Operation digitale Souveränität: Diese Institutionen sagen Microsoft den Kampf an – und der Befreiungsschlag hat begonnen

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann.
– Linux Mint mit Open Source.-

Bereits Anfang / Mitte Dezember habe ich darauf hingewiesen, dass es angesichts der politischen Unsicherheiten rund um die Trump-Politik keineswegs ausgeschlossen ist, dass künftig nicht nur Zölle als Druckmittel eingesetzt werden, sondern auch digitale Abhängigkeiten, IT-Verbindungen und Software-Zugänge.

Genau deshalb ist es sinnvoll, frühzeitig auf Open Source zu setzen. Das gilt nicht nur für Staaten und Behörden, sondern auch für Privathaushalte sowie kleine und mittlere Unternehmen. Linux Mint und Open-Source-Software sind längst stabile, sichere und alltagstaugliche Alternativen.

Noch vor wenigen Jahren galt ein Ausstieg aus Microsoft-Produkten in staatlichen Institutionen als unrealistisch. Heute sieht die Lage völlig anders aus. Der Rückzug hat längst begonnen – konkret, sichtbar und politisch motiviert.

Bereits zurückgezogen oder mitten im Umstieg sind unter anderem:

  • Die Stadt München, die erneut konsequent auf Open-Source-Lösungen setzt,
  • Das Land Schleswig-Holstein, das Microsoft 365, Windows und Teams schrittweise ersetzt,
  • Kommunen und Landesbehörden in Deutschland, die sensible Daten nicht mehr US-Rechtszugriffen aussetzen wollen,
  • Öffentliche Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die IT-Sicherheit und Unabhängigkeit gefährdet sehen,
  • Frankreich, das staatlich kontrollierte, souveräne Alternativen plant und US-Tools in Verwaltungen zurückdrängen will,
  • Dänemark, das sich bereits von Microsoft verabschiedet und auf Linux und LibreOffice setzt.

Nun wird deutlich: Auch der Bundestag plant unter dem Titel „Operation Souveränität“ einen Befreiungsschlag. Das ist kein symbolischer Akt, sondern ein strategischer Kurswechsel.

Der gemeinsame Nenner all dieser Entscheidungen ist eindeutig:

Microsoft und andere US-Konzerne werden zunehmend als Risiko für IT-Sicherheit, Datenschutz und staatliche Handlungsfähigkeit eingeschätzt.

US-Gesetze wie der Cloud Act, politische Einflussmöglichkeiten und fehlende Transparenz bei Datenzugriffen haben aus einer bequemen Software-Abhängigkeit ein sicherheitspolitisches Problem gemacht.

Cloud-Abhängigkeiten, unklare Zugriffsrechte und geopolitische Spannungen zeigen klar: Digitale Infrastruktur ist kritische Infrastruktur. Wer sie aus der Hand gibt, gibt auch ein Stück politischer und wirtschaftlicher Souveränität ab.

Der geplante Befreiungsschlag ist deshalb weit mehr als ein IT-Projekt. Er ist eine politische, sicherheitstechnische und demokratische Entscheidung. Die entscheidende Frage lautet nicht mehr ob, sondern wie schnell Deutschland, Europa – und auch jeder Einzelne – diesen Weg konsequent geht.

Denn digitale Souveränität ist keine Ideologie. Sie ist eine Notwendigkeit.


#DigitaleSouveränität
#OpenSource
#IT_Sicherheit
#LinuxMint
#EuropaUnabhängig

Warum steht er immer noch an der Spitze? Die Vorwürfe aus dem Epstein-Komplex, die nicht verschwinden

Ein Beitrag von

Stefan Krauter.

Warum ist Donald Trump politisch weiterhin präsent, obwohl ihn seit Jahren schwere Anschuldigungen im Umfeld des Jeffrey-Epstein-Komplexes begleiten?

In öffentlich zugänglichen Unterlagen aus US-Behördenbeständen finden sich Aussagen und Beschwerdeschilderungen, in denen schwerste Vorwürfe erhoben werden, darunter sexualisierte Gewalt, Zwang und Machtmissbrauch. Es handelt sich dabei um Anschuldigungen, nicht um gerichtlich festgestellte Tatsachen. Dennoch sind sie dokumentiert und für die Öffentlichkeit einsehbar.

Kommentar von Werner Hoffmann

Die Übersetzungen sind so erschütternd, dass ich sie hier nicht wiedergeben werde.

Wie können Menschen in Führungspositionen so abscheulich pervers sein?

Ekelerregend!

Quelle (PDF, US-Justizministerium):
https://www.justice.gov/epstein/files/DataSet%2010/EFTA01660679.pdf

Resümee: Unabhängig davon, wie einzelne Vorwürfe juristisch bewertet werden, bleibt die demokratische Kernfrage bestehen, wie Gesellschaft und Medien mit gravierenden Anschuldigungen gegen mächtige Akteure umgehen: mit Transparenz, sorgfältiger Prüfung und ohne Vorverurteilung.

#EpsteinFiles #Transparenz #Rechtsstaat #Machtmissbrauch #Aufarbeitung

Die Arktis als Beute der Mächtigen – warum Europa jetzt handeln muss

Ein Beitrag von

Dr. Robert Habeck.

Hei aus Norwegen – mit einem kurzen Bericht von zwei Konferenzen zu den brandaktuellen Fragen rund um das geopolitische Machtkonzert, die Sicherheit und die ökologischen Herausforderungen der Arktis.

„Wenn du nicht am Tisch sitzt, dann stehst du auf der Speisekarte“ – so lautete der Titel der ersten Podiumsdiskussion, an der ich hier teilgenommen habe. Treffender lässt sich kaum zusammenfassen, was aktuell im Zentrum der Debatten steht: knallharte geopolitische Interessen.

Die Arktis wird zunehmend zum strategischen Spielfeld globaler Mächte. Es geht um Einfluss, Ressourcen, neue Handelsrouten – und um die Frage, ob Europa Gestalter bleibt oder zum Objekt fremder Entscheidungen wird. Sicherheitspolitik, Klimakrise und wirtschaftliche Interessen sind hier untrennbar miteinander verwoben.

Meinen persönlichen Take zu diesen Entwicklungen findet ihr im Video. Wer tiefer in die Inhalte und Warnungen der Konferenz einsteigen möchte, findet weiterführende Informationen im folgenden Beitrag.

Zum vollständigen Bericht bei Arctic Today

Interessant ist in diesem Zusammenhang der Film in der ARD-Mediathek

https://www.ardmediathek.de/video/die-story/kampf-der-supermachte-wer-kontrolliert-die-arktis/ard/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLXNvcGhvcmEtNjYxOGVlNTMtMDQzOS00ODJjLWI4YjgtNjljYmM0NjViMTNl

Hashtags:
#Arktis
#Geopolitik
#Klimakrise
#EuropäischeSouveränität
#Sicherheitspolitik

Digitale Abhängigkeit als Machtfrage: Warum Europas Souveränität gerade in Echtzeit zerlegt wird

Ein Beitrag von

Torsten Schreiber.

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Was wir aktuell erleben, ist mehr als eine politische Verschiebung – es ist ein Epochenbruch, auch und gerade in der digitalen Welt.

Die US-amerikanische Tech-Elite hat sich offen und strukturell mit der US-Regierung verflochten. Eine Verbindung, die für viele von uns lange undenkbar war – und die jetzt Realität ist. Zeit zu handeln.

Systematisch und auch selbstverschuldet sind wir in Europa in eine völlige Abhängigkeit von US-amerikanischen Technologien und digitalen Diensten und deren Plattformen geraten.

Vor wenigen Tagen wurde die amerikanische TikTok-Plattform von Vertrauten der Trump-Regierung übernommen und seitdem werden Inhalte für die 200 Millionen Nutzer gefiltert und zensiert.

Jahrelang haben die europäischen Regierungen, aber auch wir Nutzer, sträflich versäumt, eigene Infrastruktur aufzubauen.

So geht heute praktisch nichts mehr ohne die US-Tech-Bro-Elite, die im Weißen Haus einen Kniefall macht.

Die Folgen sind katastrophal und nicht absehbar. Zeit, sich davon zu lösen. Hier einige Dienste, die ihr sofort wechseln könnt, in eurem täglichen Leben und für euren persönlichen Nutzen.

Weitere Tipps & Tricks findet ihr in den Kommentaren. Die Auflistung und dieser Beitrag dient nur der Sensibilisierung und erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit.
Nicht warten. Jetzt handeln!

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Sichere Räume für Messenger-Dienste
Empfehlung von Georg: #Threema, einen schweizer Dienst:
https://threema.com/de

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Ein Kommentar von Werner Hoffmann

Dieser Beitrag ergänzt sehr schön die Möglichkeiten, die wir alle haben, uns aus der US-Tech-Welt zu entfernen. Weitere Beiträge gibt es in Blog-Demokratie:


Weitere Kommentare

Georg Bauer.

BlueSky beugt sich auch der US-Administration, lieber Torsten , und ohne Amazon AWS läuft Signal nicht. Dann lieber Threema.

https://www.watson.ch/digital/social-media/977720123-tech-blogger-sascha-pallenberg-verlaesst-bluesky-aus-protest

Bitte aufpassen! Die Schweizer Regierung hat die Massenüberwachung 2025 verschärft, was dazu geführt hat, dass einige Anbieter, zB Infomaniak, sich dieser Anordnung gebeugt haben, weil einige andere – zu nennen sind Threema und Proton – entweder drohten ihre Server ausser Land zu bringen oder es sogar teilweise gemacht haben.

#DigitaleSouveränität #Nachhaltigkeit #Zensur #USA #Plattformen #Medien #Technologie

Quelle:

https://www.linkedin.com/posts/torstenschreiber_souveraeunitaeut-europa-digitalesouveraeunitaeut-activity-7424064448300081152-Pbpi?utm_source=share&utm_medium=member_ios&rcm=ACoAADSumNEBGYgkWA6yjTr6uB0NX_Lnrr_XlN0

Unser Orangensaft wird billiger, die Ausbeutung größer: Wie Lobbydruck das Lieferkettengesetz aushöhlt

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann

Orangensaft gehört für viele Menschen in Deutschland zum Alltag. Am liebsten günstig, am besten jederzeit verfügbar. Doch der niedrige Preis im Supermarkt ist kein Zufall.

Er ist das Ergebnis politischer Entscheidungen, die Verantwortung entlang globaler Lieferketten bewusst abschwächen. Das deutsche Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz sollte eigentlich sicherstellen, dass Menschenrechte und Umweltstandards auch außerhalb Europas eingehalten werden. Kaum war es beschlossen, begann jedoch sein systematischer Rückbau.

Vor allem aus den Reihen von CDU, CSU und FDP kam massiver Widerstand. Das Gesetz sei zu bürokratisch, zu teuer, ein Nachteil für den Wirtschaftsstandort. Faktisch galt es zunächst nur für sehr große Unternehmen. Dennoch wurden Berichtspflichten reduziert, Kontrollen abgeschwächt und Sanktionen politisch relativiert. Verantwortung wurde zunehmend zu einer freiwilligen Risikoabwägung umdefiniert.

Parallel dazu wurde auch auf EU-Ebene angesetzt. Die geplante europäische Lieferkettenrichtlinie sollte verbindlicher sein. Doch unter starkem Lobbydruck wurden Schwellenwerte erhöht, Haftungsregeln entschärft und Durchsetzungsmechanismen abgeschwächt. Der Schutz von Menschenrechten trat hinter wirtschaftliche Interessen zurück.

Noch weiter geht die AfD. Sie fordert offen die vollständige Abschaffung des Lieferkettengesetzes – national wie europäisch. In Anträgen und Stellungnahmen bezeichnet sie menschenrechtliche Sorgfaltspflichten als überflüssige Regulierung. Wo CDU, CSU und FDP abbauen und verwässern, will die AfD vollständig streichen.

Woher die Orangen wirklich kommen

Ein Blick auf die umsatzstärksten Orangensaftmarken in Deutschland macht die Folgen sichtbar. Marken wie Valensina, Hohes C und Granini beziehen den Großteil ihrer Orangen aus Brasilien, vor allem für Saft aus Konzentrat.

Spanien und Italien spielen meist nur eine ergänzende Rolle, etwa bei höherpreisigen Direktsäften. Auch Abfüller wie Wesergold setzen überwiegend auf brasilianische Orangen. Discounter-Eigenmarken wie Solevita sind fast vollständig von brasilianischen Lieferketten abhängig.

Genau dort sind problematische Arbeitsbedingungen, hoher Pestizideinsatz und fehlende soziale Absicherung seit Jahren dokumentiert. Je schwächer Lieferkettenregeln sind, desto leichter können europäische Konzerne Verantwortung auslagern – und desto billiger wird der Saft im Regal.

Der günstige Preis ist politisch ermöglicht. Wer das Lieferkettengesetz aushöhlt oder abschaffen will, sorgt dafür, dass wir als Verbraucher profitieren – während andere den Preis zahlen. Ganz real.

Link zum Video

https://www.ardmediathek.de/video/die-story/saftige-geschafte-der-preis-fur-unseren-orangensaft/ard/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLWUxNDFmMzJiLWIyMzUtNGEyOS04NjdjLTA3YzQ0NWJhMDdjNg

#Orangensaft #Lieferkettengesetz #Brasilien #Menschenrechte #Lobbyismus

Teil 1 – Wie Manuel Hagel als Merz-Vertrauter zur CDU-Machtoption aufgebaut wurde

Ein Beitrag von Werner Hoffmann

Manuel Hagel wird von der CDU Baden-Württemberg gerne als moderner Hoffnungsträger präsentiert.

Jung, kontrolliert, medientauglich – ein Politiker, der angeblich für Erneuerung steht.

Doch dieser Eindruck hält einer genaueren Betrachtung kaum stand. Hinter der professionellen Fassade verbirgt sich ein klassischer Machtpolitiker, dessen Aufstieg eng mit den konservativen Machtzentren der CDU verbunden ist.

Der entscheidende Faktor für Hagels Karriere ist die Nähe zu Friedrich Merz.

Seit Merz die CDU auf Bundesebene neu ausgerichtet hat, wurden loyale, wirtschaftsnahe Parteikader gezielt gefördert.

Hagel gehört genau zu diesem Kreis.

Er ist kein innerparteilicher Reformer, kein Querdenker, sondern ein Funktionär, der sich geräuschlos in bestehende Machtstrukturen eingefügt hat.

Sein Aufstieg ist weniger das Ergebnis neuer Ideen als vielmehr Ausdruck strategischer Loyalität.

Nach außen wirkt Hagel modern, dialogbereit und anschlussfähig. Politisch jedoch ist er klar im konservativen Parteibasisflügel verankert.

Entscheidungen werden aus der Perspektive klassischer Machtzirkel getroffen:

wirtschaftsnah,

ordnungspolitisch streng,

sozial zurückhaltend.

In zugespitzter Form lässt sich dieses Politikverständnis dem

ADMS

zuordnen – dem Alte-Deutsche-Männer-Syndrom.

Der Stil ist nicht laut oder polarisierend, sondern leise, kontrolliert und kalkuliert.

Hagel ist ein Machtmensch ohne Lautstärke.

Er vermeidet offene Konflikte und verkauft Kontinuität als Stabilität.

Tatsächlich steht er für eine Politik, die gesellschaftliche Modernisierung eher als Risiko denn als Chance betrachtet.

Besonders deutlich wird das bei seiner Haltung zu Arbeitnehmerrechten.

Seine Offenheit für Karenztage bei Krankheit folgt exakt dem Leistungs- und Misstrauensnarrativ der Merz-CDU.

Soziale Absicherung wird nicht als Schutz, sondern als potenzieller Missbrauch interpretiert – mit den Beschäftigten als Verlierern.

Auch beim Thema Transparenz zeigt sich dieser Machtinstinkt.

Ein starkes Transparenzregister, das Lobbykontakte und wirtschaftliche Verflechtungen sichtbar macht, gehört nicht zu Hagels politischen Prioritäten.

Transparenz stört dort, wo Politik bevorzugt im engen Zusammenspiel mit wirtschaftlichen Interessen entsteht.

Teil 1 zeigt damit klar:

Manuel Hagel steht nicht für einen politischen Neuanfang der CDU in Baden-Württemberg.

Er ist das landespolitische Produkt der Merz-CDU – modern verpackt,

aber inhaltlich tief im konservativen Machtdenken verankert.

#ManuelHagel #FriedrichMerz #CDU #LandtagswahlBW #CDUMacht

Friedrich Merz – Manuel Hagel -Fossile und neoliberale Lobby – wer zieht hier wirklich die Fäden?

Ein Beitrag von Werner Hoffmann

– Demokratie der Mitte, weil Extremflügel das Land zerstören.-

Das Bild zeigt in verdichteter Form, wie politische Entscheidungsprozesse oft funktionieren: oben die fossile und neoliberale Lobby, darunter politische Akteure, die wiederum Einfluss auf Arbeitnehmer und soziale Realität ausüben. Es ist keine Karikatur, sondern eine politische Metapher für Macht, Abhängigkeit und fehlende Transparenz.

Symbolische Darstellung politischer Machtverhältnisse: Die fossile und neoliberale Lobby als oberste Instanz, darunter politische Akteure – und am Ende der Arbeitnehmer.

Gerade Debatten um Karenztage, Arbeitnehmerrechte, Sozialabbau und Standortlogik zeigen, wie stark politische Entscheidungen entlang wirtschaftlicher Interessen getroffen werden.

Wer am Ende die Konsequenzen trägt, steht meist nicht oben – sondern ganz unten.

Wahlkandidat Manuel Hagel (CDU) auch Kandidat als Ministerpräsident von Baden-Württemberg.

Dieses Bild steht damit stellvertretend für eine Politik, die nach oben loyal und nach unten hart ist.

#ManuelHagel #NeoliberaleLobby #CDU #Arbeitsnehmerrechte #Karenztage

Die AfD verliert! Der Rechtsstaat gewinnt!

Ein Beitrag von

Janina Bessenich. Caritas.

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Die kriminelle Energie der AfD-Abgeordneten wird bestraft! Die AfD zersetzt unsere Demokratie!

Der bayerische AfD-Landtagsabgeordnete Daniel Halemba wurde am 2. Februar 2026 wegen Nötigung und Geldwäsche vom Amtsgericht Würzburg verurteilt. Der AfD-Politiker leitete Gelder aus Betrugstaten Dritter über sein Privatkonto auf ein Konto im Baltikum weiter.

Zudem nötigte er eine andere Person, um eine Aussage gegenüber Ermittlungsbehörden zu verhindern. Halemba ist damit einer von vielen strafrechtlich auffälligen AfD-Politikern. Weitere 15 AfD-Mandatsträger sind bereits strafrechtlich in Erscheinung getreten, wie in Kommentaren aufgelistet. Offensichtlich hat die AfD ein massives Problem mit dem Rechtsstaat.

Die Legislaturperiode ist noch jung. Der Rechtsstaat muss sich wehren!


Ein Kommentar von Werner Hoffmann

Danke Janina Bessenich für Ihre laufenden Beiträge.

Was hier sichtbar wird, ist kein „Einzelfall“, sondern ein Muster. Wieder ein AfD-Abgeordneter, wieder schwere Vorwürfe, wieder eine Verurteilung. Der Fall Halemba steht exemplarisch für eine Partei, die den Rechtsstaat verachtet, ihn aushöhlt und systematisch beschädigt. Wer Geldwäsche betreibt, andere nötigt und Ermittlungen behindern will, stellt sich nicht nur gegen Gesetze – sondern gegen die Grundlagen unserer Demokratie.

Das Grundgesetz ist hier eindeutig. Artikel 21 Absatz 2 GG stellt klar: Parteien, die nach ihren Zielen oder dem Verhalten ihrer Anhänger darauf ausgehen, die freiheitlich-demokratische Grundordnung zu beeinträchtigen oder zu beseitigen, sind verfassungswidrig. Genau das tut die AfD – durch ihre Programmatik, ihre Hetze, ihre Nähe zu verfassungsfeindlichen Milieus und durch eine wachsende Zahl strafrechtlich auffälliger Mandatsträger.

Ergänzend erinnert Artikel 18 GG daran, dass Grundrechte verwirkt werden können, wenn sie zum Kampf gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung missbraucht werden. Meinungsfreiheit ist kein Freibrief für Demokratiefeinde. Wer sie nutzt, um den Staat zu delegitimieren, Minderheiten zu bedrohen und Gewalt zu normalisieren, verliert den Schutz, den er missbraucht.

Die AfD ist damit keine demokratische Partei, sondern eine Organisation, die Demokratie instrumentalisiert, um sie von innen zu zerstören. Der Rechtsstaat darf hier nicht zaudern. Ein Parteiverbotsverfahren ist kein Tabu, sondern ein verfassungsrechtliches Instrument zum Schutz der Demokratie. Die Legislaturperiode ist jung – der Schaden bereits groß. Jetzt ist der Moment, konsequent zu handeln.

#Deutschland
#AfD
#Halemba
#Rechtsstaat
#NieWiederIstJetzt

Trotz anhaltender Proteste in den #USA hält die #Trump-Regierung unbeirrt an ihren Plänen fest, grosse Lagerhallen in Einrichtungen für Abschiebehaft umzuwandeln

Ein Beitrag von

Allein der Kauf von zwei dieser Lagerhallen verschlang laut Bloomberg News 172 Millionen US-Dollar. Sollte das Vorhaben vollständig umgesetzt werden, könnte ein weiteres geplantes Lager in #ElPaso, #Texas, mit rund 8’500 Betten zu den grössten Haftanstalten des Landes zählen.

Dies ist nichts anderes als Teil einer umfassenderen Strategie der US-Einwanderungsbehörde #ICE, insgesamt bis zu 23 Lager für die Inhaftierung von Tausenden Menschen (inkl. Kindern) zu nutzen, die bei Razzien in #Minneapolis und anderen Städten festgenommen wurden.

Die systematische Ausweitung von Massenhaft, das Ignorieren lokaler Proteste und der Einsatz staatlicher Gewalt gegen Zivilisten sind alarmierende Zeichen eines autoritären Staatsumbaus.

Regierung und Sicherheitsbehörden handeln ohne demokratische Kontrolle, sie höhlen Grundrechte aus und kriminalisieren politische Opposition. Und immer noch gibt es Leute, welche die USA als Rechtsstaat sehen? Was los mit ihnen? Und bin ich der Einzige, den das Ganze an #Konzentrationslager und #Gulags erinnert?

Thisisnotnormal #Trump #TrumpisaCriminal #NiewiederistJetzt #USA #ICE #Dictatorship #Fascism #Faschismus #Neveragain #Neverforget #TrumpisaConvictedFelon #Maga #MagaisaDeathCult #Minneapolis #EpsteinFiles #Dictatorship #WEF #History #Geschichte #Texas

https://www.bloomberg.com/news/features/2026-01-29/us-spends-hundreds-of-millions-on-warehouses-for-ice-detention-centers

Helau, Alaaf – Und Hela… Wurst! Wer ist das „Nürnberger Würstchen“ der Politik?

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann.

Fasching ist die Zeit der Masken. Und der Ehrlichkeit. Denn selten zeigt sich Politik so entlarvend wie im närrischen Ausnahmezustand. Also Bühne frei für eine kleine, aber sehr treffende politische Büttenrede.

Die große Frage lautet:
Wer wird als „Nürnberger Würstchen“ bezeichnet?

Ein politisches Würstchen mit Lizenz zum Tröten,
ausgestattet mit einem ausgeprägten Napoleon-Komplex,
und im Karneval des politischen Betriebs auch bekannt als:
Wurstpolitiker.
Taraaaaa!

Die politische Bütt

Er tritt auf wie ein Feldherr,
argumentiert wie ein Buchhalter,
und denkt wie jemand, der Arbeit vor allem vom Hörensagen kennt.

Sein Lieblingssatz:
„Wir brauchen Karenztage!“

Nicht für Banken.
Nicht für Lobbyisten.
Nicht für Manager, die sich am Bonus verschlucken.

Nein.
Für kranke Arbeitnehmer.

Die Idee dahinter ist so simpel wie falsch:
Wenn Menschen am ersten Krankheitstag Geld verlieren,
werden sie plötzlich gesund.
Alaaf! Grippe weg! AU aufgelöst!

Brückentag-Märchen und Montags-Logik

Besonders absurd:
An Brückentagen sind Krankmeldungen nachweislich am niedrigsten.

Doch Fakten stören im Fasching nur.
Sie sind Konfetti: bunt, lästig und schnell weggefegt.

Und montags?
Ja, montags gibt es mehr Krankmeldungen.

Warum?

Weil Krankheiten kein Wochenende kennen
und Samstag und Sonntag keine Werktage sind.
Die Erkältung meldet sich nicht freiwillig am Sonntag.
Der Bandscheibenvorfall kennt keinen Tarifvertrag.

ADMS – Das politische Leiden der Saison

Jetzt zum Kern der Sache:

Wer hat ADMS?
Und was ist das?

ADMS bedeutet:

Alte,
Deutsche,
Männer,
Syndrom.

Symptome:
chronischer Mangel an Empathie,
reflexartiges Misstrauen gegenüber Arbeitnehmern,
und der feste Glaube, Disziplin ersetze Realität.

Besonders verbreitet ist ADMS bei Politiker-Prols aus
AfD, CDU, CSU und FDP.

Helau Weidel.
Helau Merz.
Helau Söder.
Helau Lindner.

Satire? Ja.
Zufall? Leider nein.

Der Goldene ADMS-Orden

Neu im närrischen Programm:
Der Goldene ADMS-Orden

Verliehen an Politiker,
die konsequent nach unten treten,
nach oben buckeln,
und dabei erklären, das sei „Leistungsgerechtigkeit“.

Verleihung:
Jährlich an Fasching.
Mit Tröte.
Ohne Selbstkritik.
Aber mit Standing Ovations aus der eigenen Filterblase.

Resümee

Fasching darf übertreiben.
Politik sollte es nicht.

Wenn soziale Realität durch Vorurteile ersetzt wird,
bleibt am Ende nur ein kleines Würstchen,
das sich für eine Bratpfanne hält.

Helau, Alaaf – bleibt gesund.
Ohne Karenztag.
Und möglichst ohne ADMS.

#Fasching #Satire #Politik #Arbeitswelt #Karenztag

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