offen über:

  • Entzug der deutschen Staatsbürgerschaft für eingebürgerte Deutsche nach Straftaten,
  • Privatisierung der Abschiebung, freundlich „Abschiebeindustrie“ genannt,
  • DNA-Tests, um Herkunft festzustellen,
  • Remigration als politisches Instrument, auch gegen unliebsame Meinungen.

Das ist kein nettes Treffen am AfD-Wahltzelt. Das ist ein autoritäres Konzept mit Checkliste. Staatsbürgerschaft auf Widerruf. Grundrechte unter Vorbehalt. Meinung nur, solange sie passt.

Der Satz, der hängen bleibt:

Kotré grenzt sich formal vom Holocaust und von Hitler ab. Sagt aber gleichzeitig, alles „darunter“ müsse sagbar sein. Gemeint sind Debatten darüber, was man vom „eigenen Volk fernhalten“ wolle.

Das ist rhetorisch interessant. Und politisch brandgefährlich. Denn Geschichte funktioniert nicht wie eine Limbo-Stange. Wer ständig fragt, wie tief man noch gehen darf, ist innerlich längst gefallen.

Das Umfeld:
Organisiert wurde das Treffen von Manuel Corchia, Führungskader der Jungen Tat. Bei ihm wurden Waffen gefunden. Teilnehmer wurden konspirativ zu einer Gaststätte bei Zürich geschleust. Journalisten mussten undercover arbeiten. Wer nichts zu verbergen hat, fährt normalerweise nicht im Konvoi zum Wirtshaus.

Zwischen AfD-Strukturen und der Jungen Tat gibt es personelle Überschneidungen. Kandidaturen, gemeinsame Aktionen, einschlägige Vorstrafen. Das ist keine zufällige Bekanntschaft. Das ist ideologische Nähe mit Terminplan.

Und jetzt?
Die AfD erzählt gerne, sie sei „missverstanden“. Hier wurde nichts missverstanden. Hier wurde zugehört. Dokumentiert. Zitiert. Fotografiert.

Das ist keine Debatte über Migration. Das ist eine Debatte über den Umbau des Rechtsstaats. Über eine Gesellschaft, in der Zugehörigkeit verhandelbar wird und Rechte kündbar sind.

Man kann das alles weiter verharmlosen. Oder man nennt es beim Namen.

Das hier ist keine Protestpartei.

#Deutschland #AfD #Remigration #Rechtsstaat #Rechtsextremismus
https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/innenpolitik/id_100560250/afd-frau-lena-kotre-fantasiert-bei-treffen-mit-rechtsextremen-ueber-dna-tests.html

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