Werner Hoffmann – Demokratie der Mitte, weil Extremflügel das Land zerstören.-
Die Welt befindet sich in einem geopolitischen Wandel, der von zunehmendem Autoritarismus, wirtschaftlichem Druck und strategischer Einflussnahme geprägt ist.
Die Vereinigten Staaten unter der möglichen Rückkehr von Donald Trump, das immer aggressiver auftretende Russland unter Wladimir Putin und Chinas wachsende geopolitische Ambitionen bedrohen die Stabilität der liberalen Weltordnung.
Die internationale Gemeinschaft demokratischer Staaten steht vor einer entscheidenden Frage:
Werden sie sich zusammenschließen, um ihre gemeinsamen Werte und Interessen zu schützen, oder werden sie weiterhin einzeln agieren und sich erpressbar machen?
Die Antwort auf diese Herausforderung ist eine neue Koalition der Willigen – ein Bündnis aus wirtschaftlich starken, demokratischen Nationen, die gemeinsam für Frieden, Stabilität und eine faire Weltwirtschaft eintreten.
Warum eine neue Allianz notwendig ist
1. Der Rückzug der USA als verlässlicher Partner
Traditionell waren die USA ein Anker der westlichen Wertegemeinschaft. Doch die möglichen Entwicklungen unter einer erneuten Trump-Administration könnten dazu führen, dass sich die Vereinigten Staaten noch stärker vom Multilateralismus abwenden und nationale Egoismen in den Vordergrund rücken. Trump hat bereits in seiner ersten Amtszeit gezeigt, dass er bereit ist, Bündnisse wie die NATO infrage zu stellen, multilaterale Abkommen aufzukündigen und protektionistische Handelspolitik zu betreiben. Eine zweite Amtszeit könnte Europa und andere demokratische Staaten in eine gefährliche Isolation treiben.
2. Russlands aggressiver Expansionismus
Der brutale Angriffskrieg gegen die Ukraine hat gezeigt, dass Russland unter Putin bereit ist, mit militärischer Gewalt geopolitische Fakten zu schaffen. Sanktionen allein reichen nicht aus, um den Kreml von weiteren Aggressionen abzuhalten. Eine starke Allianz demokratischer Staaten könnte wirtschaftliche und sicherheitspolitische Gegenmaßnahmen koordinieren, um Autokratien in die Schranken zu weisen.
3. Chinas wirtschaftliche und politische Machtausweitung
China verfolgt eine langfristige Strategie der geopolitischen Einflussnahme durch Investitionen, wirtschaftliche Abhängigkeiten und politische Erpressung. Mit dem Belt and Road-Projekt hat Peking bereits viele Staaten an sich gebunden, während es gleichzeitig durch Industriesubventionen und unfaire Handelspraktiken den globalen Wettbewerb verzerrt. Die neue Koalition müsste diesem Einfluss mit einer eigenen wirtschaftlichen Strategie begegnen, um faire Handelsbedingungen und technologische Souveränität zu gewährleisten.
Die Koalition der Willigen: Wer sollte dabei sein?
Eine neue Allianz demokratischer Staaten muss breit aufgestellt sein und wirtschaftliche, politische und sicherheitspolitische Zusammenarbeit forcieren.
Zu den Kernmitgliedern sollten gehören:
– Die Europäische Union (ohne autokratisch regierte Staaten wie Ungarn),
– Demokratische europäische Länder außerhalb der EU wie Großbritannien, Norwegen und die Ukraine,
– Indien, als größte Demokratie der Welt und strategisches Gegengewicht zu China, Japan, Taiwan, Australien und
– Neuseeland, als Stabilitätsanker im Pazifik,
– Kanada, als verlässlicher Partner mit starkem wirtschaftlichem Potenzial,
– Mercosur-Staaten (Brasilien, Argentinien, Uruguay, Paraguay), um Südamerika stärker in die demokratische Weltgemeinschaft zu integrieren.
Strategische Schwerpunkte der Allianz
1. Ein wirtschaftliches Schutzschild gegen Erpressung
Ein gemeinsamer Wirtschaftsraum dieser Staaten könnte Handelshemmnisse abbauen und gemeinsame Standards etablieren, um die Abhängigkeit von den USA, China und Russland zu reduzieren. Freihandelsabkommen innerhalb dieser Allianz würden demokratische Staaten wirtschaftlich stärken und gegen Handelskriege immunisieren.
2. Technologische Unabhängigkeit und Innovation
Die Allianz müsste in kritischen Bereichen wie Halbleitertechnologie, künstliche Intelligenz, erneuerbare Energien und digitale Infrastruktur eng kooperieren. So könnte sie eine Alternative zu Chinas Technologiefirmen schaffen und sich vor wirtschaftlicher Sabotage schützen.
3. Sicherheitspolitische Zusammenarbeit
Während NATO und bilaterale Militärbündnisse bestehen bleiben sollten, wäre eine engere sicherheitspolitische Koordination innerhalb dieser Allianz entscheidend. Besonders im Indo-Pazifik und in Osteuropa müssten Maßnahmen ergriffen werden, um gegen potenzielle Aggressionen Russlands und Chinas gewappnet zu sein.
4. Demokratische Werte verteidigen
Die neue Allianz sollte auch aktiv für Demokratie und Menschenrechte eintreten. Sie könnte autoritäre Tendenzen innerhalb demokratischer Staaten bekämpfen und autokratische Regierungen durch gezielte Sanktionen und Unterstützungsprogramme für Demokratiebewegungen unter Druck setzen.
Fazit: Die Zukunft gehört den Willigen
Die Welt steht an einem Wendepunkt. Entweder lassen demokratische Staaten zu, dass autoritäre Regime sie weiterhin erpressen und ihre Werte untergraben – oder sie nehmen ihr Schicksal in die eigene Hand.
Die Gründung einer neuen Allianz demokratischer Staaten wäre ein entscheidender Schritt, um Freiheit, Wohlstand und Frieden zu sichern.
Diese Koalition der Willigen könnte nicht nur als wirtschaftlicher und politischer Schutzraum dienen, sondern auch eine neue globale Führungsrolle übernehmen – eine, die nicht auf Erpressung und Einschüchterung, sondern auf Partnerschaft, Innovation und gemeinsamen Werten basiert.
Löschen und Leben retten: Ja, auch das geht elektrisch.
Ein Beitrag von
Bundesministerium für Digitales und Verkehr.
Immer mehr Fahrzeuge zeigen: Die #eMobilität ist nicht mehr aufzuhalten. Hier ein paar Beispiele:
E-Löschfahrzeuge eilen bei der #Feuerwehr elektrisch zum Einsatzort.
E-Betonmischer pendeln abgasfrei zwischen Werk und #Baustelle.
#eLKW holen Müll ab und transportieren tonnenschwere Güter.
Wir unterstützen die #Elektromobilität und fördern den Ausbau der Ladeinfrastruktur. Über 150.000 öffentliche Ladepunkte haben wir schon heute.
Mit dem #Deutschlandnetz kommen 9.000 Schnellladepunkte für Pkw an 1.000 Orten hinzu.
Speziell für E-Lkw haben wir ein Konzept für ein deutschlandweit flächendeckendes Lkw-Schnellladenetz entlang der Bundesautobahnen erstellt. Es sollen rund 350 Standorte entstehen mit etwa 1.800 MCS-Ladepunkten und rund 2.400 CCS-Ladepunkten. Die Autobahn GmbH des Bundes NOW GmbH Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur
Unser Ziel:
Laden soll für alle so einfach sein wie tanken!
Deswegen haben wir schon über 1 Mio. Ladepunkte gefördert, von denen bereits über 84 % in Betrieb sind – öffentliche wie auch nicht öffentlich zugängliche Ladepunkte.
So machen wir Deutschland und Ihren Alltag mobiler & einfacher.
Dank Solarstrom: Familie versorgt sich selbst – und fährt völlig kostenlos!
Ein Beitrag von
Harald M. Depta.
Heute erlebe ich wieder einen jener Tage, die die Investition in erneuerbare Energien vollständig rechtfertigen. Bei frühlingshaftem Wechselspiel aus Sonne und Wolken lädt unser selbsterzeugter Sonnenstrom nicht nur unseren Heimspeicher, sondern auch unsere Elektrofahrzeuge – umgerechnet etwa 200 km zusätzliche Reichweite allein aus Solarenergie werden es heute werden – an einem Tag Mitte März.
Die Zahlen sprechen für sich: Mit einer 17,2 kWp Photovoltaikanlage und einem 13,8 kWh Heimspeicher versorgen wir unser komplettes Energiesystem autark. Dies umfasst den Haushaltsstrom für drei Personen (plus Katze), zwei Elektrofahrzeuge, unsere Wärmepumpe sowie den Tauchsieder für die Warmwasseraufbereitung.
Besonders erfreulich: In diesem Monat sind wir schon 100% autark und produzieren deutlich mehr Strom als im Vorjahreszeitraum. Die intelligente Selbstoptimierung des Systems erledigt dabei die Steuerung der Energieflüsse – nahezu allein und hocheffizient.
Die Vorteile dieses Energiekonzepts gehen weit über Nachhaltigkeit hinaus. Die wirtschaftliche Rechnung zeigt eindeutig positive Ergebnisse, während gleichzeitig die Unabhängigkeit von externen Energieversorgern weiter steigt. Die anfängliche Investition amortisiert sich durch eingesparte Energiekosten kontinuierlich.
Und man darf an dieser Stelle auch erwähnen: Kein Geld gezahlt für Strom, tanken, Wärme. Weil es sich lohnt – vielfach!
Vorsorge und Selbsthilfe in verschiedenen Krisensituationen
Nicht nur ein Unfall oder eine Krankheit mit anschließender Geschäftsunfähigkeit können einen Notfall verursachen.
Ein Notfallordner mit
Generalvollmacht inklusive Vorsorgevollmacht,
Notariell beurkundeten Testament,
Sorgerechtsverfügung, wenn minderjährige Kinder vorhanden sind,
Kopie oder Original wichtiger Unterlagen (Kreditkarten, Personalausweis, Reisepass, Impfpass, verschlüsselte Kennwortübersicht aller Konten
ist eine wichtige Grundlage. Im Laptop eingescannte oder sonst digital gespeicherte Dokumente bringen nichts, da viele Unterlagen im Original irgendwann einmal benötigt werden.
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Aber auch andere Situationen machen eine persönliche Notfallvorsorge unumgänglich.
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Krisen können jederzeit auftreten – sei es durch Naturkatastrophen wie Unwetter und Hochwasser oder durch technische Zwischenfälle wie Stromausfälle.
Ein umfassender Notfallplan und präventive Maßnahmen können helfen, sich selbst und anderen in Notsituationen beizustehen.
Dieser Artikel gibt Ihnen einen Einblick in die wichtigsten Maßnahmen zur Krisenvorsorge und Selbsthilfe.
Grundwissen für die Krisenbewältigung
1. Das eigene Wohnumfeld kennen
Ein fundiertes Wissen über die Umgebung kann entscheidend sein, um im Ernstfall schnell und effizient zu reagieren. Dazu gehören folgende Überlegungen:
Naturgefahren: Gibt es in der Nähe fließende Gewässer, die ein Hochwasserrisiko bergen?
Industrie & Gefahrenstoffe: Befinden sich Betriebe in der Nähe, die in Krisensituationen besondere Gefahren darstellen könnten?
Überschwemmungsgefahr: Gab es in der Vergangenheit Überschwemmungen durch Starkregen?
Brandschutz: Sind Rauchmelder und Feuerlöscher vorhanden? Sind Rettungswege und Fluchttüren frei zugänglich?
Zudem sollte man sich mit Fluchtwegen und Rettungsmöglichkeiten vertraut machen. Dazu gehört die Kenntnis von höhergelegenen Orten und sicheren Wegen dorthin.
2. Gemeinschaftliche Hilfe in Notfällen
Krisensituationen lassen sich besser bewältigen, wenn eine enge Zusammenarbeit mit Nachbarn oder Freunden besteht. Überlegen Sie, wer im Notfall helfen kann und tauschen Sie wichtige Kontaktdaten aus.
3. Frühzeitige Krisenwarnungen nutzen
Je früher man von einer Krise erfährt, desto besser kann man reagieren. Es gibt verschiedene Warnsysteme, die genutzt werden sollten:
Warn-App NINA: Kostenlose App mit aktuellen Warnungen des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK).
Durchsagen von Feuerwehr und Polizei: Offizielle Informationen über Lautsprecherdurchsagen.
Sirenen: Im Landkreis Ludwigsburg gibt es bereits ein Sirenennetz im Aufbau, das zwei Signalarten nutzt:
Warnung: Ein- und abschwellender Heulton (1 Minute) → Sofort Schutz suchen, Fenster und Türen schließen, Medien verfolgen, Nachbarn informieren.
Entwarnung: Dauerton (1 Minute) → Gefahr vorüber.
Weitere Informationen sind beispielsweise auch auf der Internetseite des Landkreises Ludwigsburg abrufbar.
4. Notrufnummern speichern
Legen Sie die wichtigsten Notrufnummern als Merkzettel in der Nähe Ihres Telefons oder speichern Sie sie im Handy:
Polizei: 110
Feuerwehr & Rettungsdienst: 112
Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116 117
Giftnotruf Freiburg: 0761 19240
Telefonseelsorge: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222
Bei einem Notruf ist es wichtig, klare Informationen bereitzustellen:
WO ist der Unfallort?
WAS ist passiert?
WER ruft an?
WARTEN auf Rückfragen der Einsatzkräfte.
Private Notfallvorsorge
Jeder sollte für den Ernstfall gerüstet sein. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) empfiehlt einen Vorrat für mindestens 10 Tage.
1. Lebensmittel- und Wasservorräte
Ein Notvorrat sollte aus haltbaren Lebensmitteln bestehen, die ohne Kühlung lagerfähig sind. Dazu gehören:
Trinkwasser: 2 Liter pro Person und Tag (empfohlen: 20 Liter für 10 Tage)
Grundnahrungsmittel: Nudeln, Reis, Kartoffeln (3,5 kg pro Person)
Gemüse & Hülsenfrüchte: Dosen oder getrocknete Produkte (4 kg pro Person)
Obst & Nüsse: Lang haltbare Produkte wie Trockenobst oder Dosenfrüchte (2,5 kg pro Person)
Milchprodukte: H-Milch, Milchpulver (2,6 kg pro Person)
Fleisch, Fisch & Eier: Dosenfleisch, getrocknete Eier (1,5 kg pro Person)
Fette & Öle: Pflanzliche Öle, Butter (0,357 kg pro Person)
Campingausrüstung: Spirituskocher mit Brennmaterial (nur im Freien benutzen!), Batteriebetriebene Rundfunkgeräte.
3. Notfallrucksack für Evakuierung
Falls Sie das Haus kurzfristig verlassen müssen (z. B. wegen Hochwasser oder Feuer), sollte ein Notfallrucksack bereitstehen mit:
Persönlichen Medikamenten
Behelfsmäßiger Schutzkleidung
Unterwäsche, warme Kleidung
Gummistiefeln und festem Schuhwerk
Essen & Trinken für einige Stunden
Arbeits- und Schutzhandschuhe
Wichtige Dokumente (z. B. Ausweis, Versicherungspapiere)
Fotokopien wichtiger Unterlagen
Fazit: Gut vorbereitet ist halb gerettet
Die richtige Vorbereitung kann in einer Krise überlebenswichtig sein. Wissen über das eigene Wohnumfeld, Vorräte für den Notfall und eine enge Zusammenarbeit mit Nachbarn helfen, schwierige Situationen sicherer zu bewältigen. Nutzen Sie moderne Warnsysteme und speichern Sie Notfallkontakte, um im Ernstfall schnell reagieren zu können.
Wer vorbereitet ist, kann nicht nur sich selbst, sondern auch anderen helfen
Vorsorge und Selbsthilfe in Krisensituationen – Teil 2
Nachdem wir bereits wichtige Grundlagen der Krisenvorsorge sowie private Notfallmaßnahmen behandelt haben, gehen wir nun gezielt auf das richtige Verhalten bei akuten Gefahrenlagen wie Bränden, Unwettern und Hochwasser ein.
1. Was tun bei einem Brand?
Ein Brand kann sich innerhalb weniger Minuten ausbreiten. Betroffenen bleiben oft nur etwa 120 Sekunden, um sich in Sicherheit zu bringen. Daher ist es entscheidend, sich auf solche Situationen vorzubereiten und im Ernstfall richtig zu handeln.
Sofortmaßnahmen bei einem Brand
Den Brandherd „im Keim ersticken“: Falls gefahrlos möglich, sollte das Feuer sofort gelöscht werden.
Achtung bei Fettbränden! Brennendes Fett niemals mit Wasser löschen! Es besteht Explosionsgefahr durch Stichflammen. Stattdessen:
Elektrischen Strom ausschalten: Falls gefahrlos möglich, den Strom abschalten, um elektrische Brände zu verhindern.
Nie gegen den Wind löschen: Feuer immer von unten nach oben und von der Seite bekämpfen, um Rauch- und Stichflammen zu vermeiden.
Rauchgasvergiftung vermeiden: Verqualmte Räume sollten nur kriechend verlassen werden, da sich giftige Gase am Boden sammeln.
Falls Löschen nicht möglich ist:
Fenster und Türen schließen, aber nicht abschließen, um dem Feuer Sauerstoff zu entziehen.
Sofort den Raum verlassen.
Notruf 112 wählen und folgende Infos übermitteln:
Wo ist der Brand?
Was ist passiert?
Wer ruft an?
Warten auf Rückfragen.
Beim Verlassen des Gebäudes
Notfallgepäck (falls vorbereitet) mitnehmen.
Niemals sich oder andere in Gefahr bringen, um Gegenstände zu retten!
Alle Türen schließen (nicht abschließen!), um die Brandausbreitung zu verlangsamen.
Bei Feuerwehreintreffen den Einsatzkräften sofort Informationen über gefährdete Personen oder mögliche Explosionsgefahren geben.
2. Verhalten bei Unwettern
Unwetter treten in Deutschland immer häufiger auf und können erhebliche Schäden verursachen. Durch rechtzeitige Wetterwarnungen lassen sich viele Gefahren verringern. Warnsysteme wie die Warn-App NINA oder Wettervorhersagen des DWD sollten regelmäßig überprüft werden.
Bauliche Schutzmaßnahmen gegen Sturmschäden
Dachdeckung überprüfen und Sturmhaken befestigen.
Schneefanggitter anbringen, falls das Dach eine hohe Neigung hat.
Windrispen an Dächern sichern, um Sturmschäden zu verhindern.
Bäume auf Standfestigkeit überprüfen und umsturzgefährdete Äste entfernen.
Markisen und Überdachungen befestigen.
Gartenmöbel und Fahrräder rechtzeitig sichern.
Während eines Sturms
Im Haus
Fenster und Rollläden schließen.
Stabile Innenräume aufsuchen, Keller meiden (Gefahr durch Wassereinbruch).
Elektrische Geräte bei drohendem Blitzschlag vom Netz nehmen.
Im Freien
Offene Flächen meiden.
Schutz in Gebäuden oder unter stabilen Brücken suchen.
Bäume, Masten und Zäune meiden.
Bei Hagel Kopf und Nacken mit einer Tasche oder den Händen schützen.
Im Auto
Auto nicht unter Bäumen parken.
Falls ein Unwetter aufzieht, anhalten und im Fahrzeug bleiben, ohne metallische Teile zu berühren.
3. Hochwasser – Vorbeugung und Verhalten
Durch den Klimawandel treten Starkregenereignisse immer häufiger auf und können außerhalb von Flussgebieten zu Überschwemmungen führen. Präventive Maßnahmen helfen, Schäden zu begrenzen.
Bauliche Schutzmaßnahmen gegen Hochwasser
Rückstauklappen in Abwasserleitungen installieren und regelmäßig warten.
Leistungsstarke Tauchpumpen für das Abpumpen von Wasser bereithalten.
Fliesenböden und wasserfeste Dämmmaterialien in gefährdeten Räumen nutzen.
Hausanschlusskästen sichern und Überflutungsschächte anlegen.
Tanks und Öltanks befestigen, um Umweltschäden zu vermeiden.
Notstromaggregate und Pumpen für den Betrieb im Notfall bereithalten.
Was tun, wenn Hochwasser droht?
Gefährdete Personen frühzeitig in Sicherheit bringen.
Wichtige Dokumente in wasserdichten Behältern aufbewahren.
Kellerräume und tiefliegende Bereiche meiden.
Auto auf höhergelegene Parkplätze bringen.
Notfallrucksack griffbereit halten.
Hilfe nach der Überschwemmung
Nur mit Schutzausrüstung in das Gebäude zurückkehren.
Elektrische Anlagen erst nach Prüfung wieder in Betrieb nehmen.
Trinkwasserqualität prüfen lassen.
Putz und Dämmstoffe austauschen, wenn sie durch Wasser beschädigt wurden.
Fazit: Vorbereitung rettet Leben
Brände, Unwetter und Hochwasser stellen ernsthafte Gefahren dar. Wer vorbereitet ist, kann Schäden minimieren und sich selbst sowie andere schützen. Die wichtigsten Maßnahmen umfassen:
Risikobewusstsein: Die eigene Umgebung auf Gefahren hin überprüfen.
Bauliche Maßnahmen: Haus und Garten auf Extremwetter vorbereiten.
Frühzeitige Warnungen nutzen: Apps wie NINA oder DWD-Wetterwarnungen beachten.
Richtiges Verhalten im Ernstfall: Ruhe bewahren, Feuer & Wasser meiden, auf Sicherheit achten.
——
Vorsorge und Selbsthilfe in Krisensituationen – Teil 3
In diesem Abschnitt geht es um konkrete Maßnahmen zur Vorbereitung auf Hochwasser und Stromausfälle sowie das Verhalten im Ernstfall.
1. Hochwasser – Prävention und Verhalten
Hochwasser kann durch starke Regenfälle, schmelzenden Schnee oder übertretende Flüsse entstehen. Besonders durch den Klimawandel treten Starkregenereignisse häufiger auf und sorgen auch abseits großer Gewässer für Überschwemmungen.
Präventive Maßnahmen bei Hochwassergefahr
Sandsäcke, Schalbretter und wasserfeste Sperrholzplatten besorgen, um Eingänge und Fenster zu sichern.
Gefährliche Stoffe und Chemikalien außer Reichweite von Wasser lagern.
Wertvolle Gegenstände in höher gelegene Räume bringen.
Heizöltank gegen Auftrieb sichern, indem er an der Wand verankert oder mit Ballast beschwert wird.
Notvorräte und Rückstauklappen überprüfen, um unkontrolliertes Wasser aus der Kanalisation zu verhindern.
Wichtige Dokumente in wasserdichten Behältern aufbewahren.
Insektenschutzmittel bereithalten, da Hochwasser oft Mücken und andere Schädlinge ins Haus bringt.
Kinder aus dem Gefahrenbereich entfernen.
Auto auf höher gelegene Parkplätze fahren, um Wasserschäden zu vermeiden.
Wenn Hochwasser eintritt
Fenster und Türen schließen, um das Eindringen von Wasser zu minimieren.
Strom abschalten, um Kurzschlüsse und lebensgefährliche Stromschläge zu verhindern.
Häuser nicht verlassen, da schnell fließendes Wasser sehr gefährlich sein kann.
Hochwassergebiete mit dem Auto meiden, da Fahrzeuge bereits bei 30 cm Wassertiefe weggeschwemmt werden können.
Hilfe für Nachbarn und Bedürftige organisieren, aber sich nicht selbst in Gefahr bringen.
Vorsicht bei einsturzgefährdeten Gebäuden und Straßen.
Nach dem Hochwasser
Abwarten, bis der Grundwasserspiegel gesunken ist, bevor man mit dem Abpumpen beginnt.
Wasserreste und Schlamm so schnell wie möglich entfernen, um Schimmelbildung zu verhindern.
Elektrik, Heizöltanks und Baustatik von Fachleuten überprüfen lassen.
Kontaminierte Lebensmittel und kaputte Möbel fachgerecht entsorgen.
Gemüse und Obst aus überfluteten Gärten nicht verzehren, da es mit Schadstoffen belastet sein kann.
2. Stromausfall – Was tun, wenn der Strom weg ist?
Stromausfälle können durch Unwetter, Sabotage oder technische Defekte verursacht werden. Besonders großflächige, langanhaltende Stromausfälle stellen eine ernste Gefahr für die Versorgung mit Lebensmitteln und Wasser dar.
Vorbereitung auf einen Stromausfall
Taschenlampen und Kerzen bereithalten, um sich in der Dunkelheit orientieren zu können.
Bargeld im Haus haben, da EC-Karten und Geldautomaten ohne Strom nicht mehr funktionieren.
Notstromversorgung für Heizungen in Betracht ziehen, um Wärmeausfälle zu vermeiden.
Informationen über Notstromversorgungen und Katastrophenschutzmaßnahmen einholen.
Während eines Stromausfalls
Batteriebetriebenes Radio oder Kurbelradio einschalten, um aktuelle Informationen zu erhalten.
Heizungsausfall beachten:
Fenster und Türen geschlossen halten.
Räume mit Decken und Vorhängen isolieren.
Kerzen sicher nutzen (Stoßlüften nicht vergessen!).
Warme Kleidung anziehen.
Falls ein Kamin vorhanden ist, für ausreichend Brennmaterial sorgen.
Notfallmaßnahmen bei Hunger
Elektroherde funktionieren nicht – stattdessen Campingkocher oder Grill nutzen.
Kein offenes Feuer in der Wohnung verwenden! Erstickungs- und Brandgefahr!
Lebensmittel aus dem Gefrierschrank möglichst schnell verwerten, bevor sie verderben.
Kommunikation bei Stromausfall
Notrufe bevorzugt über das Festnetz oder Feuerwehrhäuser absetzen, da Handynetze schnell überlastet sein können.
Feuerwehrhäuser als Notfall-Anlaufstellen nutzen, um Hilfe zu bekommen.
Leuchttürme des Katastrophenschutzes aufsuchen, falls Telefon- und Internetnetze ausfallen.
Wenn Angehörige Pflege benötigen
Rettungsdienst frühzeitig informieren, falls lebenswichtige Geräte ohne Strom ausfallen.
Erreichbarkeit sicherstellen, um Notfälle melden zu können.
Wichtige Medikamente und medizinische Geräte griffbereit halten.
3. Katastrophenschutz-Leuchttürme
In großen Krisensituationen kann es vorkommen, dass Telefon- und Internetnetze ausfallen. Dann ist es schwierig, Hilfe zu rufen. Der Landkreis Ludwigsburg hat dafür spezielle Katastrophenschutz-Leuchttürme eingerichtet, die als Anlaufstellen für die Bevölkerung dienen.
Was ist ein Katastrophenschutz-Leuchtturm?
Feuerwehrhäuser oder andere Gebäude mit Notstromversorgung.
Anlaufstelle für Bürger, um Notrufe abzusetzen.
Verbindung zur Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten.
Erkennbar an einem offiziellen Schild mit Katastrophenschutz-Logo.
Fazit: Vorbereitung ist entscheidend!
Hochwasser, Stromausfälle und andere Krisen sind unvorhersehbar, doch mit der richtigen Vorbereitung lassen sich Schäden minimieren. Die wichtigsten Punkte:
Hochwasserschutzmaßnahmen ergreifen, um sich und das Haus zu sichern.
Bei Stromausfällen alternative Licht- und Heizquellen bereithalten.
Lebensmittel- und Wasservorräte anlegen, um Versorgungsengpässe zu überbrücken.
Notfallkontaktstellen wie Feuerwehrhäuser oder Leuchttürme kennen, um im Ernstfall schnell Hilfe zu erhalten.
Mit diesen Maßnahmen ist man bestens gewappnet, um Krisensituationen sicher zu überstehen
Werner Hoffmann – Demokratie der Mitte, weil Extremflügel das Land zerstören. –
Hier die Übersetzung
Hier ist die deutsche Übersetzung des Textes auf dem Bild:
„Faschismus beginnt nicht mit Soldaten auf den Straßen. Er beginnt damit, zu entscheiden, wer entbehrlich ist:
• Die Kranken.
• Die Behinderten.
• Die Alten.
• Die Flüchtlinge.
• Die Einwanderer.
• Die Außenseiter.
• Die Menschen, die zu viel nachdenken, zu laut sprechen, sich weigern zu gehorchen!“
——
Wie Faschismus beginnt: Das schleichende Gift der Ausgrenzung
Faschismus ist nicht einfach ein plötzlicher Umbruch, bei dem bewaffnete Soldaten durch die Straßen marschieren und eine Diktatur errichten. Er ist vielmehr ein schleichender Prozess, der oft in scheinbar harmlosen gesellschaftlichen Entwicklungen wurzelt. Der zentrale Gedanke hinter der obigen Aussage ist, dass Faschismus nicht mit Gewalt beginnt, sondern mit der Entscheidung, wer als „entbehrlich“ gilt – wer aus der Gesellschaft ausgeschlossen wird, weil er nicht in ein bestimmtes Weltbild passt.
Die erste Phase: Die Definition von „Unwerten“
Die ersten Anzeichen eines faschistischen Systems zeigen sich oft in der Abwertung bestimmter Gruppen. Es wird eine Grenze gezogen zwischen „wir“ und „sie“, zwischen denen, die angeblich „dazugehören“, und jenen, die als Problem oder Bedrohung dargestellt werden. Die Gründe für diese Abwertung sind vielfältig: Krankheit, Behinderung, Alter, Herkunft oder einfach die Tatsache, dass jemand kritisch denkt und sich dem System nicht blind unterordnet.
Historisch gesehen hat dies oft als Grundlage für Diskriminierung, Verfolgung und letztlich Gewalt gedient. Die Nationalsozialisten bezeichneten beispielsweise jüdische Menschen, Menschen mit Behinderungen, politische Gegner und viele andere als „lebensunwert“ oder „Volksfeinde“. Der erste Schritt bestand darin, diese Gruppen systematisch als Belastung für die Gesellschaft darzustellen.
Die zweite Phase: Die Entmenschlichung der Ausgegrenzten
Sobald eine Gruppe als problematisch oder unerwünscht identifiziert wurde, folgt oft die Entmenschlichung. Die Sprache spielt dabei eine entscheidende Rolle: Menschen werden als „Parasiten“, „Last“, „Bedrohung“ oder „Ungeziefer“ bezeichnet. Diese Rhetorik führt dazu, dass ihre Diskriminierung nicht nur gesellschaftlich akzeptabel wird, sondern sogar als notwendig oder gerechtfertigt erscheint.
Ein bekanntes Beispiel hierfür ist die Propaganda der Nationalsozialisten gegen jüdische Menschen, die sie als „Schädlinge“ oder „Feinde des Volkes“ darstellte. Auch in anderen faschistischen Systemen wurden Minderheiten auf ähnliche Weise entmenschlicht, um ihre Verfolgung zu legitimieren.
Die dritte Phase: Systematische Entrechtung und Gewalt
Nachdem die öffentliche Meinung gegen eine bestimmte Gruppe aufgebracht wurde, folgen oft konkrete Maßnahmen:
• Einschränkung von Rechten und Freiheiten
• Ausschluss aus gesellschaftlichen Bereichen wie Bildung, Arbeit oder Gesundheitsversorgung
• Zwangsmaßnahmen wie Internierung oder Abschiebung
• Physische Gewalt bis hin zu systematischem Mord
Der Übergang von Diskriminierung zu offener Gewalt ist fließend. Was als rhetorische Hetze beginnt, kann schnell zu staatlicher Repression und brutaler Verfolgung eskalieren.
Warum es heute noch relevant ist
Viele Menschen glauben, dass Faschismus ein Relikt der Vergangenheit ist – ein Phänomen des 20. Jahrhunderts, das mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs besiegt wurde. Doch die Mechanismen, die ihn ermöglichen, existieren nach wie vor.
Auch heute erleben wir weltweit Tendenzen, in denen bestimmte Gruppen als „Problem“ oder „Gefahr“ dargestellt werden. Ob es um Migranten, Menschen mit Behinderungen, politische Aktivisten oder kritische Journalisten geht – die Muster sind oft dieselben:
1. Stigmatisierung: Bestimmte Gruppen werden als Bedrohung dargestellt.
2. Diskriminierung: Ihre Rechte und Möglichkeiten werden systematisch eingeschränkt.
3. Entmenschlichung: Sie werden als minderwertig oder „schädlich“ für die Gesellschaft angesehen.
4. Repression: Gewalt, Ausgrenzung und Zwangsmaßnahmen nehmen zu.
Widerstand gegen den schleichenden Faschismus
Die wichtigste Lehre aus der Geschichte ist, dass Faschismus nicht einfach geschieht – er wird ermöglicht, wenn Menschen schweigen und nicht widersprechen. Es liegt in der Verantwortung aller, wachsam zu sein und Ausgrenzung, Diskriminierung und Hass nicht zu akzeptieren.
Die Frage ist nicht, ob Faschismus in der Zukunft möglich ist – sondern ob wir ihn erkennen, bevor er sich etabliert. Denn er beginnt nicht mit Soldaten auf den Straßen, sondern mit der Entscheidung, wer entbehrlich ist.
Deutschland jubelt über sinkende Emissionen – doch der Wald zahlt die Rechnung. Einst eine CO₂-Senke, jetzt selbst ein Klimakiller! Experten warnen: „Rechentricks retten uns nicht!“
Doomscrolling: Mehr Wald, weniger Probleme? Schön wär’s.
Deutschland hat sein Klimaziel für 2024 insgesamt erreicht. Die Emissionen sind gesunken. Klingt nach Fortschritt, ist leider auch eine Frage der Bilanzierung.
Das ist der Trick: Die Sektoren Gebäude und Verkehr wurden einfach zusammengelegt. Weil die einen weniger ausgestoßen haben als geplant, dürfen die anderen mehr emittieren, ohne dass es offiziell als Verfehlung zählt. Ein echter Fortschritt wäre es nur, wenn alle Bereiche ihre Ziele erreichen würden.
Jetzt kommt dazu, dass bisher Emissionen aus Landnutzung und Wäldern kaum berücksichtigt wurden. Offiziell sind das minus 14 Millionen Tonnen CO2, also eine Senke.
Tatsächlich hat der Wald längst die Seiten gewechselt. 2020 hat er noch 62 Millionen Tonnen CO2 aufgenommen, 2023 waren es nur noch drei Millionen Tonnen. Einbruch um 95 Prozent.
Die Ursache sind Hitze, Dürre, Schädlinge, Brände, Kahlschläge für neue Bau- und Ackerflächen. Statt CO2 zu speichern, setzt der gestresste Wald inzwischen selbst große Mengen frei.
Die Emissionen der Landnutzung sind mittlerweile fast so hoch wie die der deutschen Industrie. 33 Millionen Tonnen CO2, das sind mehr als die gesamten Emissionen der Stahlproduktion in Deutschland. Trotzdem fällt das in den offiziellen Klimabilanzen kaum ins Gewicht. Die Politik rechnet sich den Wald weiter schön.
Und dann gibt es die ewige Idee, einfach mehr Bäume zu pflanzen. Soll ja angeblich alles lösen. Die Realität ist eine andere. Selbst wenn es früher eine halbwegs sinnvolle (wenn auch nicht skalierende) Strategie sehen konnte, mittlerweile wäre es also sogar kontraproduktiv.
Junge Bäume überleben die extremen Bedingungen oft nicht, wachsen langsamer, sterben früher. Es gibt nicht genug gesunde Flächen, um einfach mehr Wald zu machen.
Das Problem löst sich nicht durch Rechentricks und Wunschdenken. Der Wald kann unseren verschwenderischen Lebensstil nicht mehr kompensieren. Auch nicht durch Aufforstung..
Deswegen: Weniger Emissionen, nicht nur anders bilanzieren.
Werner Hoffmann – Demokratie der Mitte, weil Extremflügel das Land zerstören. –
Heute hatte ich einen Artikel gelesen, der mir genau das bestätigte, was ich schon seit Januar vermute.
Droht ein geheimer Energie-Deal zwischen den USA und Russland?
Die geopolitische Landschaft verändert sich rasant – und Deutschland könnte zum bloßen Zuschauer degradiert werden. Während vordergründig über einen möglichen Waffenstillstand im Ukraine-Krieg verhandelt wird, laufen im Hintergrund offenbar Gespräche zwischen den USA und Russland über einen strategischen Energie-Deal.
Im Zentrum steht die Nord Stream-Infrastruktur, aber auch andere russische Energieanlagen in Deutschland scheinen von Interesse zu sein.
Geheime Verhandlungen hinter den Kulissen
Laut Recherchen von CORRECTIV und IStories sollen hochrangige Vertreter der USA und Russlands seit Monaten über die Zukunft der Pipelines Nord Stream 1 und 2 verhandeln.
Besonders brisant:
Auch die Anteile des russischen Staatskonzerns Rosneft an der deutschen Raffinerie Schwedt (54 Prozent) sowie an Bayernoil und Miro könnten Teil des Deals sein.
Die Bundesregierung scheint hierbei kaum eine Rolle zu spielen – vielmehr könnte es sich um eine “amerikanische Agenda” handeln, bei der deutsche Stellen bewusst ausgeschlossen werden.
„Wenn wir uns nicht verändern, wenn wir ungefähr so blieben, wie wir sind, dann wird alles über unsere Köpfe hinweg entschieden.“
Er sieht Europa angesichts der geopolitischen Entwicklungen in einer existenziellen Krise – entweder gewinnt es militärische und wirtschaftliche Eigenständigkeit oder es verliert seine Relevanz als eigenständiger Akteur.
Die Rückkehr russischer Rohstoffe – aber unter US-Kontrolle?
Bis zum Beginn des russischen Angriffskrieges im Februar 2022 war Deutschland stark von russischen Energielieferungen abhängig.
Die Pipelines Nord Stream 1 und 2 sowie die Raffinerie Schwedt bildeten die Achse der deutschen Rohstoffversorgung aus Russland.
Doch nach Kriegsbeginn wurde die Zertifizierung von Nord Stream 2 verweigert, Russland drosselte daraufhin die Gaslieferungen über Nord Stream 1.
Schließlich wurde die Pipeline im Herbst 2022 durch eine Explosion größtenteils zerstört.
Die Hintergründe der Sabotage sind bis heute nicht endgültig geklärt – deutsche Ermittler vermuten ukrainische Saboteure.
Inzwischen wird die Raffinerie Schwedt mit Öl aus Kasachstan versorgt, doch die Infrastruktur für alternative Lieferwege über Rostock und Danzig ist unzureichend.
Deshalb gibt es Bestrebungen, russisches Öl wieder fließen zu lassen.
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) äußerte sich bereits positiv zu dieser Idee.
Hier könnte der mutmaßliche Deal zwischen den USA und Russland ins Spiel kommen:
Während russisches Öl und Gas wieder nach Europa fließen könnte, würden die Transportwege in US-amerikanischer Hand liegen.
Damit wäre die Lieferung der Rohstoffe vom Besitz des Transportnetzes getrennt – ein Modell, das der EU-Vorgabe zur „Entkoppelung“ von Versorgungsunternehmen entspricht.
Trump, Putin und das große Geschäft
Seit Donald Trumps Wahlsieg im November 2024 gibt es vermehrt Berichte über informelle Treffen zwischen Emissären der USA, Russlands und Deutschlands.
Bereits damals hatte das Wall Street Journal vermeldet, dass der US-Investor und Trump-Unterstützer Stephen P. Lynch Interesse an Nord Stream 2 habe.
Nach Trumps Amtseinführung im Februar wurden die Verhandlungen offenbar konkreter.
Selbst Unterlagen aus dem Insolvenzverfahren der Nord Stream 2 AG in der Schweiz deuten auf intensive Gespräche mit Finanzinvestoren hin.
Die US-Seite scheint mit diesem Deal eine doppelte Strategie zu verfolgen:
Einerseits soll die europäische Autoindustrie durch geplante Zölle geschwächt werden, andererseits könnten die USA vom Weiterverkauf russischer Energie profitieren.
Ein Insider aus den Verhandlungen fasst es so zusammen: „Da klatschen sich zwei in die Hände – die Russen und Amerikaner.
Der eine verkauft Rohstoffe, der andere transportiert.
Beide verdienen, und die Europäer zahlen die Zeche.“
Wie reagiert die deutsche Politik?
Das Bundeswirtschaftsministerium wies jegliche Beteiligung am Insolvenzverfahren von Nord Stream 2 zurück und erklärte, nicht an Spekulationen teilzunehmen.
Auch bezüglich des möglichen Verkaufs der Rosneft-Anteile in Deutschland hält sich die Bundesregierung bedeckt – man sei keine Vertragspartei und kommentiere Spekulationen nicht.
Allerdings ließ das Ministerium offen, ob es in Zukunft alternative Maßnahmen ergreifen würde, falls die Verhandlungen nicht nach Wunsch verlaufen.
Während sich Deutschland offiziell aus den Gesprächen heraushält, deutet eine Aussage des russischen Präsidenten Wladimir Putin darauf hin, dass tatsächlich Verhandlungen stattfinden.
Auf einer Pressekonferenz mit dem weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko erklärte er am 13. März 2025:
„Wenn die USA und Russland sich auf eine Zusammenarbeit im Energiebereich einigen, dann kann die Gasröhre für Europa bereitgemacht werden.
Und das wird für Europa von Nutzen sein, weil sie günstiges russisches Gas bekommen wird.“
Fazit: Europa zwischen den Fronten
Sollte sich dieser Deal tatsächlich bewahrheiten, wäre Europa in einer denkbar schlechten Verhandlungsposition.
Während Russland seine Wirtschaft mit neuen Einnahmen stabilisieren und eine erneute Aufrüstung finanzieren könnte, würden die USA die Kontrolle über die Infrastruktur übernehmen.
Europa hingegen hätte wenig Mitspracherecht und müsste sich mit den Konsequenzen arrangieren.
Röttgens düstere Prognose könnte damit Wirklichkeit werden: „Dann wird alles über unsere Köpfe hinweg entschieden.“
Kommentar von
Werner Hoffmann – Wir brauchen ein funktionierendes Klima auf der Erde. –
Genau diese Ziele von USA2.0 und Russland sind der Grund, warum die Trump-Administration und Putin bei der Hetze gegen erneuerbarer Energie aktiv mitwirkt.
Für Putin ist der Export von fossiler Energie inklusive Uran das Lebenselixier für seine Machterhaltung.
Für Trump bedeutet es ein interessantes Geschäftsmodell mit der fossilen Lobby am Leben zu erhalten.
Putin und Trump – vereint für Cash, Öl, Gas, Uran.
Russland ist seit dem Jahr 2000 einer der weltweit größten Exporteure fossiler Energieträger. Die Bedeutung dieser Exporte für die russische Wirtschaft hat im Laufe der Jahre zugenommen. Im Jahr 2000 machten Erdöl, Mineralölprodukte und Erdgas etwa 52 % der gesamten Warenausfuhren Russlands aus. Bis 2006 stieg dieser Anteil auf rund 63 %.
Ohne den Export von fossiler Energie und Uran, würde das Machtzentrum Putin zusammenbrechen.
Klima Solar.
Da Europa – insbesondere Deutschland – durch erneuerbare Energie von der fossilen Energie unabhängiger wird, ist Deutschland eine Gefahr als Vorbild der erneuerbaren Energie.
Wie hoch war der Anteil der Stromgewinnung in Deutschland durch erneuerbare Energie?
Im Jahr 2024 wurden in Deutschland insgesamt 431,5 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt und in das Netz eingespeist. Davon stammten 59,4 % aus erneuerbaren Energieträgern.
Im Jahr 2023 lag der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung bei 52,5 %.
Diese Entwicklung zeigt einen kontinuierlichen Anstieg des Anteils erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung in Deutschland.
An der fossilen Energie werden inzwischen pro Tag über 4 Milliarden Gewinn erreicht.
Die Zeche bezahlen nicht nur Europa und alle Verbraucher, sondern auch das weltweite Klima.
McDonalds und die Gastro-Branche unterstützen Merz – und bekommen dafür eine Mehrwert-Steuer-Senkung.
Exklusive foodwatch-Recherche
Es ist ja irgendwie bizarr:
Im Sondierungspapier von Union und SPD ist vieles wolkig – z.B. der Klimaschutz – aber ein Detail ist schonmal festgetackert:
Die Mehrwertsteuer für Restaurants etc. soll sinken. Kostenpunkt: 4 Mrd. Euro pro Jahr. Auf 10 Jahre gerechnet 40 Mrd.
Das sind ganze 8 Prozent der Schulden, die die kommende Koalition im gleichen Zeitraum für Infrastruktur aufnehmen will.
Vorgeschoben wird dabei ja gern das arme Wirtshaus – das tatsächlich unter hohen Kosten leidet.
Aber wie es bei einer Umsatzsteuer nunmal so ist:
Von einer Senkung profitieren vor allem die, die viel Umsatz machen.
Und das sind McDonald’s, Burger King, Nordsee etc.
Wir bei foodwatch Deutschland haben uns die Sache genauer angeschaut.
Und es gibt ein paar pikante Details:
1️⃣ Im Wahlkampf sprach sich #Angela #Inselkammer, die Vizepräsidentin des #DEHOGA, dem Branchenverband der Restaurants und Hotels, explizit für Merz als Kanzler aus.
Auf der CDU-Website „Stimmen für Merz“ warb sie für die Partei, „weil die Union der Gastro den Rücken stärkt“.
2️⃣ Am 17. Januar bekam die CDU eine Groß(!)spende in Höhe von 500.000€ vom Gastro-Unternehmer Max Schlereth.
Er betreibt ein Sparerib-Restaurant in München („Fleisch eine neue Bühne geben“) und ist gleichzeitig Chef einer großen Hotelkette (mit angeschlossenen Restaurants). Er würde von der Steuersenkung massiv profitieren.
3️⃣ Merz und Söder zeigten sich im Wahlkampf beide in McDonalds-Filialen.
Merz gut gelaunt mit dem Burger in der Hand.
Söder empfahl das Restaurant sogar mit den Worten:
„Schmeckt sehr gut, kann ich nur empfehlen.“
Bei einem Betriebsbesuch zusammen mit dem McDonalds-Chef am 3. Dezember 2024 lobte er den Konzern als „sehr großen Arbeitgeber“ und versprach:
„Wir sind an der Seite all unserer Gastronomiebetriebe“.
Was schon damals hervorstach: McCafé war Sponsor des CDU-Parteitags, McDonald’s „Unterstützer“ beim Bau einer neuen Geschäftsstelle der Mittelstandsvereinigung.
➡️ Nicht nur wollen Union und SPD gigantische Schulden aufnehmen – sie wollen das Geld offenbar über Umwege auch gleich ihren Wahlkampfunterstützer:innen zugute kommen lassen. Das sieht nicht gut aus, finde ich.
Werner Hoffmann – Demokratie der Mitte, weil Extremflügel das Land zerstören. –
Juli 1987, Moskau, UdSSR – Der 41-jährige Trump fliegt auf Einladung des sowjetischen Botschafters in den USA, Juri Dubinin, nach Moskau.
Nach seiner Rückkehr aus Moskau erhält der bankrotte Trump plötzlich Kredite von 16 Banken und kauft ohne Verhandlungen das Plaza Hotel für 407,5 Millionen Dollar – ein Rekordpreis für ein Hotel.
Was bedeutet das? Es gibt mehrere Theorien, von denen eine besagt, dass Trump ein russischer Aktivposten ist.
Derzeit behaupten drei ehemalige KGB-Agenten, dass Trump von Russland rekrutiert wurde. Sie behaupten, der KGB habe Schmeicheleien und Geschäftsmöglichkeiten genutzt, um an Trumps Ambitionen zu appellieren, um ihn als Aktivposten zu rekrutieren.
Nach seiner Rückkehr in die USA begann der damals unpolitische Trump, die NATO lautstark zu kritisieren, und schaltete am 2. September 1987 ganzseitige Anzeigen in der Washington Post.
Diese Behauptungen stammen von Alnur Mussayev, einem ehemaligen KGB-Offizier und Ex-Chef des kasachischen Geheimdienstes, sowie von den Ex-KGB-Agenten Juri Schwez und Sergej Schyrno, die jetzt in den USA bzw. Frankreich leben.
Keiner dieser ehemaligen KGB-Agenten hat direkte Beweise vorgelegt, aber die Tatsache, dass drei Agenten, die zu unterschiedlichen Zeiten und von verschiedenen Orten aus sprechen, die gleiche Geschichte erzählen, deutet darauf hin, dass diese Möglichkeit nicht von der Hand gewiesen werden sollte.
Unabhängig davon, ob diese Anschuldigungen wahr sind, ist Trumps Verhalten vielsagend. Er hat sich in der UNO auf die Seite Russlands und Nordkoreas gestellt, zieht sich aus der NATO zurück und hat die westlichen Verbündeten mit Handelskriegen verprellt
—-
Original von
Roman Sheremeta.
July 1987, Moscow, USSR — Trump, 41 years old, flies to Moscow at the invitation of Soviet Ambassador to the U.S., Yuri Dubinin.
Upon returning from Moscow, the bankrupt Trump suddenly receives loans from 16 banks and, without negotiation, purchases The Plaza Hotel for $407.5 million — a record price for a hotel.
What does this mean? There are several theories, one of which suggests that Trump is a russian asset.
Currently, three former KGB agents claim that Trump was recruited by russia. They allege that the KGB used flattery and business opportunities to appeal to Trump’s ambitions, aiming to recruit him as an asset.
Upon his return to the U.S., the then-apolitical Trump began loudly criticizing NATO, taking out full-page ads in The Washington Post on September 2, 1987.
These claims come from Alnur Mussayev, former KGB officer and ex-head of Kazakhstan’s intelligence service, as well as ex-KGB agents Yuri Shvets and Sergei Zhyrno, who now reside in the U.S. and France, respectively.
None of these former KGB operatives has provided direct evidence, but the fact that three agents, speaking at different times and from different locations, tell the same story suggests that the possibility should not be dismissed.
Regardless of whether these allegations are true, Trump’s behavior is telling. He has sided with russia and North Korea at the UN, is pulling out of NATO, and has alienated Western allies with trade wars.
Werner Hoffmann – Demokratie der Mitte, weil Extremflügel das Land zerstören. –
Europa, insbesondere die Europäische Union, haben zu starke Abhängigkeiten von den USA2.0.
Gleiches gilt auch noch in Bezug auf China. Die Abhängigkeit von Putin wurde als Reaktion auf den russischen Angriffskrieg umgesetzt.
Europäische Unabhängigkeit stärken: Warum wir uns von den USA lösen – und wie wir es schaffen
Die Entscheidung Portugals, die Bestellung für US-amerikanische F-35-Kampfjets zu stornieren und stattdessen europäische Alternativen zu prüfen, ist ein Zeichen für eine größere geopolitische Bewegung:
Immer mehr Länder erkennen, dass eine übermäßige Abhängigkeit von den USA Risiken birgt – insbesondere unter einer unberechenbaren US-Politik. Doch nicht nur im Verteidigungsbereich bietet sich Europa die Chance, sich von dieser Abhängigkeit zu lösen und wirtschaftlich sowie strategisch souveräner zu werden.
Dabei darf jedoch nicht der Fehler gemacht werden, einfach von einer Abhängigkeit in die nächste zu schlittern. Die Lösung kann nicht sein, sich stärker China oder anderen autokratischen Staaten zuzuwenden. Vielmehr muss Europa auf eine breite Diversifizierung seiner Handelspartner und Lieferketten setzen. Das bedeutet, dass eine stärkere Vernetzung aller demokratischen Länder und insbesondere der EU-Staaten gefördert werden muss. Eine eigenständige, stabile und krisenresistente Wirtschaft kann nur dann gelingen, wenn sich Europa nicht von einzelnen Staaten – sei es die USA oder China – dominieren lässt, sondern auf kooperative, gleichberechtigte Partnerschaften mit Ländern setzt, die ähnliche Werte teilen.
1. Technologie & Digitalisierung: Digitale Souveränität als Schlüssel zur Unabhängigkeit
Die digitale Infrastruktur ist das Rückgrat moderner Gesellschaften. Europa muss sich von der Dominanz amerikanischer Tech-Giganten wie Google, Microsoft, Apple, Amazon und Meta lösen. Dabei darf aber auch nicht der Fehler gemacht werden, sich stattdessen vollständig auf chinesische Alternativen wie Huawei oder TikTok zu verlassen. Lösungen hierfür sind die Förderung europäischer Cloud-Anbieter (z. B. Nextcloud, OVH, Hetzner), die Nutzung europäischer Betriebssysteme (z. B. Linux-Distributionen wie Ubuntu oder TUXEDO OS), datenschutzfreundliche europäische Suchmaschinen wie Qwant oder Startpage sowie alternative soziale Netzwerke wie Mastodon.
2. Finanzsektor: Mehr Unabhängigkeit vom Dollar und US-Banken
Der US-Dollar dominiert weiterhin den internationalen Handel. Europa könnte sich durch eine Stärkung des Euro als Handelswährung unabhängiger machen. Abrechnungen mit anderen demokratischen Wirtschaftspartnern wie Kanada, Australien oder Japan in Euro statt in Dollar oder Yuan sollten ausgebaut werden. Zudem sollte der europäische Finanzsektor durch Zahlungssysteme wie SEPA und EPI (European Payments Initiative) gestärkt werden, um nicht auf US-Finanzinstitute oder chinesische Investoren angewiesen zu sein.
3. Energie & Rohstoffe: Eigenversorgung ausbauen
Europa ist stark abhängig von US-Flüssiggas (LNG) und amerikanischen Ölquellen. Gleichzeitig dominiert China den Markt für seltene Erden, die für Hightech-Produkte und Batterien entscheidend sind. Um diese Abhängigkeiten zu reduzieren, müssen erneuerbare Energien in Europa massiv ausgebaut werden. Wasserstoffproduktion sollte in Zusammenarbeit mit europäischen Partnern und demokratischen Ländern wie Kanada und Australien gefördert werden. Zudem sollte Europa seine eigenen Rohstoffquellen nutzen, anstatt weiterhin von China oder den USA abhängig zu sein.
4. Verteidigung & Rüstung: Eigene Produktionskapazitäten schaffen
Portugal ist nicht das einzige Land, das auf europäische Alternativen umsteigt. Die Abhängigkeit von US-Rüstungsgütern ist hoch, aber Airbus und Dassault könnten US-Produkte wie Boeing ersetzen. Gleichzeitig muss aber verhindert werden, dass China oder Russland neue Lücken in der europäischen Sicherheitsstruktur ausnutzen. Daher ist eine stärkere europäische Zusammenarbeit im Verteidigungsbereich notwendig, beispielsweise durch den Ausbau der gemeinsamen EU-Rüstungsprojekte und der NATO-Kooperation mit demokratischen Staaten.
Die US-Firma Tesla dominiert aktuell die Elektromobilität – doch auch China ist mit BYD, Nio und CATL stark auf dem Vormarsch. Europa muss hier einen eigenen Weg gehen und seine E-Auto-Produktion sowie die Batteriefertigung massiv ausbauen. Europäische Unternehmen wie Volkswagen, Mercedes, Renault oder Stellantis müssen Vorrang haben, und gleichzeitig darf nicht die gesamte Batterieproduktion von China abhängen. Der Aufbau eigener Produktionskapazitäten wie Northvolt in Schweden ist daher essenziell.
6. Pharma & Medizintechnik: Mehr europäische Eigenproduktion
Die Pharmaindustrie ist stark in US-Hand, doch auch China ist ein wichtiger Zulieferer für viele Medikamente und medizinische Geräte. Eine zu starke Abhängigkeit von China könnte Europa in Krisenzeiten erpressbar machen. Daher sollten europäische Länder verstärkt in ihre eigene Impfstoff- und Medikamentenproduktion investieren und sich mit demokratischen Partnerländern wie Kanada oder Japan vernetzen.
Europa importiert viele Lebensmittel aus den USA und China – das könnte sich ändern. Mehr lokale Produktion von Soja, Mais und Weizen wäre eine Alternative zu Importen aus den USA, während die Abhängigkeit von chinesischen Lieferketten für Düngemittel und Agrarprodukte reduziert werden sollte. Der Fokus sollte auf nachhaltiger, europäischer Bio-Landwirtschaft liegen.
Hollywood und US-Medien haben einen enormen Einfluss auf unsere Wahrnehmung, doch auch chinesische Medien und Plattformen wie TikTok beeinflussen junge Menschen immer stärker. Europa muss daher verstärkt eigene Filmproduktionen fördern, unabhängige europäische Medien stärken und alternative europäische Musik- und Videoplattformen aufbauen.
Viele europäische Talente gehen in die USA oder China. Um sie zu halten, sollten europäische Universitäten stärker finanziert und eigene Forschungsprojekte ausgebaut werden. Kooperationen mit anderen demokratischen Staaten wie Australien, Südkorea oder Kanada sollten ausgebaut werden, anstatt sich auf Partnerschaften mit chinesischen Universitäten zu verlassen.
10. Zollfreiheit & Handelsabkommen: Europas Wirtschaft stärken
Die EU hat zahlreiche Handelsabkommen mit demokratischen Staaten wie Kanada, Japan, Australien und Neuseeland, die genutzt werden sollten, um Waren nicht mehr aus den USA oder China importieren zu müssen. Handelsabkommen mit weiteren demokratischen Ländern könnten helfen, neue Märkte zu erschließen und Abhängigkeiten von einzelnen Staaten zu vermeiden.
Fazit: Europas Zukunft liegt in Eigenständigkeit und globaler Vernetzung mit demokratischen Partnern
Die Welt verändert sich – und Europa muss sich anpassen. Eine einseitige Abhängigkeit von den USA oder China ist riskant, gerade wenn politische Instabilität droht. Die Lösung liegt in einer stärkeren Vernetzung innerhalb der EU und mit anderen demokratischen Ländern weltweit. Indem wir europäische Technologien, Märkte und Industrien stärken, sichern wir uns wirtschaftliche Stabilität und geopolitische Unabhängigkeit. Dieser Weg ist nicht nur klug, sondern notwendig. Lassen wir uns nicht von der Politik einzelner Großmächte abhängig machen. Europa hat das Potenzial, auf eigenen Beinen zu stehen – wir müssen es nur nutzen!