Was kostet ein Mitarbeiter wirklich? Was bringt eine Gehaltserhöhung? Und vor allem: Was kostet es ein Unternehmen, wenn Mitarbeiter gehen und ersetzt werden müssen?
Dafür habe ich meinen Finanzrechner um den neuen Bereich „Personal / Arbeitgeber“ erweitert.
Neu sind Rechner für Arbeitgeber-Gesamtkosten, Gehaltserhöhungen, Stunden-/Monatslohn, Teilzeit, Mindestlohn, Überstunden, Nacht-, Sonntags- und Feiertagszuschläge sowie Urlaubsansprüche.
Ein besonderer Schwerpunkt ist der neue Fluktuationskosten-Rechner.
Was kosten 20 Abgänge bei 100 Mitarbeitern?
Hat ein Unternehmen 100 Beschäftigte und verlassen innerhalb eines Jahres 20 Mitarbeiter den Betrieb, beträgt die Fluktuationsquote 20 Prozent. Doch die Quote sagt noch nichts darüber aus, was diese Personalwechsel tatsächlich kosten.
Der Rechner berücksichtigt unter anderem Bruttolohn, Arbeitgeber-Gesamtkosten, Krankheit und Ausfallzeiten während der Ausscheidungsphase, Produktivitätsverluste, mögliche Prozesskosten und Abfindungen.
Danach beginnt die Suche nach Ersatz.
Kosten für Stellenanzeigen und Personalvermittlung können ebenso erfasst werden wie die Anzahl der Bewerber, Bearbeitungszeit je Bewerbung sowie Anzahl und Dauer der Bewerbungsgespräche.
Auch eine unbesetzte Stelle kostet Geld. Überstunden anderer Mitarbeiter, Vertretungen oder mögliche Produktivitäts- und Deckungsbeitragsverluste können berücksichtigt werden.
Ist der Nachfolger gefunden, folgt die Einarbeitung. Auch dabei entstehen Kosten durch Arbeitszeit von Kollegen und Vorgesetzten, Schulungen und eine zunächst möglicherweise geringere Produktivität.
Ausgegeben werden unter anderem Kosten je Personalwechsel, gesamte Fluktuationskosten pro Jahr, Fluktuationsquote, Verhältnis zum Bruttojahresgehalt und zur betrieblichen Bruttolohnsumme.
Damit wird aus einer abstrakten Personalquote ein konkreter Eurobetrag. Unternehmen können außerdem erkennen, welche finanzielle Wirkung es hätte, wenn beispielsweise statt 20 nur noch 12 Mitarbeiter pro Jahr ausscheiden.
Dabei arbeitet der Rechner bewusst nicht mit einer pauschalen Behauptung, ein Mitarbeiterwechsel koste grundsätzlich einen bestimmten Prozentsatz des Jahresgehalts. Entscheidend sind die eigenen eingegebenen Unternehmensdaten.
Hinweis / Haftungsausschluss: Alle Berechnungen und Informationen erfolgen ohne Gewähr und dienen ausschließlich der allgemeinen Information und überschlägigen Berechnung. Sie stellen keine Rechts-, Steuer-, Sozialversicherungs- oder Unternehmensberatung dar. Für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität wird keine Gewähr übernommen. Eine Haftung wird – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen.
Hinweis zu den Bildern: Die verwendeten Bilder wurden mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt. Sie dienen ausschließlich der Illustration. Dargestellte Personen, Gegenstände, Dokumente, Zahlen oder Situationen können vollständig KI-generiert sein und müssen nicht der Realität entsprechen.
Erben, Vererben, Schenken oder den Pflichtteil berechnen: Hinter diesen Themen stecken schnell komplizierte rechtliche und finanzielle Fragen. Deshalb habe ich meinen Finanzrechner um einen umfangreichen Bereich „Erben“ erweitert.
Inzwischen stehen dort zwölf unterschiedliche Rechnertools zur Verfügung.
🔹 Erb-Rechner – zur Berechnung und Darstellung gesetzlicher Erbanteile
🔹 Erbanteilrechner – zeigt, welcher Anteil des Nachlasses auf einzelne Erben entfallen kann
🔹 Pflichtteilsergänzungsanspruch – berücksichtigt Schenkungen und deren mögliche Bedeutung für den Pflichtteil
🔹 Erbschaftsteuer-Rechner – Schenkung – berücksichtigt unter anderem Steuerklassen, Freibeträge und unterschiedliche Vermögenswerte
🔹 Vergleich Neffe / Adoption – ein besonders interessanter neuer Rechner. Er zeigt, welchen Unterschied es steuerlich machen kann, wenn Vermögen an einen Neffen übertragen wird oder dieser zuvor wirksam als Erwachsener adoptiert wurde.
Der Rechner stellt die beiden Varianten „ohne Adoption“ und „mit Adoption“ unmittelbar gegenüber. Neben möglichen steuerlichen Vorteilen werden ausdrücklich auch mögliche Nachteile und langfristige Folgen einer Adoption erläutert – beispielsweise Unterhalts-, Pflege-, erb- und pflichtteilsrechtliche Auswirkungen.
🔹 Kosten Erbschein – berechnet die voraussichtlichen Kosten eines Erbscheins
🔹 Notargebühren-Rechner – für eine überschlägige Berechnung notarieller Gebühren
🔹 Rechtsanwaltsvergütungsgesetz-Rechner – zur Orientierung bei möglichen Rechtsanwaltsgebühren nach dem RVG
🔹 Kosten Teilungsversteigerung – zeigt mögliche Kosten einer Teilungsversteigerung
🔹 Fristenrechner – hilft bei wichtigen Fristen rund um Erbschaft und Nachlass
🔹 Gerichtsgebühren-Rechner – ermöglicht eine überschlägige Berechnung möglicher Gerichtskosten.
Mein Ziel dabei: Komplizierte finanzielle Zusammenhänge verständlicher und anhand eigener Zahlen nachvollziehbar machen.
Viele Eingabewerte sind bereits mit Beispielen vorbelegt und können individuell verändert werden. Dadurch lässt sich unmittelbar erkennen, wie sich andere Vermögenswerte, Freibeträge oder persönliche Konstellationen auf das jeweilige Ergebnis auswirken.
Die Rechnertools sollen dabei vor allem eines ermöglichen: selbst ausprobieren, vergleichen und Zusammenhänge besser verstehen.
Natürlich können solche Rechner eine individuelle fachliche Prüfung nicht ersetzen. Gerade bei Erbschaften, Schenkungen, Pflichtteilen oder einer Erwachsenenadoption können die persönlichen und rechtlichen Einzelheiten entscheidend sein.
Hinweis / Haftungsausschluss: Sämtliche Berechnungen und Informationen erfolgen ohne Gewähr und dienen ausschließlich der allgemeinen Information und Orientierung. Sie stellen keine Rechtsberatung, Steuerberatung oder individuelle Beratung dar. Trotz sorgfältiger Erstellung kann keine Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität übernommen werden. Eine Haftung wird – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen.
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Ich habe mir das Sommerinterview von Alice Weidel angesehen und mir die Mühe gemacht, zu versuchen, alles feinsäuberlich auseinanderzunehmen und für euch aufzubereiten. Wer das Gespräch aufmerksam verfolgt hat, konnte erleben, wie systematisch inhaltlichen Fragen ausgewichen wurde und wie rhetorische Muster genutzt wurden, um unbequeme Fakten durch aggressive Polemik und eigene Erzählungen zu ersetzen.
1. Die Entkopplung von Klimawandel und Menschenleben
Schon zu Beginn baute der Moderator auf dem Balkon eine inhaltliche Brücke: Er stellte den österreichischen Klimaschutzplan bis 2040 den rund 12.000 Hitzetoten des Sommers in Deutschland gegenüber. Die Frage zielte direkt auf das Schweigen der AfD zu den gesundheitlichen Folgen der Erderwärmung ab. Alice Weidel ging mit keinem Wort auf die Opfer oder den Folgenschutz ein. Stattdessen folgte ein zweistufiges Ausweichmanöver: Erst wurde das Phänomen mit der Aussage relativiert, Klimawandel habe es „schon immer gegeben“. Direkt danach wurde das Thema schlagartig weg von der Gesundheit hin zu Wirtschaftspolitik, Fahrverboten und der angeblichen Zerstörung des industriellen Kerns gedreht.
2. Die Flucht vor den chinesischen Marktrealitäten
Nach dem Wechsel an den Interviewtisch ging es um die Krise der deutschen Autoindustrie und den Einbruch des Exports nach China. Auf die Kernfrage, wie die AfD den Verbrennungsmotor ausgerechnet auf einem chinesischen Markt wieder zum Erfolg machen will, der längst massiv auf E-Mobilität setzt, blieb Weidel jede ökonomische Antwort schuldig. Als der Moderator im selben Kontext auf die Verantwortung der bisherigen Regierungen und der CDU zu sprechen kam, nutzte Weidel den Ball: Anstatt ein eigenes Konzept für die industrielle Transformation vorzulegen, schlug sie einen Haken zur Parteipolemik („Die DNA der CDU ist die Lüge“). Dieser abrupte Wechsel von der globalen Marktrealität hin zu einem Frontalangriff auf die Union diente einzig dazu, die eigene Inhaltsleere beim Thema Elektromobilität durch Aggressivität zu überspielen.
3. Romantisierung statt Marktanalyse
Um die Realität des globalen Wandels auszublenden, bediente sich Weidel anschließend eines persönlichen Nostalgie-Narrativs. Unter Verweis auf ihre eigenen Jahre in China behauptete sie, dass die Menschen dort eigentlich weiterhin deutsche Verbrenner fahren wollten. Mit einem linguistischen Exkurs über die Bedeutung des chinesischen Namens für Deutschland („Déguó“ als Land der Tugend) versuchte sie persönliche Autorität aufzubauen – ignoriert dabei aber schlicht die tatsächlichen Kaufentscheidungen der chinesischen Konsumenten.
4. Parolen statt Lösungen in der Migrationspolitik
Beim Thema Migration zeigte sich das argumentative Defizit besonders deutlich. Obwohl die Asyl- und Migrationspolitik das Kernfeld der AfD darstellt, beschränkte sich Weidel auf das Wiederholen bekannter Maximalforderungen wie Grenzschließungen und flächendeckende Zurückweisungen. Den konkreten Nachfragen zu den rechtlichen Hürden, dem internationalen Recht oder den praktischen Konsequenzen für den europäischen Binnenmarkt wich sie aus. Statt organisatorische oder rechtlich belastbare Wege aufzuzeigen, bediente sie rein emotionale Bedrohungsszenarien und die Erzählung eines angeblichen Staatsversagens.
5. Der Fauxpas mit den „Flachzangen“
Im weiteren Verlauf, als das Gespräch auf Regierungsverantwortung und politische Konkurrenten zu sprechen kam, leistete sich Weidel ihren größten verbalen Fauxpas. Anstatt inhaltlich zu argumentieren, verfiel sie in eine bemerkenswerte Schärfe und bezeichnete Führungspolitiker anderer Parteien wörtlich als „Flachzangen“, von denen man sich nicht mehr anlügen lassen wolle. Dieser Ausfall markierte den Tiefpunkt der Auseinandersetzung. Als Moderator Wulf Schmiese ihr daraufhin ein „mimosenhaftes Verhalten“ vorwarf, weil die AfD bei eigener Kritik regelmäßig empfindlich reagiere, wich sie erneut aus und flüchtete sich in die Opferrolle.
6. Der emotionale Appell zum Abschluss
Bei den abschließenden Themen EU und Euro mündete das Interview schließlich in eine stark emotionalisierte Erzählung. Mit Formulierungen wie „mir blutet das Herz“ und dem Verweis auf den angeblich betrogenen Bürger wurde ein klassisches populistisches Wir-gegen-die-Muster bedient. Sachliche Folgeanalysen eines EU-Austritts für eine Exportnation wurden durch das Schüren von Existenzängsten überlagert.
Das Sommerinterview offenbart eine tieferliegende Taktik rechtspopulistischer Kommunikation im Fernsehen: Das Gespräch dient nicht der Vermittlung eigener Lösungsansätze, sondern funktioniert als geschlossenes Abwehrsystem. Sobald komplexe, globale Transformationsprozesse – sei es der Wandel der Automobilmärkte, die Folgen der Erderwärmung oder die rechtlichen Realitäten der Migrationspolitik – sachliche Kompetenz erfordern, weicht die Argumentation auf emotionale Kampfbegriffe, Nostalgie und das Beschwören von Feindbildern aus. Es geht im Kern nicht darum, Antworten für das Land zu liefern, sondern der eigenen Anhängerschaft das Narrativ einer unfairen Eliten-Verschwörung zu bestätigen und die Institutionen des Ausgleichs konsequent zu delegitimieren.
Bildquelle: ZDF
Quelle des Beitrags: Sebastian Walz, Facebook, August 2026
Kommentar von Werner Hoffmann
Die verbale Strategie von Alice Weidel ist inzwischen so langweilig und abartig, dass ich mir diese Frauen nicht mehr anhören kann.
Andere Menschen zu diffamieren und zur dritten Klasse reduzieren,
sich selbst in die Opferrolle platzieren
Falsche Zahlen nennen, die dann in der Recherche aufgedeckt werden
Für mich zeigt dieses Sommerinterview erneut ein immer wiederkehrendes Muster: Angriff, Ablenkung und anschließend Opferrolle.
Besonders auffällig wird es, wenn konkrete Antworten gefragt sind. Das ZDF selbst hält in seiner Zusammenfassung des Interviews fest, dass Weidel beispielsweise auf die Frage nach Rücknahmeabkommen mit Syrien und Afghanistan keine direkte Antwort gab. Stattdessen verlagerte sie die Diskussion auf Grenzschließungen und einen möglichen Austritt aus dem Schengen-System.
Hinzu kommt die Sprache. Wer andere Politiker als „Flachzangen“ bezeichnet oder erklärt, „die DNA der CDU ist die Lüge“, sollte sich anschließend nicht darüber beklagen, wenn die eigene politische Rhetorik scharf kritisiert wird.
Noch wichtiger ist jedoch der Umgang mit überprüfbaren Tatsachen. Das ZDF hat deshalb zum Sommerinterview einen eigenen Faktencheck veröffentlicht und Aussagen Weidels unter anderem zu Klimawandel, Automobilindustrie, Migration und Euro überprüft.
Und genau hier liegt für mich das eigentliche Problem:
Wer Bundeskanzlerin werden will, muss mehr anbieten als zugespitzte Formulierungen und Schuldzuweisungen. Bei der Zukunft der deutschen Automobilindustrie muss erklärt werden, wie Deutschland auf einem Weltmarkt bestehen soll, auf dem Elektromobilität insbesondere in China massiv an Bedeutung gewonnen hat. Bei Migration müssen Forderungen auch rechtlich und praktisch umsetzbar sein. Beim Klimawandel reicht der Hinweis nicht aus, dass es Klimaveränderungen schon immer gegeben habe.
Politik bedeutet, Lösungen vorzulegen und deren Konsequenzen zu erklären.
Wer dagegen Menschen abwertet, anschließend selbst die Opferrolle beansprucht und bei überprüfbaren Behauptungen immer wieder Widerspruch durch Faktenchecks erhält, sollte besonders kritisch hinterfragt werden.
Denn:
Lautstärke ersetzt keine Sachkenntnis.
Beleidigungen ersetzen keine Lösungen.
Und Empörung ersetzt keine Fakten.
Wie fast durchgängig AfD-Politiker strategisch arbeiten, zeigt dieses Originalvideo deutlich.
Hinweis zu den Bildern: Die in diesem Beitrag verwendeten bzw. dargestellten Illustrationen wurden teilweise mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt. Sie dienen ausschließlich der symbolischen und redaktionellen Illustration des jeweiligen Themas und stellen keine dokumentarischen Fotografien tatsächlicher Situationen dar.
Quellen
Sebastian Walz, Facebook, August 2026: Analyse des Sommerinterviews von Alice Weidel. Der ursprüngliche Facebook-Link liegt nicht mehr vor.
ZDFheute, Jan Henrich, 23. August 2026: Sommerinterview mit Alice Weidel.
ZDFheute, Elias Altmann, Fabian Köhler und Nils Metzger, 23. August 2026: Faktencheck zum Sommerinterview mit Alice Weidel.
Ob Altersvorsorge, Geldanlage, Immobilien, Auto, E-Mobilität oder Hausausbau: Viele finanzielle Entscheidungen beginnen mit einer scheinbar einfachen Frage:
Was kostet mich das eigentlich – und was kommt am Ende heraus?
Genau dafür wurde der Finanzrechner von Renten-Experte.de immer weiter ausgebaut. Inzwischen umfasst die Anwendung 158 unterschiedliche Rechner-Module in 15 Hauptbereichen – und sie können kostenfrei genutzt werden.
Die Bandbreite geht inzwischen weit über klassische Zinsberechnungen hinaus. Zu den Bereichen gehören unter anderem Finanzen, professionelle Finanzberechnungen, Altersvorsorge und Rente, Immobilien, Pflege und Soziales, Arbeit und Gehalt, Erben, Autofahrer, E-Mobilität sowie Hausausbau und Handwerk.
Besonders interessant sind beispielsweise die Rechner rund um Sparpläne und Zinseszins. Wie entwickelt sich ein monatlicher Sparbetrag über 10, 20 oder 30 Jahre? Welche Rate ist erforderlich, um ein bestimmtes Zielkapital zu erreichen?
Bei Immobilien lassen sich zahlreiche Fragestellungen rund um Finanzierung, Kaufnebenkosten, Rendite oder Steuern berechnen.
Auch für Autofahrer und E-Auto-Fahrer gibt es inzwischen umfangreiche Werkzeuge: Kosten pro Kilometer, Ladekosten, Reichweite, Ladezeit, PV-Laden oder der Vergleich zwischen Elektroauto und Verbrenner.
Auch für anspruchsvollere Berechnungen
Mit dem zusätzlichen Bereich „Finanzrechner für Profis“ stehen unter anderem Rechner für Anleihen, Dividenden, Aktienrenditen, ETF-Kosten, Realzins, Inflation und Investmentvergleiche zur Verfügung.
Im Bereich Altersversorgung und Rente geht es dagegen beispielsweise um Rentenbeginn, Rentenabschläge, Rentenlücken und verschiedene Übergangssituationen bis zum Ruhestand.
Selbst praktische Alltagsfragen sind dabei: Trinkgeld, Prozentrechnung, Mehrwertsteuer, Rabatt, Stromkosten oder Fahrtkosten lassen sich schnell berechnen.
Ein Werkzeugkasten, der weiter wächst
Das Ziel ist nicht, 158 Rechner einfach nur nebeneinanderzustellen. Die einzelnen Tools sollen komplizierte Berechnungen verständlich, nachvollziehbar und schnell nutzbar machen.
Der Finanzrechner wird deshalb kontinuierlich erweitert und verbessert.
Ziel des Inhabers ist es 1.000 RechnerTools noch bis 31.12.2026 zu entwickeln.
Hinweis: Die Ergebnisse dienen der Information und ersetzen insbesondere bei steuerlichen, sozialversicherungsrechtlichen oder rechtlichen Fragestellungen keine individuelle Beratung.
Werner Hoffmann, Überzeugter demokratischer Europäer.
Ich bin noch nie Mitglied einer Partei gewesen. Ich bin Wechselwähler und bezeichne mich als unabhängigen demokratischen Europäer.
Gewählt habe ich in meinem Leben schon CDU, FDP, SPD und Grüne. Gerade deshalb schreibe ich das nicht aus Parteitreue, sondern aus Enttäuschung über eine politische Entwicklung, die ich für gefährlich halte.
Eine längere Zeit habe ich auch die CDU gewählt. Nicht, weil ich alles richtig fand, sondern weil ich in der Zuwanderung größere Chancen sah als viele andere: für den Arbeitsmarkt, für die Generationenfrage, für Fachkräfte, für Know-how und für ein offenes Europa.
Und wer jetzt mit dem Angstthema „fremde Kulturen“ und „Kriminelle“ einzelne Attentate hochspielt, sollte auch zwei andere Zahlen zur Kenntnis nehmen:
Allein 2026 wurden in Deutschland nach RKI-Schätzung bereits rund 12.500 hitzebedingte Todesfälle gezählt. Und was sagen dazu CDU, CSU, FDP und AfD?
Sie sitzen das Thema aus und wissen, dass es irgendwann wieder weniger heiß wird. Sie vergessen aber: Nach den Hitzetoten kommen die Herbststürme. Und dann heißt es wieder: „So ist halt das Wetter!“
Und bei Sexualdelikten sind Tatverdächtige laut Polizeilicher Kriminalstatistik ganz überwiegend männlich; bei Vergewaltigung, sexueller Nötigung und sexuellen Übergriffen im besonders schweren Fall liegt der Anteil männlicher Tatverdächtiger sogar bei über 90 %.
Das Problem ist also nicht „die fremde Kultur“, sondern Gewalt, Männergewalt und politisches Wegschauen.
Bitte nicht falsch verstehen:
Aber bei 12.500 Hitzetoten verstecken sich CDU, CSU, FDP und AfD. Wenn aber zehn Menschen von einem Autofahrer angefahren oder gar getötet werden, will man gleich Deutschland absperren und alle Ausländer abschieben.
Thema Atomkraft
Auch bei der Abkehr von der Kernkraft und bei der vorsichtigen Anerkennung des Klimawandels war die CDU unter Angela Merkel weiter als das, was heute aus Teilen der Union kommt.
Heute sehe ich bei CDU und CSU kein überzeugendes Zukunftskonzept mehr. Stattdessen dominiert zu oft ein rückwärtsgewandter Kulturkampf. Die Grünen werden zum Feindbild erklärt, Klimaschutz wird lächerlich gemacht, notwendige Modernisierung wird verzögert. Das stärkt nicht die politische Mitte. Es stärkt am Ende die extremistischen Kräfte.
Übrigens waren an dem Aufbau des grünen Feindbildes massiv der Axel-Springer-Verlag mit BILD/WELT und auch Focus vom Burda-Verlag sowie alle rechtspopulistischen Medien beteiligt.
Und schaut man hinter die Kulissen, dann findet man dort fossile Investoren.
Beim Axel-Springer-Verlag wurden die Wärmepumpe über 230-mal und das Elektrofahrzeug rund 150-mal madig gemacht.
Man wollte strategisch damit ein Feindbild gegen Habeck und die Grünen aufbauen, da der neue „Grüne Kurs“ eine Gefahr für die fossile Lobby war; auch eine Gefahr für USA 2.0, Putin–Russland & Co.
Wenn man weiß, dass 38 % dieses Konzerns direkt dem fossilen Investor KKR gehörten und der Axel-Springer-Verlag heute im USA-Land 2.0 aktiv ist, dann weiß man, warum BILD für fossile Energie schwärmt.
Besonders problematisch ist die neoliberale Schlagseite bei CDU, CSU und FDP. Dort wird Freiheit oft mit der Freiheit der fossilen Lobby verwechselt.
Es geht dann nicht mehr um soziale Marktwirtschaft, sondern um Besitzstandswahrung für alte Geschäftsmodelle: Öl, Gas, Verbrenner, Atomkraft, Steuergeschenke und möglichst wenig Regulierung.
Diese Form von Neoliberalismus macht unsere Demokratie kaputt, weil sie die Interessen weniger wirtschaftlich Mächtiger über die Zukunft vieler stellt.
Dass CDU und CSU dieses seit 2006 bestehende Informationsrecht (Informationsfreiheitsgesetz, IFG) nach knapp 20 Jahren wieder zurückbauen wollen, indem Presse, Bürgerinnen und Bürger oder Organisationen nicht mehr einfach nachfragen können, wer wann was in einer Behörde veranlasst hat, ist der erste Axthieb beim Kahlschlag der Demokratie.
Man schafft damit einen Teil demokratischer Kontrolle ab.
Wenn ich mir Teile der heutigen Führung anschaue, etwa Friedrich Merz, Katherina Reiche, Carsten Linnemann, Steffen Bilger oder Philipp Amthor, dann sehe ich keine Politik, die Deutschland mutig in die Zukunft führt.
Ich sehe vor allem Abwehr: gegen Klimaschutz, gegen Transformation, gegen eine moderne europäische Industriepolitik.
Die SPD ist mir in dieser Lage oft zu leise und zu defensiv.
Sie erklärt zu wenig, setzt zu wenig Zeichen und lässt sich zu oft treiben.
Jetzt versucht sie, ein grünes Thema für sich zu nutzen, um mehr Wähler für sich zu gewinnen, ohne zu erkennen, dass sie damit die Grünen schwächt, aber gleichzeitig der CDU und AfD nicht weh tut.
Ja, die SPD hat vielleicht auch die Sorge, dass wenn sie zu viel rebelliert, die CDU vielleicht doch nich als Minderheitsregierung mit der AfD gemeinsame Sache macht.
Die SPD sollte – nein, sie muss – zurück zum Thema Sozialdemokratie für den Mittelstand der Arbeitnehmer, Rentner und Selbstständigen.
Dazu zählen übrigens nicht nur Sozialhilfeempfänger, sondern auch Menschen mit Einkommen bis knapp 60.000 Euro pro Jahr; der mittlere Bruttojahresverdienst von Vollzeitbeschäftigten lag 2025 laut Statistischem Bundesamt bei 54.066 Euro.
Aus meiner Sicht wird es Zeit, die Grünen wieder stärker zu machen.
Habeck zurück in Verantwortung wäre kein Fehler.
Natürlich machen auch die Grünen Fehler.
Aber sie benennen wenigstens die zentralen Zukunftsfragen: Klima, Energie, industrielle Transformation, Europa, Digitalisierung, Abhängigkeiten von autoritären Staaten.
Der menschengemachte Klimawandel ist keine abstrakte Theorie mehr.
Er ist sichtbar und spürbar: Hitzewellen, Wassermangel, Waldbrände, Bergstürze, Ernteausfälle und steigende Lebensmittelpreise.
Für Europa wurden für 2024 über 30.000 hitzebedingte Todesfälle geschätzt. Wer in dieser Lage Klimaschutz als Ideologie abtut, handelt verantwortungslos.
Auch die Energiefrage ist eine Freiheitsfrage.
Fossile Energie macht uns abhängig von autoritären Staaten.
Atomkraft schafft ebenfalls Abhängigkeiten. Russland kontrolliert über Rosatom einen erheblichen Anteil der weltweiten Urananreicherung.
Über 42 % der weltweiten Urananreicherung befindet sich in der Hand von Putin-Russland durch Rosatom!
Wer Atomkraft als nationale Unabhängigkeit verkauft, verschweigt diesen geopolitischen Haken.
Dazu kommt:
Die alte Energiewelt ist nicht billig.
Erneuerbare Energien gehören bei neuen Anlagen längst zu den günstigsten Stromquellen.
Endlagerung und Altlasten Kostenrisiken für Jahrzehnte.
Das Umweltbundesamt bezifferte umweltschädliche Subventionen in Deutschland bereits für 2018 auf mindestens 65,4 Milliarden Euro.
Im Jahr 2025 sah es nicht besser aus: Allein für die Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle waren über 534 Millionen Euro vorgesehen;
das ist gut zweieinhalbmal so viel wie der gesamte Haushalt des Umweltbundesamtes (UBA) mit rund 205 Millionen Euro.
Für Zwischen- und Endlagerung zusammen waren sogar 1,4 Milliarden Euro vorgesehen.
Das UBA könnte solche Atomkosten aus eigenen Mitteln gar nicht decken.
Das ist eine Untergrenze, keine abschließende Gesamtrechnung.
Und die Asse zeigt, wohin diese Politik führt: In das marode Atommülllager dringt Wasser ein, die Vorbereitung der Rückholung wird bereits auf rund 4,7 Milliarden Euro geschätzt; die Gesamtkosten sind bis heute nicht prognostizierbar, könnten jedoch zwischen 80 und über 100 Milliarden Euro liegen.
Deutschland und Europa müssen endlich europäisch denken. Unser Geld sollte in erneuerbare Energien, Speicher, Netze, Digitalisierung, Bildung und industrielle Wertschöpfung in Europa fließen. Nicht weiter in fossile Abhängigkeiten, alte Technologien und digitale Monopole außerhalb Europas.
Demokratie braucht Zukunft. Zukunft entsteht nicht durch Rückwärtsreden, nicht durch fossile Nostalgie und nicht durch neoliberale Besitzstandspolitik. Zukunft entsteht durch Mut, Aufklärung, Investitionen und europäische Verantwortung.
Neben einem KI-Projekt für rechtliche Prüfungen arbeite ich derzeit an einer umfassenden neuen Rechnerwelt.
Geplant ist ein 1.000-Rechner-Programm für Finanzen, Rente, Vorsorge, Pflege, Erben, Fristen und weitere Beratungsfragen.
Die kostenlose Beta-Version ist bereits online und kann getestet werden.
Aktuell eingebaut sind:
8 Finanzrechner, 8 Altersvorsorge- und Rentenrechner, 2 Rechner für Pflege und Soziales, 10 Erbschafts-, Notar-, Anwalts- und Gerichtskostenrechner, 3 Tages- und Fristenrechner und 2 Geometrierechner.
Ein Beispiel zeigt, wie umfangreich das Programm schon jetzt ist:
Der Rechner „Direktversicherung auszahlen oder Rente“ vergleicht nicht nur Kapitalauszahlung und Monatsrente.
Die Anregung dazu kam heute von meinem Freund Thomas Z. Die Idee hat mir gefallen, deshalb habe ich sie direkt umgesetzt.
Berücksichtigt werden unter anderem:
Brutto- und Nettowerte, Alter bei Rentenbeginn, Altvertrag oder Neuvertrag, Ertragsanteil oder volle Steuerpflicht, persönlicher Steuersatz, Kranken- und Pflegeversicherung, KVdR, freiwillige gesetzliche oder private Versicherung, Freibetrag beziehungsweise Freigrenze, 120-Monate-Verteilung der Kapitalleistung, Barwert der Rentenzahlungen und das Break-even-Alter.
Damit wird sichtbar: Bei der Frage „Kapital oder Rente“ geht es nicht nur um den Monatsbetrag, sondern um Steuern, Sozialversicherung, Vertragsart, Alter, Lebenserwartung und Vergleichszins.
Hinweis zu den Bildern: Die verwendeten Bilder können ganz oder teilweise mit künstlicher Intelligenz erstellt oder bearbeitet worden sein. Sie dienen der Illustration des Beitrags.
Quelle: Projektangaben Werner Hoffmann, Stand 21.08.2026.
13 französische Atomreaktoren stehen still. Nicht wegen Anschlag oder Sabotage, sondern wegen Hitze, Dürre, zu warmem Kühlwasser, sinkenden Wasserständen und Quallen.
Die französische AKW-Flotte verliert dadurch rund 20 Prozent ihrer Kapazität. Die aktuellen Zahlen von RTE und Ember zeigen ein anderes Bild als die Erzählung der Atomlobby: Am 14. August lag die Kernkraftleistung bei etwa 32 Gigawatt statt der üblichen 45 Gigawatt.
Tagsüber wurde das Netz stark durch Solarstrom von Dächern und Feldern in Europa gestützt. Photovoltaik deckte an Spitzentagen bis zu 35 Prozent des französischen Strommixes ab.
Das zeigt ein zentrales Problem der Atomkraft: Großkraftwerke brauchen enorme Mengen Kühlwasser. Wenn Flüsse zu warm oder zu leer werden, geraten genau jene Anlagen unter Druck, die gerne als besonders krisensicher verkauft werden.
Die eigentliche Herausforderung beginnt nach Sonnenuntergang. Dann sinkt die Photovoltaik-Leistung, während Klimaanlagen weiterlaufen. Deshalb braucht es Speicher, Netzausbau, Windkraft, Solarenergie und Vehicle-to-Home-Technik.
Kommentar von
Werner Hoffmann, Überzeugter demokratischer Europäer.
Nicht der französische Atomstrom allein sorgte dafür, dass Frankreich in dieser Situation keinen massiven Importbedarf bekam, sondern vor allem der Solarstrom aus Frankreich und Europa. Genau hier zeigt sich, wie falsch die alte Erzählung von der immer verlässlichen Atomkraft ist. Atomkraftwerke hängen an Kühlwasser, Flusstemperaturen, Wasserständen und störungsanfälliger Großtechnik. Bei Hitze und Dürre wird daraus ein reales Versorgungsrisiko.
Dazu kommt: Frankreich hat bis heute kein in Betrieb befindliches Endlager für hochradioaktiven Müll. Das geplante Tiefenlager Cigéo ist weiterhin ein Projekt und wird mit Kosten in zweistelliger Milliardenhöhe veranschlagt. Wer Atomstrom billig nennt, blendet diese Folgekosten aus.
Und geopolitisch bleibt die Frage heikel: Frankreich und die EU nutzten auch nach Beginn des russischen Angriffskriegs weiterhin russische Uran- und Anreicherungsleistungen. Damit ist Atomkraft eben nicht automatisch unabhängig, sondern kann neue Abhängigkeiten schaffen.
Text für KI-Bilder: Fotorealistisches Pressebild: Französisches Atomkraftwerk an einem niedrigen Fluss während einer Hitzewelle, trockene Ufer, Solarpanels und Windkraft im Vordergrund, Batteriespeicher sichtbar, seriöse investigative Magazinoptik, keine Logos, keine Schriftzüge.
Quelle LinkedIn: Beitrag von Daniel Mautz. Weitere Quellen: Focus Online / pv magazine, 19.08.2026; Andra/Cigéo; Le Monde zu französischem Uranhandel mit Russland.
Werner Hoffmann Überzeugter demokratischer Europäer
Wenn eine AfD Ihr Programm verkündet, dann ist das ihre Wusch-Dir-Was-Liste.
Du solltest dann einmal genau hinschauen!
Insbesondere, ob dieser Quatsch Sinn macht und finanzierbar ist.
Hier das Beispiel der Altersrente:
Die Verarschung beginnt da, wo die Aussage im Ergebnis schon falsch ist!
Weidel hatte im Fernsehprogramm gesagt, 48 % Rente sind zu wenig (Gesetzliche Rente).
Sie hatte die Aussage vertreten, 70 % Rente muss sein.
Was ich zunächst schön anhört ist jedoch eine Lüge.
Als nehme ich die anderen Teilnehmer nachgefragt hatten, was hinter den 70 % steckt, musste sie dann zugeben, dass dies nicht finanzierbar ist und dass deshalb die betriebliche Altersversorgung und insbesondere die private Altersversorgung für den 70 % beitragen.
Das bedeutet: 70 % Rente muss eben privat finanziert werden. Zum überwiegenden Teil!
Wie soll ein Arbeitnehmer die Lücke auf 70 % ansparen, wenn dann Einkommen durch die AfD weiter abgesenkt wird?
Die AfD ist gegen Mindestlohn, die AfD ist gegen Tarifverträge, die ein gewisses Lohnniveau halten.
Und sie verschweigt, dass eine staatliche Finanzierung über 160 Milliarden jedes Jahr zusätzlich für die Rentenversicherung notwendig machen.
Persönlich sehe ich das als Verarschung.
Und der einfache Mensch, der glaubt solche Aussagen und lässt sich damit aufhetzen.
Werner Hoffmann, Überzeugter demokratischer Europäer.
Die AfD verkauft ihr Wahlprogramm als Rettungsplan für Deutschland. Schaut man genauer hin, bleibt von vielen Versprechen wenig übrig.
1. Migration stoppen Die AfD behauptet, weniger Zuwanderung löse Probleme. Tatsächlich braucht Deutschland wegen Demografie und Fachkräftemangel qualifizierte Zuwanderung. Das IAB nennt langfristig rund 400.000 Nettozuwanderung jährlich, damit das Arbeitskräfteangebot stabil bleibt.
2. Asyl verschärfen Härtere Regeln klingen einfach, lösen aber weder Wohnungsnot noch Behördenstau. Wer Integration, Arbeitserlaubnisse und Sprache blockiert, produziert höhere Folgekosten.
3. Raus aus Euro und EU-Strukturen Ein Dexit wäre kein Befreiungsschlag, sondern ein Wirtschaftsrisiko. Das IW warnt vor bis zu 690 Milliarden Euro Wertschöpfungsverlust und Millionen gefährdeten Jobs.
4. Atomkraft zurückholen Das klingt nach billiger Energie, ignoriert aber Kosten, Bauzeiten, Sicherheitsrisiken und das ungelöste Endlagerproblem. Zudem dominiert Russland über Rosatom Teile des nuklearen Brennstoffkreislaufs, besonders die Urananreicherung. Neue Atomkraft könnte deshalb neue Abhängigkeiten von Putin schaffen. Erneuerbare lieferten 2025 laut Bundesnetzagentur bereits 58,8 Prozent der Stromerzeugung.
5. Klimaschutz abschaffen Die AfD bestreitet zentrale Klimapolitik. Der wissenschaftliche Stand ist klar: Menschliche Treibhausgase verursachen die Erderwärmung. Klimaschutz zu streichen verschiebt Kosten auf Bürger, Kommunen und kommende Generationen.
6. CO₂-Preis streichen Kurzfristig klingt das nach Entlastung. Langfristig fehlen aber Investitionssignale für sparsame Technik, Gebäudesanierung und saubere Industrie. Die Rechnung kommt dann später.
7. Steuern senken Steuersenkungen ohne solide Gegenfinanzierung bedeuten weniger Geld für Kommunen, Schulen, Pflege, Sicherheit und Infrastruktur. Besonders profitieren oft höhere Einkommen.
8. Bargeld retten Niemand schafft Bargeld morgen ab. Die Bundesbank betont regelmäßig die Bedeutung von Bargeld. Die AfD macht daraus ein Angstthema.
9. „Leitkultur“ statt Vielfalt Das klingt harmlos, kann aber Ausgrenzung bedeuten. Der Staat muss Grundrechte schützen, nicht Menschen nach Herkunft, Religion oder Lebensmodell sortieren.
10. Mehr direkte Demokratie Volksabstimmungen können sinnvoll sein. Gefährlich wird es, wenn komplexe Grundrechtsfragen populistisch zugespitzt werden. Demokratie ist mehr als Mehrheit: Sie braucht Rechtsstaat, Minderheitenschutz und unabhängige Institutionen.
Fazit: Das AfD-Programm wirkt einfach, weil es schwierige Probleme auf Feindbilder reduziert. Doch Deutschland braucht Lösungen, keine politischen Scheinmedikamente.
Hinweis: Die verwendeten Bilder wurden mit künstlicher Intelligenz erstellt. Sie dienen ausschließlich der symbolischen Illustration des Beitrags und zeigen keine realen Szenen oder Dokumente.
Die Welt hat einen historischen Energie-Meilenstein erreicht: Weltweit sind inzwischen mehr als drei Terawatt Photovoltaik-Leistung installiert. Das ist keine Randnotiz, sondern ein klares Signal: Die Solarenergie ist längst aus der Nische herausgewachsen und wird zur tragenden Säule der Stromversorgung.
Bemerkenswert ist das Tempo. Für das erste Terawatt brauchte die Welt rund zehn Jahre. Das zweite kam in weniger als drei Jahren hinzu. Das dritte folgte nun in weniger als zwei Jahren. Wer immer noch erzählt, Photovoltaik sei nur eine nette Ergänzung, hat die Entwicklung der letzten Jahre verschlafen.
Natürlich kommt sofort der bekannte Einwand: Installierte Leistung sei nicht gleich Stromerzeugung. Nachts liefere Photovoltaik nichts. Das stimmt. Aber daraus folgt nicht weniger Solar, sondern mehr Speicher, bessere Netze, intelligente Steuerung und mehr Nachfrageflexibilität. Genau darüber spricht die Branche längst.
Auch der Blick auf die Atomkraft zeigt: Grundlast-Romantik löst keine realen Probleme. In Frankreich mussten Atomkraftwerke bei Hitzewellen bereits gedrosselt werden, weil Flüsse zu warm wurden oder zu wenig Kühlwasser führten. Auch Atomstrom ist also nicht automatisch krisenfest, wenn Klimaextreme zunehmen.
China treibt den Ausbau weiter massiv voran. Aber die Solarwelle ist längst breiter geworden. Auch Länder wie Pakistan, Nigeria, die Philippinen, Kuba oder der Libanon bauen stark aus. Inzwischen haben 74 Länder mindestens ein Gigawatt Solarleistung installiert; 2020 waren es erst 42.
BloombergNEF rechnet damit, dass die weltweite Solarleistung bis 2036 auf mehr als neun Terawatt steigen kann. Entscheidend ist: Wer baut Speicher, Netze und flexible Verbraucher mit?
Kommentar von
Werner Hoffmann, Überzeugter demokratischer Europäer.
Ein Punkt wird unterschlagen: Windkraft und Solarenergie liefern weltweit zusammen 6.600 bis 7.500 Terawattstunden Strom pro Jahr.
Um diese Menge durch Atomkraft zu ersetzen, bräuchte man überschlägig etwa 900 bis 1.030 große AKW-Blöcke mit je 1 Gigawatt Leistung.
Zum Vergleich:
Weltweit gibt es nur rund 440 kommerzielle Reaktoren.
Wer Atomkraft als Ersatz für Wind und Sonne verkauft, muss erklären, wo zusätzliche Reaktoren, Kühlwasser, Endlager, Fachkräfte und Akzeptanz herkommen sollen.
Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht:
Solar oder Wind oder Speicher?
Sondern: Wie schnell bauen wir Wind, Solar, Speicher, Netze und flexible Verbraucher zusammen aus? Die Energiewende produziert Strom in einer Größenordnung, die sich nicht wegdiskutieren lässt.
Hinweis zur KI-Bilderstellung: Für diesen Beitrag können KI-generierte Bilder verwendet werden. Sie dienen der symbolischen Illustration des Themas und zeigen keine dokumentarische Aufnahme eines konkreten Ereignisses.
Quellen: pv magazine, Alessandra Neris, 17.08.2026 IEA-PVPS, Snapshot 2026 BloombergNEF, 08.07.2026 World Wind Energy Association, Global Statistics, 01.04.2026 World Nuclear Association, Global Nuclear Industry Performance, 2025