Ein Beitrag von Werner Hoffmann

Heute hat die Bundesregierung eine Entscheidung getroffen, die den Automarkt spürbar verändern dürfte:
Die Förderung für Elektroautos kommt zurück – sozial gestaffelt und gezielt für Haushalte mit einem Einkommen von bis zu 80.000 Euro. Damit endet eine Phase der Unsicherheit, in der viele Kaufentscheidungen auf Eis lagen.
Doch diese Rückkehr hat eine politische Vorgeschichte, die nicht verschwiegen werden darf.
Während der Zeit der Ampelregierung wurde die damalige E-Auto-Förderung abrupt beendet.
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Auslöser war ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts, das nach einer Klage und politischen Initiative aus dem Umfeld der CDU zustande kam.
Mehrere CDU-Politiker hatten massiv gegen die Finanzierungsgrundlage der Ampel geschossen – mit dem Ergebnis, dass der Klima- und Transformationsfonds in seiner bisherigen Form nicht mehr genutzt werden durfte. Die damalige Bundesregierung war dazu gezwungen, die Förderung zu stoppen.
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Bemerkenswert ist:
Genau jene politische Kraft, die damals die Beendigung der Förderung mit ausgelöst hat, führt heute die Bundesregierung – und führt die E-Auto-Prämie nun wieder ein.
Diese Kehrtwende ist politisch relevant und zeigt, wie stark sich Realität und Marktdruck inzwischen durchgesetzt haben.
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So sieht die neue Förderung aus
Gefördert werden vor allem reine Elektroautos. Die Zuschusshöhe richtet sich nach dem Einkommen und wird sozial gestaffelt:
- bis 45.000 Euro Einkommen: höchste Förderung,
- bis 60.000 Euro Einkommen: mittlere Förderung,
- bis 80.000 Euro Einkommen: reduzierte Förderung,
- maximal sind bis zu 6.000 Euro möglich.

Plug-in-Hybride werden nur noch eingeschränkt unterstützt, während große, teure Fahrzeuge kaum oder gar nicht mehr profitieren.
Ziel ist es, die Förderung dorthin zu lenken, wo sie den größten Klima- und Markteffekt entfaltet.
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Auswirkungen auf den Markt

Die neue Förderung dürfte die Nachfrage nach bezahlbaren Elektroautos deutlich anziehen.
Gleichzeitig verlieren Verbrenner weiter an Attraktivität – nicht nur politisch, sondern auch wirtschaftlich. Für viele Haushalte wird der Umstieg nun erstmals realistisch.

Resümee
Die Rückkehr der E-Auto-Förderung ist ein starkes Signal.
Sie zeigt aber auch einen politischen Widerspruch:
Wer gestern noch die Grundlage für das Förder-Aus mit geschaffen hat, präsentiert sich heute als Motor der Elektromobilität.
Für Verbraucher zählt am Ende vor allem eines – dass der Umstieg wieder gefördert wird. Die Geschichte dahinter sollte dennoch nicht vergessen werden.

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