Washington brennt vor Wut – Proteste gegen Trump erreichen neue Dimensionen

Ein Beitrag von Stefan Vogt

Erste Bilder hatte ich gestern schon gesehen, aber die zeigten noch nicht diese Größenordnung. Da ist offensichtlich einiges unterwegs gewesen in Washington.

Das war ein deutliches Zeichen der Unzufriedenheit, außerhalb eines lang angekündigten landesweiten Demonstrationstags. Ich bin gespannt, ob sich das festigt und erweitert.

Washington bebt – Tausende fordern das Ende des Trump-Regimes

Washington hat am Samstag gezeigt, wie schnell aus politischer Unzufriedenheit ein Beben werden kann. Landesweit strömten Tausende Demonstrierende in die Straßen der Hauptstadt Washington D.C., angezogen von der „Remove the Regime“-Kundgebung, die weit größer wurde, als selbst die Organisatoren erwartet hatten.

Die Rufe „Impeach, convict, remove“ und „Lock him up“ hallten über die Pennsylvania Avenue, sichtbar in Livestreams, begleitet von einem stetigen Zulauf neuer Gruppen, Schildern und einer Stimmung, die von Entschlossenheit und Wut getragen war. Die Demonstration war kein Ritual politischer Folklore – sie war Ausdruck einer Bevölkerung, die spürt, dass sich im Land etwas gefährlich verschiebt.

Die Gründe dafür liegen offen zutage. Millionen Amerikaner kämpfen mit Rekordpreisen für Lebensmittel, während Mieten in vielen Städten unerschwinglich werden und die Löhne kaum hinterherkommen. Der Arbeitsmarkt wirkt stabiler, als er sich anfühlt. Menschen arbeiten mehr Stunden für weniger Gegenwert, verlieren Jobs in Branchen, die unter Trumps Zollpolitik leiden, und erleben täglich, wie sich ihre finanzielle Unsicherheit vertieft. Diese sozialen Spannungen bilden das Fundament für den Frust, der sich nun öffentlich zeigt.

Ein Bericht vom KAIZEN BLOG

Credits: Rainer Hofmann | KAIZEN BLOG
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#TrumpProteste #WashingtonDC #RemoveTheRegime #DemokratieInGefahr #USA2025

Europa spielt mit dem Feuer: Unsere Erdgas-Abhängigkeit wird zur tickenden Zeitbombe

Ein Beitrag von

Volker Quaschning.

Europa besitzt gerade noch gut 1 Prozent der weltweiten Erdgasvorräte.

Wir sind extrem von anderen Staaten bei den Erdgasimporten abhängig.

Die USA und Katar versuchen das bereits jetzt als Druckmittel auszunutzen.

Die Abhängigkeit müssen wir beenden und so schnell wie möglich aus der Nutzung von Erdöl und Erdgas aussteigen.

Setzt auf die Wärmepumpe und die Elektromobilität. Alles andere wird uns teuer zu stehen kommen.

#Energiezukunft #Unabhängigkeit #Wärmepumpe #Elektromobilität #Erdgas

BMW-MILLIONENWAHN: WIE SÖDER, AIWANGER UND SCHNIEDER 273 MIO. EURO VERBRENNEN

Ein Beitrag von

Martin Jenrischik

Schneider, Söder und Aiwanger schenken BMW 273 Millionen Euro

Der Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder hat nicht nur die falsche Abschaffung der Luftverkehrsabgabe durchgesetzt (worüber sich Jens Spahn freut), sondern schmeißt auch in Richtung Wasserstoff-PKW das Steuergeld zum Fenster heraus.

Global werden mittlerweile mehr Ferraris als H₂-Fahrzeuge verkauft, hat Christian Stöcker in seiner SPIEGEL-Kolumne beschrieben. Das ficht BMW und auch Schnieder, Söder und Aiwanger natürlich nicht an. BMW behauptet, 2028 den BMW iX5 Hydrogen „in Serie“ auf den Markt bringen zu wollen.
Und was machen Schnieder, Söder und Aiwanger? Sie sponsern das traurige Schauspiel mit satten 273 Millionen Euro.

Pikant: Aiwanger durfte den BMW vor einer Weile als Prototyp fahren. Die Zahlen hierzu sind mehr als pikant. So legte das Fahrzeug zwischen Juni und September 2023 im Rahmen eines Nutzertests gegen Vergütung ziemlich genau 25.738 Kilometer zurück.

Dabei wurden 432,03 Kilogramm Wasserstoff verbraucht. Die Tankkosten lagen bei erschwinglichen 5.949,17 Euro.
Macht also bei einem Durchschnittsverbrauch von 1,678 kg/100 km exakt 23,11 Euro pro 100 Kilometer.

2024 wurden 13.000 Wasserstoffautos verkauft. Allein im ersten Halbjahr dieses Jahres schrumpfte der Markt für entsprechende Fahrzeuge um 27 Prozent, schreibt Christian Stöcker.

Fun Fact: In Deutschland werden Wasserstofftankstellen abgebaut. Derzeit gibt es noch 73. Auch die einzige in Aiwangers Wahlkreis.

Doch damit nicht genug totes Pferd-Reiten durch Aiwanger:
In Kürze werden wir ein Förderprogramm für Wasserstoff-Lkw mit einem Umfang von 35 Millionen Euro starten. Förderfähig werden Fahrzeuge aller Nutzfahrzeugklassen sein.
Auch der Markt für LKW hat sich weitestgehend für vollelektrische Antriebe entschieden.

Söder, Aiwanger und Schnieder machen Politik an den Realitäten vorbei. Steuergeld-Verschwendung pur.

#Elektromobilität #Schwarzbuch #Steuergeld #BMW #Verkehrspolitik

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