Solar spart Deutschland 15,7 Milliarden Euro und trotzdem steht das Land beim Strompreis auf Platz vier der Welt

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Daniel Mautz
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Eine aktuelle Studie der Energieberatungsagentur Enervis zeigt, was passiert, wenn man Solar aus dem deutschen Stromsystem herausrechnet. Der durchschnittliche Börsenstrompreis wäre ohne Photovoltaik um knapp 21 Prozent höher.

Ups.

Privathaushalte hätten 2025 rund 100 Euro mehr im Jahr bezahlt. Industriebetriebe mit einem Jahresverbrauch von zehn Gigawattstunden wären mit 235.000 Euro Mehrkosten belastet worden. Und das nur für ein Jahr. Solar drückt den Preis. Systematisch, nachweisbar, täglich zur Mittagszeit.

Trotzdem zahlen Haushalte in Deutschland rund 35 bis 38 Cent pro Kilowattstunde und gehören damit zur europäischen Spitzengruppe.

Wer den hohen deutschen Strompreis verstehen will, muss aufhören, ihn der Energiewende anzuhängen. Er ist ihr Erbe, nicht ihr Ergebnis.

Wo das Geld wirklich hinfließt

Der Börsenstrompreis ist nicht der Strompreis. Das vergessen bzw. verschweigen viele gern. Mehr als 60 Prozent des Endpreises, den Haushalte zahlen, sind Abgaben, Umlagen, Steuern und Netzentgelte.

Darunter die Stromsteuer, die Konzessionsabgabe, die Offshore-Netzumlage, die Kraft-Wärme-Kopplungs-Umlage. All das liegt über dem eigentlichen Einkaufspreis wie eine Schicht Bernstein über einem Insekt. Was darunter passiert, ist fast egal.

Hinzu kommen die Kosten für den Netzausbau. Die Bundesnetzagentur schätzt den Bedarf für den Verteilernetzausbau bis 2045 auf Beträge im dreistelligen Milliardenbereich. Diese Kosten landen über die Netzentgelte auf jeder Stromrechnung. Wer also denkt, günstigere Börsenstrompreise durch mehr Solar würden direkt billigeren Strom für Verbraucher:innen bedeuten, unterschätzt die Anzahl der Töpfe, in die vorher hineingegriffen wird.

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) kommt noch obendrauf. 2025 wurden 16,4 Milliarden Euro an Betreiber von Wind- und Solaranlagen aus dem Bundeshaushalt ausgezahlt. Eigentlich eine staatliche Investition in günstige Zukunftsenergie.

Aber weil viele ältere Anlagen noch eine fixe Einspeisevergütung erhalten, die weit über dem aktuellen Marktwert liegt, wenn mittags massenhaft Solar ins Netz kommt, steigt die Differenz und damit der Subventionsbedarf. Erneuerbare sind so günstig geworden, dass ihre eigene Erfolgsgeschichte das Fördersystem unter Druck setzt.

Der Merit-Order-Effekt erklärt, warum Solar gut ist und warum das nicht reicht

An der Strombörse gilt ein einfaches Prinzip. Die günstigsten Kraftwerke werden zuerst ins Netz gelassen. Das teuerste Kraftwerk, das noch gebraucht wird, um den Bedarf zu decken, setzt den Preis für alle. Solar und Wind haben nahezu keine Brennstoffkosten und schieben sich deshalb immer an die Front.

Sie verdrängen Kohle und Gas, solange genug von ihnen vorhanden ist. Damit sinkt der Preis, den auch alle anderen Erzeuger bekommen. Dieser Mechanismus erklärt die 21 Prozent niedrigeren Börsenstrompreise durch Photovoltaik. Er ist real, messbar und wirkt täglich.

Aber er löst ein Strukturproblem nicht auf, er macht es sichtbarer. Kohlekraftwerke, die mittags wegen Solar nicht gebraucht werden, laufen trotzdem nicht kostenlos. Ihre Fixkosten für Personal, Wartung und Kapitaldienst fallen an, egal ob der Schornstein raucht oder nicht.

Wenn diese Kraftwerke abends wieder ans Netz müssen, weil die Sonne weg ist, müssen sie nicht nur ihre laufenden Kosten decken, sondern auch die Stunden, in denen sie nichts verdient haben. Der Abendpreis muss das kompensieren. Das Ergebnis ist eine täglich gespaltene Preiskurve. Solar drückt den Mittagspreis, fossile Kostennachholung treibt den Abendpreis.

Im Jahresdurchschnitt nivelliert sich der Vorteil aus den Mittagsstunden stärker als er sollte, weil das System weiterhin auf Kapazitäten ausgelegt ist, die man eigentlich ablösen will, aber nicht ablöst.

Was Erneuerbare noch ausbremst

Solar und Wind haben die günstigsten Gestehungskosten aller Stromerzeugungsformen. Zwischen drei und vier Cent pro Kilowattstunde für Photovoltaik. Kein Brennstoff, keine Importabhängigkeit, keine geopolitische Erpressbarkeit. Trotzdem spielen sie ihre Trümpfe nicht voll aus.

Der Grund ist dreifach. Netz, Speicher und Strategie fehlen, oder vielmehr das Bekenntnis zu allen dreien.

Erstens das Netz. In vielen Stunden kommt mehr Strom aus erneuerbaren Quellen ins System, als die Leitungen transportieren können. Dann werden Windräder abgeregelt und Solaranlagen vom Netz genommen, obwohl billiger Strom vorhanden wäre.

Der Strom verschwindet nicht. Er landet aber auch nicht beim Verbraucher. Er wird schlicht verworfen. In manchen Stunden drehen sich die Vorzeichen um. Anlagenbetreiber müssen dann dafür zahlen, dass jemand ihren überschüssigen Strom abnimmt. Negative Strompreise an der Börse sind für Insider kein Skandal mehr, sondern Alltag.

Ohne Photovoltaik würden diese Stunden mit negativen Preisen laut Enervis um rund 90 Prozent seltener auftreten. Das zeigt, wie viel Potenzial ungenutzt bleibt, weil die Netzinfrastruktur nicht mitwächst.

Zweitens die Speicher. Wer Strom speichern könnte, wenn er billig oder sogar negativ bepreist ist, und ihn abends wieder einspeisen, würde die Preisspitzen glätten. Großskalige Speichertechnologien existieren. Pumpspeicher, Batteriespeicher, Power-to-X. Sie sind nicht ausreichend ausgebaut.

Stattdessen wird der Mittagsüberschuss verworfen. Den Abendbedarf füllen Kohle und Gas, die zu Abendpreisen abrechnen.

Drittens die fehlende Strategie. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche plant, die Förderung für kleine Solaranlagen über das EEG abzuschaffen und den Ausbau von Solar und Wind zunächst zu verlangsamen, damit der Netzausbau hinterherkommt. Das klingt vernünftig. Es ist aber eine politische Entscheidung, das Netz nicht schneller zu bauen, sondern die Erzeugung zu drosseln. Ursache und Wirkung werden vertauscht.

Das Doppelsystem und wessen Taschen es füllt

Wer sagt, das Doppelsystem aus erneuerbaren Energien und fossilen Backup-Kraftwerken sei schuld an den hohen Kosten, hat technisch nicht unrecht. Aber er verschweigt, warum dieses Doppelsystem existiert.

Nicht weil Erneuerbare zu teuer sind. Sondern weil die Politik nie entschlossen genug war, das fossile System gezielt abzulösen. Stattdessen wird es subventioniert weitergeführt, in Reserve gehalten, als Backup bezahlt.

Für das Bereithalten fossiler Kapazitäten werden Zahlungen an Kraftwerksbetreiber fällig, die nicht über den sichtbaren Börsenstrompreis laufen.

Sie laufen über Netzentgelte, Systemdienstleistungen und Redispatch-Kosten, also Eingriffe in Kraftwerke zur Vermeidung von Netzüberlastungen. Allein für Netzengpassmanagement entstehen jährlich Milliardenkosten, die auf allen Stromrechnungen landen. Kaum jemand benennt diesen Posten laut.

Der Börsenstrompreis kann also punktuell sehr gut aussehen. Minus fünf Euro pro Megawattstunde an einem sonnigen Mittwochmittag. Auf dem Papier eine Energiewende-Erfolgsgeschichte.

Was nicht auf dem Papier steht, sind die parallelen Budgets, die fossile Reservekapazitäten am Leben halten, während für Speicher, Netzdigitalisierung und intelligente Laststeuerung Mittel fehlen oder zu langsam fließen.

Deutschland hat sich eine Energieinfrastruktur gebaut, die die günstigste Stromerzeugung der Geschichte produziert und trotzdem zu den teuersten Endpreisen unter den Industrienationen führt. Solar ist dabei weder Ursache noch Ausrede.

Es ist die Technologie, die man durch halbherzige Politik daran hindert, ihr volles Preissenkungspotenzial zu entfalten.

Solange Netz, Speicher und politischer Wille fehlen, wird Deutschland weiter die Gunst der günstigsten Erzeugungsform feiern und gleichzeitig die Rechnung für eine Infrastrukturlogik bezahlen, die man seit Jahrzehnten nicht zu beenden bereit ist.

#Solarenergie #Photovoltaik #Energiewende #Strompreise #ErneuerbareEnergien

KI-Bilder: Werner Hoffmann

KI-Hinweis: Verwendete Bilder bzw. Bildillustrationen können mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt oder bearbeitet worden sein.

Quelle des Originaltextes:
Daniel Mautz, LinkedIn, 6. September 2026
https://www.linkedin.com/pulse/solar-spart-deutschland-157-milliarden-euro-und-trotzdem-daniel-mautz-42wje?utm_source=share&utm_medium=member_ios&utm_campaign=share_via

Neue Förderrechner auf 1000Rechner.de – Fördermittel schneller finden

Ein Beitrag von
Werner Hoffmann

Förderprogramme gibt es viele. Doch oft ist die eigentliche Frage: Welche Förderung passt überhaupt zu meinem Vorhaben?

Genau dafür wurde www.1000Rechner.de heute um zahlreiche neue Förderrechner und Entscheidungsfinder erweitert.

Die neuen Rechner funktionieren teilweise wie ein Interview. Je nach Förderprogramm werden Angaben wie Bundesland, Region, Einkommen, Haushaltsgröße, Unternehmensgröße, Investitionssumme, Projektart, Pflegegrad oder Weiterbildungskosten abgefragt.

Anschließend wird geprüft, welche Förderung grundsätzlich infrage kommen könnte und ob sich eine mögliche Förderhöhe berechnen lässt.

Neu sind Förderbereiche für:

Elektrofahrzeuge und Ladeinfrastruktur

Wärmepumpen und energetische Maßnahmen

Baudarlehen und Wohneigentum

Bildung, Weiterbildung und ESF Plus

Selbstständige und Existenzgründer

Senioren und altersgerechten Umbau

Innovationen, Forschung und Entwicklung

Bundes- und Landesprogramme

EU-Förderprogramme

Auch europäische Programme werden berücksichtigt, unter anderem Horizon Europe, Digital Europe, LIFE, Erasmus+, EFRE, EIC Accelerator, EIC STEP Scale Up, CEF/AFIF und Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen.

Wichtig: Ein konkreter Förderbetrag wird nur dort angezeigt, wo die Voraussetzungen und Fördersätze eindeutig hinterlegt werden können.

Bei Programmen mit individuellen Förderaufrufen wird darauf hingewiesen, dass eine Einzelfallprüfung notwendig ist.

Zusätzlich werden bei vielen Programmen die zuständigen Förderstellen angezeigt:

Institution oder Behörde, Anschrift, Telefonnummer und Internetseite.

Bei Landesförderungen richtet sich die Anzeige nach dem ausgewählten Bundesland. Wer Baden-Württemberg auswählt, soll auch die passenden Programme und Stellen aus Baden-Württemberg sehen.

Damit entwickelt sich www.1000Rechner.de immer mehr zu einem Rechner- und Entscheidungsportal.

Denn oft lautet die wichtigste Frage nicht:

„Wie hoch ist die Förderung?“

Sondern:

„Welche Förderung kommt für mich überhaupt infrage?“

Genau dabei sollen die neuen Förderrechner helfen.

Hinweis zu KI-Bildern: Soweit KI-generierte Bilder verwendet werden, dienen diese ausschließlich der Illustration und stellen keine amtlichen Darstellungen dar.

#Fördermittel #Förderung #Zuschüsse #EUFörderung #1000Rechner

Der Text ist jetzt auf die gewünschte Größenordnung gekürzt.

Neue Förderrechner auf 1000Rechner.de – Fördermittel von Bund, Ländern und EU einfacher finden

Ein Beitrag von
Werner Hoffmann

Förderprogramme gibt es viele. Doch oft beginnt das eigentliche Problem schon bei der Frage: Welche Förderung passt überhaupt zu meinem Vorhaben?

Genau hier setzt der neue Bereich Förderrechner auf www.1000Rechner.de an.

Die neuen Rechner und Entscheidungsfinder sollen dabei helfen, mögliche Förderprogramme von Bund, Bundesländern und Europäischer Union gezielter zu finden.

Förderrechner auf 1000Rechner.de mit Auswahl Bund, Land und EU]

Je nach Förderprogramm werden zunächst verschiedene Angaben abgefragt. Dazu können beispielsweise gehören:

Bundesland, Region, Einkommen, Haushaltsgröße, Unternehmensgröße, Investitionssumme, Projektart, Beschäftigtenzahl, Innovationsgrad, Weiterbildungskosten, Pflegegrad oder Fahrzeugdaten.

Der Rechner arbeitet damit teilweise wie ein kleines Interview.

Anschließend wird geprüft, welche Förderung grundsätzlich infrage kommen könnte und ob sich anhand fester Fördersätze eine mögliche Förderhöhe berechnen lässt.

Neu hinzugekommen sind zahlreiche Förderbereiche.

Dazu gehören unter anderem:

Förderung für Elektrofahrzeuge und Ladeinfrastruktur

Förderung für Wärmepumpen und energetische Maßnahmen

Förderung für Baudarlehen, Wohneigentum und altersgerechten Umbau

Bildung, berufliche Weiterbildung und ESF Plus

Fördermittel für Selbstständige und Existenzgründer

Förderprogramme für Senioren

Innovationsförderung, Forschung und Entwicklung

Forschungszulage und ZIM

Förderprogramme der Bundesländer

EU-Förderprogramme

Besonders umfangreich ist inzwischen der Bereich der Innovations- und EU-Förderung.

Dort werden unter anderem Programme wie Horizon Europe, Digital Europe, LIFE, Erasmus+, EFRE, EIC Accelerator, EIC STEP Scale Up, CEF/AFIF und Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen berücksichtigt.

Auch für Solo-Selbstständige gibt es spezielle Fördermöglichkeiten, beispielsweise für berufliche Weiterbildung.

Wichtig ist dabei: Nicht jedes Förderprogramm arbeitet mit einem festen Zuschussbetrag.

Bei manchen Förderungen hängt die tatsächliche Förderhöhe vom konkreten Förderaufruf, der Projektart oder einer Einzelfallentscheidung ab.

Deshalb gilt bei 1000Rechner.de ein wichtiger Grundsatz:

Ein konkreter Förderbetrag wird nur dort berechnet, wo die Voraussetzungen und Fördersätze ausreichend eindeutig hinterlegt werden können.

Wo das nicht möglich ist, zeigt der Entscheidungsfinder stattdessen, ob ein Förderprogramm grundsätzlich passen könnte und welche weitere Prüfung notwendig ist.

Zusätzlich werden bei vielen Förderprogrammen die zuständigen Förderstellen angezeigt.

Dazu gehören – soweit eindeutig feststellbar –:

Name der Förderinstitution oder Behörde

Anschrift

Telefonnummer

Internetseite

Hinweise zur Antragstellung

Bei Landesförderungen wird das ausgewählte Bundesland berücksichtigt.

Wer beispielsweise Baden-Württemberg auswählt, soll auch die zuständigen Förderprogramme und Förderstellen aus Baden-Württemberg angezeigt bekommen.

Bei Bayern entsprechend Bayern.

Bei einer Bundesförderung wird dagegen die zuständige Bundesinstitution angezeigt.

Damit entwickelt sich www.1000Rechner.de immer stärker von einer reinen Rechnersammlung zu einem umfangreichen Rechner- und Entscheidungsportal.

Denn bei Fördermitteln lautet die entscheidende Frage oft nicht nur:

„Wie hoch ist die Förderung?“

Sondern zuerst:

„Welche Förderung kommt für mich überhaupt infrage?“

Genau dabei sollen die neuen Förderrechner helfen.

www.1000Rechner.de

Hinweis zu den Bildern: Soweit für diesen Beitrag KI-generierte Bilder verwendet werden, dienen diese ausschließlich der Illustration und stellen keine amtlichen Darstellungen von Behörden, Förderstellen oder Förderprogrammen dar.

#Fördermittel #Förderung #Zuschüsse #EUFörderung #1000Rechner

Wenn du möchtest, kann ich dir als Nächstes noch die 5 passenden Bild-Prompts für genau diese Platzhalter erstellen.

41 % weniger CO₂ durch Elektromobilität – wurde diese Studie indirekt von Auto- und Fossilinteressen beeinflusst?

Ein Beitrag von Werner Hoffmann

Die Zahl „41 Prozent“ macht Schlagzeilen.

Ein Whitepaper der Technischen Universität München kommt nach Auswertung von 19 Studien und 47 Szenarien zu dem Ergebnis, dass batterieelektrische Autos über den Lebenszyklus durchschnittlich 41 Prozent weniger CO₂ verursachen als Verbrenner. Auftraggeber war TUM-Präsident Thomas F. Hofmann. Federführend waren Prof. Johannes Fottner, Prof. Magnus Fröhling und Prof. Tim Büthe.

Doch welche Verbindungen bestehen zur Autoindustrie?

Bei Johannes Fottner und Magnus Fröhling sind Kooperationen mit der Branche dokumentiert. Beide waren am Forschungsprojekt „Future Sustainable Car Materials“ beteiligt. Konsortialführer war die BMW Group; außerdem wirkten unter anderem Dräxlmaier und Thyssenkrupp Steel mit. Das Projekt wurde öffentlich durch das Bundeswirtschaftsministerium gefördert.

Auch beim Projekt „Car2Car“ arbeiteten Fottner und Fröhling mit BMW zusammen. BMW war dort Projektleiter beziehungsweise Projektpartner. Auch dieses Projekt erhielt öffentliche Förderung.

Fottners Lehrstuhl weist zudem frühere Industriekooperationen mit BMW, BMW M, Audi, Continental, Bosch, MAN, Schaeffler und weiteren Unternehmen aus.

Auch die TUM selbst unterhält umfangreiche Wirtschaftskooperationen. Zu ihren Unternehmenspartnern gehören unter anderem BMW und MAN. Als „Partners of Excellence“ werden unter anderem BMW, Audi, MAN, Volkswagen, RWE und die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft genannt.

Politisch ist der Zeitpunkt bemerkenswert. Die TUM erklärt selbst, Hofmann habe die Untersuchung „vor dem Hintergrund der im Herbst anstehenden politischen Entscheidungen zur Zukunft der Automobilindustrie in Europa“ beauftragt.

Markus Söder greift die 41-Prozent-Zahl für seine Forderung auf, das EU-Verbrenner-Aus zurückzudrehen.

Dabei kann man dieselbe Zahl völlig anders lesen:

Elektroautos verursachen laut Whitepaper durchschnittlich nicht „nur“ 41 Prozent weniger CO₂, sondern immerhin 41 Prozent weniger. Zudem nennt die TUM selbst eine große Spannweite: Je nach Szenario kann der Vorteil des Elektroautos bis zu 89 Prozent betragen.

Warum wird also gerade die niedrig wirkende Zahl „41 Prozent“ politisch so stark hervorgehoben?

Aus einem deutlichen CO₂-Vorteil der Elektromobilität wird damit ein Argument für eine Technologie gemacht, die dauerhaft fossile Kraftstoffe benötigt.

Genau hier beginnt die politische Instrumentalisierung einer wissenschaftlichen Zahl.

#Elektromobilität #VerbrennerAus #TUM #BMW #Energiewende

Hinweis: Die verwendeten Bilder wurden teilweise mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

„Nur 41 Prozent CO₂-Ersparnis beim E-Auto?“ – Warum diese Zahl die Debatte ums Verbrenner-Aus verzerrt

Ein Beitrag von

Martin Jendrischik.

41 Prozent CO₂-Ersparnis – diese Zahl aus einem Whitepaper der Technischen Universität München wird derzeit von Gegnern des Verbrenner-Aus aufgegriffen. Doch ausgerechnet ein Fahrzeugtechnik-Professor der TUM übt deutliche Kritik an der Untersuchung.

Markus Lienkamp, Leiter des Lehrstuhls für Fahrzeugtechnik an der TUM, erklärte laut einem Bericht des SPIEGEL über das Papier:

„Ich hätte als Reviewer das Paper zur Überarbeitung zurückgewiesen.“

Kritisiert wird unter anderem, dass die drei Autoren aus den Bereichen Materialforschung, Kreislaufwirtschaft und Internationale Beziehungen kommen. Einschlägige TUM-Experten aus Fahrzeugtechnik, Batterieforschung und Energietechnik seien nicht eingebunden worden. Zudem habe es kein Peer-Review gegeben.

Besonders umstritten sind die genannten 41 Prozent CO₂-Einsparung über den gesamten Lebenszyklus eines Elektroautos. Nach Lienkamps Kritik beruht dieser Wert überwiegend auf älteren Untersuchungen und berücksichtigt technische Fortschritte der vergangenen Jahre nur unzureichend.

Mercedes nennt für elektrische Fahrzeuge der C-Klasse deutlich höhere Einsparungen. BMW verweist beim iX3 bei Nutzung von Ökostrom ebenfalls auf wesentlich größere CO₂-Vorteile.

Entscheidend ist außerdem: Der CO₂-Vorteil eines Elektroautos ist kein unveränderlicher Wert.

Stahl kann zunehmend klimafreundlicher produziert werden. Batterietechnologien entwickeln sich weiter. Der Anteil erneuerbarer Energien im Strommix wächst.

Damit verbessert sich auch die Klimabilanz der Elektromobilität.

Beim klassischen Verbrennungsmotor bleibt dagegen eines bestehen: Für jeden gefahrenen Kilometer müssen weiterhin fossile Kraftstoffe verbrannt werden.

Lienkamp betont zugleich, dass auch der Kern der untersuchten Studie grundsätzlich zum Ergebnis komme, dass das Elektroauto langfristig die entscheidende Technologie zur Verringerung der CO₂-Emissionen im Straßenverkehr sei.

Kommentar von Werner Hoffmann

Es zeigt sich wieder einmal, wie bestimmte politische Bewegungen alles auf „41 Prozent“ reduzieren und damit das Verbrenner-Aus beseitigen wollen. BMW, Söder und Merz wollen damit in der EU die fossile Lobby unterstützen.

Und selbst wenn es „nur 41 Prozent“ wären: Dann wäre das noch immer eine erhebliche CO₂-Einsparung.

Gleichzeitig zeigt die Diskussion, dass wir beim CO₂-Ausstoß und beim Verbrauch fossiler Energie auch in anderen Bereichen deutlich stärker umsteuern müssen – beispielsweise bei Heizungen, Gebäuden und Energieversorgung.

Link zur Analyse:

#Elektromobilität #VerbrennerAus #EAuto #Energiewende #Klimaschutz

Bild wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt

Xylit, Erythrit, Stevia: Was Herzpatienten über Süßstoffe wissen sollten

Ein Beitrag von Werner Hoffmann

Viele Menschen nutzen Süßstoffe, weil sie Zucker vermeiden wollen. Gerade bei Diabetes, Übergewicht oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen klingt das zunächst sinnvoll. Doch neue Studien zeigen: Nicht jeder Zuckerersatz ist automatisch harmlos.

Besonders im Blick stehen derzeit Xylit und Erythrit. Xylit ist auch als Birkenzucker bekannt und steckt zum Beispiel in zuckerfreien Kaugummis, Bonbons, Marmeladen, Joghurts, Eis oder Diätprodukten.

Beim Europäischen Kardiologenkongress ESC 2026 wurde eine große Auswertung mit 17.710 Personen vorgestellt. Menschen mit den höchsten Xylitwerten im Blut hatten innerhalb von sechs Jahren ein um 57 Prozent höheres Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall oder Tod als Menschen mit den niedrigsten Werten.

Wichtig: Das beweist noch nicht, dass Xylit direkt Herzinfarkte verursacht. Es zeigt aber einen ernstzunehmenden Zusammenhang.

Schon 2024 veröffentlichte das European Heart Journal eine Studie von Marco Witkowski und weiteren Forschern. Danach kann Xylit Blutplättchen reaktionsfreudiger machen. Vereinfacht gesagt: Das Blut kann leichter verklumpen. Solche Gerinnsel können Gefäße verschließen und dadurch Herzinfarkt oder Schlaganfall begünstigen.

Auch Erythrit, ein anderer Zuckeralkohol, wurde bereits 2023 in Nature Medicine mit einem erhöhten Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall in Verbindung gebracht.

Und Stevia?

Stevia ist etwas anderes. Steviolglycoside stammen aus der Stevia-Pflanze und gehören nicht zu den Zuckeralkoholen wie Xylit und Erythrit. Die konkrete Warnung zu Blutplättchen und Gerinnseln lässt sich deshalb nicht einfach auf Stevia übertragen. Die EFSA bewertet zugelassene Steviolglycoside innerhalb der erlaubten Tagesmenge weiterhin als sicher.

Trotzdem empfiehlt die WHO seit 2023, Süßstoffe nicht gezielt zur langfristigen Gewichtskontrolle oder zur Vorbeugung von Krankheiten einzusetzen.

Mein Fazit: Herzpatienten, Menschen mit Stents, Diabetes, Bluthochdruck oder Gefäßerkrankungen sollten Xylit und Erythrit nicht unkritisch als „gesunde“ Dauerlösung verwenden.

Bei Stevia gibt es nach aktueller Datenlage keinen vergleichbaren konkreten Gerinnsel-Alarm.

Aber auch hier gilt: sparsam verwenden und Zutatenlisten prüfen. Viele „Stevia“-Produkte enthalten zusätzlich Erythrit.

Quellen: ESC 31.08.2026; Witkowski et al., European Heart Journal 2024; DZHK 07.06.2024; Witkowski et al., Nature Medicine 2023; EFSA 2024; WHO 2023.

Hinweis: Dieser Beitrag ersetzt keine ärztliche Beratung.

#Xylit #Erythrit #Stevia #Herzinfarkt #Herzgesundheit

1000Rechner.de wächst weiter: Inzwischen 443 kostenlose Rechner

Ein Beitrag von Werner Hoffmann

Aus einer zunächst überschaubaren Sammlung von Finanzrechnern ist inzwischen ein umfangreiches Rechnerportal geworden:

Auf 1000Rechner.de stehen mittlerweile 443 verschiedene Rechner und Rechentools zur Verfügung.

Und dabei geht es längst nicht mehr nur um klassische Finanzthemen.

Die Rechner sind in verschiedene Themenwelten und Hauptbereiche gegliedert.

Dazu gehören unter anderem Finanzen und Wirtschaft, Altersvorsorge und Rente, betriebliche Altersversorgung, Steuern, Soziales, Pflege, Erben, Immobilien, Beamtenversorgung, Personal, E-Mobilität, Photovoltaik, Wärmepumpen sowie Hausausbau und Handwerk.

In den vergangenen Tagen sind weitere umfangreiche Bereiche hinzugekommen.

Unter Maße & Einheiten lassen sich beispielsweise Längen, Geschwindigkeiten, Zoll, Fuß, Yard, Seemeilen, Temperaturen, Druck, Leistung und Niederschlagsmengen umrechnen.

Auch Ernährung & Gesundheit wurde neu aufgebaut. Dort gibt es unter anderem Rechner für BMI, Grundumsatz, Energiebedarf, Körperfett, Vitamin-D-Einheiten, Nährwerte und Portionsgrößen.

Ganz neu ist außerdem Informatik & Digitaltechnik. Dezimal-, Binär-, Oktal- und Hexadezimalzahlen können ineinander umgerechnet werden. Hinzu kommen Rechner für RGB- und HEX-Farben, Bit und Byte, UTF-8, Morsecode, IP/Subnetz, Downloadzeiten und Logikgatter.

Ebenfalls neu: Kryptowährungen & digitale Währungen. Bitcoin, Ethereum und weitere Kryptowährungen können anhand aktueller Referenzkurse beispielsweise in Euro oder US-Dollar umgerechnet werden. Bitcoin lässt sich zusätzlich in Satoshi darstellen.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Kalender-Rechnung. Neben normalen Datumsberechnungen gibt es Rechner für Arbeitstage, Feiertage, Pendeltage, Urlaub, Lebenszeit und Renten-Countdown sowie für bestimmte steuerliche und sozialrechtliche Fristen.

Dabei soll 1000Rechner.de nicht nur Ergebnisse ausspucken. Mein Anspruch ist: Ein guter Rechner sollte möglichst verständlich erklären, was eingegeben werden muss, wie gerechnet wird und was das Ergebnis bedeutet.

Praktisch ist inzwischen auch die Weitergabe: Die einzelnen Rechner besitzen eigene Direktlinks und können über verschiedene soziale Netzwerke und Messenger wie Facebook, X, LinkedIn oder WhatsApp weiterempfohlen werden.

Und fertig ist das Projekt noch lange nicht.

443 Rechner sind inzwischen vorhanden – und bei einer Internetseite, die 1000Rechner.de heißt, ist offensichtlich noch etwas Luft nach oben. 😉

Die Rechner findet Ihr unter:

www.1000Rechner.de

Weitere Informationen und Tipps insbesondere rund um Rente und Altersvorsorge gibt es unter:

www.renten-experte.de

#1000Rechner #Finanzrechner #Onlinerechner #Rechentools #Digitalisierung

Hinweis zu den Bildern: Die in diesem Beitrag verwendeten Bilder wurden teilweise mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) erstellt bzw. bearbeitet. Sie dienen der Illustration des Beitrags.

Neue Beamten-Rechner: Was bleibt netto – und wie hoch ist später die Pension?

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann. - Unabhängiger Rentenberater und Prozessbevollmächtigter (RDG)
Werner Hoffmann. – Unabhängiger Rentenberater und Prozessbevollmächtigter (RDG).

Heute wurde Renten-Experte.de mit dem Internetlink

https://www.renten-experte.de/finanzrechner/index.html⁠

um einen umfangreichen neuen Bereich „Beamtenversorgung“ erweitert. Inzwischen stehen dort zahlreiche Rechner speziell für Beamte, Versorgungsempfänger und Hinterbliebene zur Verfügung.

Den Anfang machen die Rechner Beamtenbesoldung Brutto → Netto und Netto → Brutto. Berücksichtigt werden können unter anderem Besoldungsgruppe, Erfahrungsstufe, Steuerklasse, Kinder, Kirchensteuer sowie Kranken- und Pflegeversicherung. Über die Auswahl von Beruf bzw. Amtsbezeichnung kann außerdem die zugehörige Besoldungsgruppe ermittelt werden.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Beamtenversorgung. Hier können Pension bzw. Ruhegehalt, Dienstunfähigkeit und Witwen-/Witwerversorgung überschlägig berechnet werden. Begriffe wie ruhegehaltfähige Dienstbezüge, ruhegehaltfähige Dienstzeit, Ruhegehaltssatz und Versorgungsabschlag werden zusätzlich erläutert.

Mit dem Pensionslücken-Rechner lässt sich untersuchen, welche finanzielle Lücke zwischen dem gewünschten Einkommen im Ruhestand und der voraussichtlichen Versorgung entstehen könnte.

Interessant ist auch der Teilzeit- und Pensionsrechner. Denn Teilzeit kann sich auf die ruhegehaltfähige Dienstzeit und damit auf die spätere Versorgung auswirken. Der Vorzeitige-Ruhestand-Rechner zeigt wiederum, welche Auswirkungen ein früherer Ruhestand und mögliche Versorgungsabschläge haben können.

Weitere Rechner beschäftigen sich mit der Versorgungslücke bei Dienstunfähigkeit, der besonderen Versorgung nach einem Dienstunfall und der Mindestversorgung.

Hinzu kommen Rechner zur Hinterbliebenenversorgung einschließlich Waisengeld, zu Beihilfe und PKV, Altersteilzeit und Teilzeit, Besoldungsentwicklung sowie zu den finanziellen Auswirkungen einer Beförderung.

Auch ein Vergleich Beamter oder Angestellter ist vorgesehen. Ergänzt wird der Bereich durch Rechner zur Nachversicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung und zum Altersgeld.

Die Rechner sollen komplexe Zusammenhänge verständlicher machen und zeigen, welche Faktoren die heutige Besoldung und die spätere Versorgung beeinflussen. Da sich das Beamtenrecht zwischen Bund und Bundesländern unterscheiden kann, dienen die Ergebnisse der Orientierung und ersetzen keine individuelle Prüfung.

Alle Berechnungen erfolgen ohne Gewähr. Sie stellen insbesondere keine Rechts-, Steuer-, Versicherungs- oder Versorgungsberatung dar. Eine Haftung wird, soweit gesetzlich zulässig, ausgeschlossen.

Alle Rechner kostenlos unter:

https://www.renten-experte.de/finanzrechner/index.html⁠

#Beamtenversorgung #Beamtenbesoldung #Pension #Dienstunfähigkeit #Finanzrechner

Hinweis zu KI-Bildern:
Die verwendeten Bilder wurden mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt. Sie dienen ausschließlich der Illustration. Dargestellte Personen, Gegenstände, Dokumente, Zahlen oder Situationen können vollständig KI-generiert sein und müssen nicht der Realität entsprechen.

Was kostet Mitarbeiterfluktuation wirklich? Neue Rechnertools für Personal und Arbeitgeber

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann

Was kostet ein Mitarbeiter wirklich? Was bringt eine Gehaltserhöhung? Und vor allem: Was kostet es ein Unternehmen, wenn Mitarbeiter gehen und ersetzt werden müssen?

Dafür habe ich meinen Finanzrechner um den neuen Bereich „Personal / Arbeitgeber“ erweitert.

Neu sind Rechner für Arbeitgeber-Gesamtkosten, Gehaltserhöhungen, Stunden-/Monatslohn, Teilzeit, Mindestlohn, Überstunden, Nacht-, Sonntags- und Feiertagszuschläge sowie Urlaubsansprüche.

Ein besonderer Schwerpunkt ist der neue Fluktuationskosten-Rechner.

Was kosten 20 Abgänge bei 100 Mitarbeitern?

Hat ein Unternehmen 100 Beschäftigte und verlassen innerhalb eines Jahres 20 Mitarbeiter den Betrieb, beträgt die Fluktuationsquote 20 Prozent. Doch die Quote sagt noch nichts darüber aus, was diese Personalwechsel tatsächlich kosten.

Der Rechner berücksichtigt unter anderem Bruttolohn, Arbeitgeber-Gesamtkosten, Krankheit und Ausfallzeiten während der Ausscheidungsphase, Produktivitätsverluste, mögliche Prozesskosten und Abfindungen.

Danach beginnt die Suche nach Ersatz.

Kosten für Stellenanzeigen und Personalvermittlung können ebenso erfasst werden wie die Anzahl der Bewerber, Bearbeitungszeit je Bewerbung sowie Anzahl und Dauer der Bewerbungsgespräche.

Auch eine unbesetzte Stelle kostet Geld. Überstunden anderer Mitarbeiter, Vertretungen oder mögliche Produktivitäts- und Deckungsbeitragsverluste können berücksichtigt werden.

Ist der Nachfolger gefunden, folgt die Einarbeitung. Auch dabei entstehen Kosten durch Arbeitszeit von Kollegen und Vorgesetzten, Schulungen und eine zunächst möglicherweise geringere Produktivität.

Der Rechner führt die Positionen zusammen:

Ausscheidungskosten + Prozess-/Abfindungskosten + Recruiting + Vakanz + Einarbeitung + Produktivitätsverluste = Fluktuationskosten

Ausgegeben werden unter anderem Kosten je Personalwechsel, gesamte Fluktuationskosten pro Jahr, Fluktuationsquote, Verhältnis zum Bruttojahresgehalt und zur betrieblichen Bruttolohnsumme.

Damit wird aus einer abstrakten Personalquote ein konkreter Eurobetrag. Unternehmen können außerdem erkennen, welche finanzielle Wirkung es hätte, wenn beispielsweise statt 20 nur noch 12 Mitarbeiter pro Jahr ausscheiden.

Dabei arbeitet der Rechner bewusst nicht mit einer pauschalen Behauptung, ein Mitarbeiterwechsel koste grundsätzlich einen bestimmten Prozentsatz des Jahresgehalts. Entscheidend sind die eigenen eingegebenen Unternehmensdaten.

Alle Rechner können kostenlos genutzt werden:

https://www.renten-experte.de/finanzrechner/

Hinweis / Haftungsausschluss: Alle Berechnungen und Informationen erfolgen ohne Gewähr und dienen ausschließlich der allgemeinen Information und überschlägigen Berechnung. Sie stellen keine Rechts-, Steuer-, Sozialversicherungs- oder Unternehmensberatung dar. Für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität wird keine Gewähr übernommen. Eine Haftung wird – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen.

#Fluktuationskosten #Personalkosten #Personalmanagement #Arbeitgeber #Rechnertools

Hinweis zu den Bildern:
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Heute fertig geworden: Neue #Rechnertools rund ums #Erben

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann

Erben, Vererben, Schenken oder den Pflichtteil berechnen: Hinter diesen Themen stecken schnell komplizierte rechtliche und finanzielle Fragen. Deshalb habe ich meinen Finanzrechner um einen umfangreichen Bereich „Erben“ erweitert.

Inzwischen stehen dort zwölf unterschiedliche Rechnertools zur Verfügung.

🔹 Erb-Rechner – zur Berechnung und Darstellung gesetzlicher Erbanteile

🔹 Erbanteilrechner – zeigt, welcher Anteil des Nachlasses auf einzelne Erben entfallen kann

🔹 Pflichtteilsergänzungsanspruch – berücksichtigt Schenkungen und deren mögliche Bedeutung für den Pflichtteil

🔹 Pflichtteilsrechner – berechnet mögliche Pflichtteilsansprüche

🔹 Erbschaftsteuer-Rechner – Schenkung – berücksichtigt unter anderem Steuerklassen, Freibeträge und unterschiedliche Vermögenswerte

🔹 Vergleich Neffe / Adoption – ein besonders interessanter neuer Rechner. Er zeigt, welchen Unterschied es steuerlich machen kann, wenn Vermögen an einen Neffen übertragen wird oder dieser zuvor wirksam als Erwachsener adoptiert wurde.

Der Rechner stellt die beiden Varianten „ohne Adoption“ und „mit Adoption“ unmittelbar gegenüber. Neben möglichen steuerlichen Vorteilen werden ausdrücklich auch mögliche Nachteile und langfristige Folgen einer Adoption erläutert – beispielsweise Unterhalts-, Pflege-, erb- und pflichtteilsrechtliche Auswirkungen.

🔹 Kosten Erbschein – berechnet die voraussichtlichen Kosten eines Erbscheins

🔹 Notargebühren-Rechner – für eine überschlägige Berechnung notarieller Gebühren

🔹 Rechtsanwaltsvergütungsgesetz-Rechner – zur Orientierung bei möglichen Rechtsanwaltsgebühren nach dem RVG

🔹 Kosten Teilungsversteigerung – zeigt mögliche Kosten einer Teilungsversteigerung

🔹 Fristenrechner – hilft bei wichtigen Fristen rund um Erbschaft und Nachlass

🔹 Gerichtsgebühren-Rechner – ermöglicht eine überschlägige Berechnung möglicher Gerichtskosten.

Mein Ziel dabei: Komplizierte finanzielle Zusammenhänge verständlicher und anhand eigener Zahlen nachvollziehbar machen.

Viele Eingabewerte sind bereits mit Beispielen vorbelegt und können individuell verändert werden. Dadurch lässt sich unmittelbar erkennen, wie sich andere Vermögenswerte, Freibeträge oder persönliche Konstellationen auf das jeweilige Ergebnis auswirken.

Die Rechnertools sollen dabei vor allem eines ermöglichen: selbst ausprobieren, vergleichen und Zusammenhänge besser verstehen.

Alle Rechner sind kostenlos erreichbar über:

https://www.renten-experte.de/finanzrechner/

Natürlich können solche Rechner eine individuelle fachliche Prüfung nicht ersetzen. Gerade bei Erbschaften, Schenkungen, Pflichtteilen oder einer Erwachsenenadoption können die persönlichen und rechtlichen Einzelheiten entscheidend sein.

Hinweis / Haftungsausschluss:
Sämtliche Berechnungen und Informationen erfolgen ohne Gewähr und dienen ausschließlich der allgemeinen Information und Orientierung. Sie stellen keine Rechtsberatung, Steuerberatung oder individuelle Beratung dar. Trotz sorgfältiger Erstellung kann keine Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität übernommen werden. Eine Haftung wird – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen.

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Hinweis zu den Bildern:
Die verwendeten Bilder wurden mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt. Sie dienen ausschließlich der Illustration und Veranschaulichung des Beitrags. Dargestellte Personen, Gegenstände, Dokumente, Zahlen, Benutzeroberflächen oder Situationen können vollständig KI-generiert sein und müssen nicht der Realität entsprechen.

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