TRUMP ZOCKT MIT DER WELT – UND VERZOCKT SICH!

Jetzt droht der Preis-Schock für seine eigenen Wähler – EU schlägt zurück!

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Trump zockt mit der Welt https://youtu.be/qrq142OJ1-o?si=riF3aT8VOKRzutrL

Ein Beitrag von

Marcel Fratzscher.

Jetzt droht der Preis-Schock für seine eigenen Wähler – EU schlägt zurück!

Donald Trump hat mit seinen Strafzöllen gegen die Welt einen schweren und möglicherweise fatalen Fehler gemacht. Trump überschätzt sich selbst und die globale Macht der US-Wirtschaft.

Er kann einen Handelskonflikt gegen die gesamte Welt nicht gewinnen, solange Europa, China, Mexiko und Kanada koordiniert agieren. Dieser Konflikt ist die Chance für die EU, das Heft des Handels zurückzugewinnen und wichtige Fehler zu korrigieren.

Ende der Weltordnung – und der Anfang vom Ende für Trump?

Gleichzeitig bedeuten Trumps Handelskonflikte das endgültige Aus für die multilaterale Weltordnung in Bezug auf Wirtschaft und Handel. Trump hat zentrale Versprechen und Abkommen aufgekündigt, die dem Welthandel und der Welthandelsorganisation WTO zugrunde lagen.

Der Handelskonflikt schafft nur Verlierer – aber die größten Verlierer sind die US-Wirtschaft und Trumps eigene Wählerinnen und Wähler. Sie werden durch Trumps Zölle Preissteigerungen von über 5 % erleben und einen empfindlichen Verlust ihres Lebensstandards hinnehmen müssen.

Trumps Bumerang trifft Amerika selbst

Die Hoffnung auf eine Rückverlagerung von Produktion in die USA dürfte sich nicht erfüllen. Europäische Unternehmen wären schlecht beraten, in ein Land mit solch erratischer Politik zu investieren.

Ein stärkerer US-Dollar macht amerikanische Produkte noch teurer und gefährdet viele Jobs – besonders bei Menschen mit niedrigem Einkommen und in strukturschwachen Regionen, also genau bei Trumps Basis.

Midterms 2026: Der Anfang vom Ende seiner Macht?

Dieser Handelskonflikt könnte Trumps entscheidender Fehler werden. Bei den Midterm-Wahlen 2026 droht den Republikanern der Verlust beider Kammern im US-Kongress. Die Frustration vieler republikanischer Wähler zeigt sich bereits jetzt.

EU muss jetzt handeln – gemeinsam und entschlossen

Europa muss einen kühlen Kopf bewahren – und gemeinsam mit China, Mexiko und Kanada auf den Konflikt reagieren. Die Unberechenbarkeit des US-Präsidenten ist dabei das größte Risiko.

Die beste Antwort: Gegenzölle in gleicher Höhe. Sie wahren die Glaubwürdigkeit der EU und signalisieren Deeskalationsbereitschaft – falls Trump zur Vernunft zurückkehrt.

Jetzt ist die Zeit für ein starkes Europa

Jetzt ist der Moment, endlich gegen den Marktmissbrauch einiger mächtiger US-Digitalkonzerne vorzugehen: faire Besteuerung, europäische Standards und klare Regeln für Datenschutz, Transparenz und Wettbewerb.

Nur so können Demokratie, Freiheit und faire Märkte in Europa geschützt werden. Europa darf diese historische Chance nicht ungenutzt lassen!

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Kommentar von

Werner Hoffmann

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Historischer Artikel – Aus der Vergangenheit wohl nichts gelernt!

Donald Trump setzt mit seinen Strafzöllen auf eine alte Taktik – doch die Geschichte zeigt: Wer mit Zöllen spielt, verliert schnell die Kontrolle über Wirtschaft, Wähler und Weltordnung.

Fall 1: Thomas Jefferson und der Embargo-Fehlschlag von 1807

Thomas Kefferdon – Quelle: Wikipedia

Bereits im frühen 19. Jahrhundert setzte US-Präsident Thomas Jefferson im Konflikt mit Großbritannien und Frankreich auf eine harte wirtschaftspolitische Maßnahme: das sogenannte Embargo Act von 1807. Der Handel mit den beiden Mächten wurde komplett unterbunden – als Reaktion auf die wiederholten Übergriffe britischer und französischer Kriegsschiffe auf amerikanische Handelsschiffe.

Doch die Maßnahme traf vor allem die eigene Wirtschaft. Besonders die Häfen in Neuengland litten unter dem Handelsstopp. Die einst angestrebte Druckerhöhung auf die europäischen Mächte blieb wirkungslos. Stattdessen folgte eine tiefe wirtschaftliche Krise in den USA – das Gesetz wurde 1809 zurückgenommen. Nur wenige Jahre später kam es dennoch zum Krieg von 1812 gegen Großbritannien.

Fazit: Ein Handelskonflikt mit einer Großmacht birgt mehr Risiken als Chancen – besonders wenn die eigene Wirtschaft überproportional leidet.

Fall 2: William McKinley und der Zollschock von 1890

William McKinley .

Rund 80 Jahre später wiederholte sich die Geschichte: William McKinley, damaliger Kongressabgeordneter und späterer Präsident, führte 1890 den berüchtigten McKinley-Tarif ein – mit durchschnittlichen Zollsätzen von knapp 50 % auf Importe. Ziel war der Schutz der US-Industrie vor europäischer Konkurrenz, insbesondere aus Großbritannien und Deutschland.

Doch auch hier zeigte sich: Der Schuss ging nach hinten los. Es kam zu Vergeltungszöllen, zu Preissteigerungen im Inland und zu wachsender Unzufriedenheit in der Bevölkerung – insbesondere bei der Arbeiterklasse. Die politische Quittung folgte prompt: Bei den Zwischenwahlen 1890 erlitten die Republikaner eine krachende Niederlage.

Fazit: Protektionismus kann kurzfristig helfen – langfristig führt er jedoch zu Handelskriegen, wirtschaftlichen Verwerfungen und politischem Vertrauensverlust.

Und heute? Donald Trump wiederholt alte Fehler

Donald Trump – Eine Person, die gerne die Demokratie abschaffen will..-

Mit seiner Zollpolitik gegen China, die EU, Mexiko und Kanada begeht Donald Trump heute dieselben Fehler wie Jefferson und McKinley. Auch Trumps Zölle haben Preissteigerungen in den USA ausgelöst, die vor allem seine eigene Wählerschaft treffen. Die Hoffnung auf eine Rückverlagerung von Produktion in die USA hat sich größtenteils nicht erfüllt.

Ein zentraler Unterschied: Vollbeschäftigung statt Massenarbeitslosigkeit

Ein entscheidender Unterschied zur Vergangenheit wird oft übersehen: Damals litten die USA unter einer deutlich höheren Arbeitslosigkeit. Heute hingegen herrscht in den Vereinigten Staaten nahezu Vollbeschäftigung. Und das ändert alles.

Denn selbst wenn Unternehmen bereit wären, Werke in die USA zu verlagern – es fehlt an verfügbaren Arbeitskräften. Ohne Arbeitskräfte kein Werk. Kein neues Werk – keine Produktionsverlagerung. Trumps Zollpolitik läuft also ins Leere. Sie ist wirtschaftlich ineffektiv und politisch riskant.

Der Bumerang trifft ihn selbst – und seine Wähler. Die steigenden Preise, insbesondere bei Konsumgütern, treffen ausgerechnet die Menschen mit geringem Einkommen – also die Basis seiner Wählerschaft.

Was Europa jetzt tun muss

Die EU sollte aus der Geschichte lernen: Ruhig bleiben, aber geschlossen und strategisch antworten. Gegenzölle können sinnvoll sein, aber vor allem ist jetzt der Moment, die eigene Marktordnung zu stärken – insbesondere gegenüber Digitalkonzernen aus den USA.

Fairer Handel, faire Besteuerung und der Schutz demokratischer Strukturen – das ist die Lektion, die wir aus der Vergangenheit ziehen sollten. Und vor allem: Wir dürfen dieselben Fehler nicht wiederholen.

Nachtrag—>

https://www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/dihk-umfrage-deutsche-firmen-im-ausland-sehen-die-usa-als-problemregion/ar-AA1BVIWv?ocid=msedgntp&pc=U531&cvid=9f9c462cc5c34fc3cfe88afbb960ae08&ei=9

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Nachtrag 2 zu Trump:

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