Sonnenfinsternis über Ditzingen: Dieses Himmelsschauspiel erwartet uns 2026 und 2027

Ein Beitrag von Werner Hoffmann

Am Mittwoch, dem 12. August 2026, lohnt sich in Ditzingen und der gesamten Region Stuttgart ein besonders aufmerksamer Blick zum Himmel. Am Abend ist eine eindrucksvolle partielle Sonnenfinsternis zu beobachten. Der Mond schiebt sich zwischen Erde und Sonne und verdeckt einen großen Teil der Sonnenscheibe.

In Ditzingen beginnt das Ereignis voraussichtlich gegen 19:22 Uhr. Zunächst berührt der Mond scheinbar den Sonnenrand und schiebt sich anschließend immer weiter vor die Sonne. Den Höhepunkt erreicht die Finsternis ungefähr um 20:15 Uhr.

Ihre Finsternisgröße beträgt im benachbarten Stuttgart rund 0,907. Das bedeutet, dass etwa 90 Prozent des sichtbaren Sonnendurchmessers vom Mond bedeckt werden. Dieser Wert entspricht jedoch nicht dem prozentual bedeckten Anteil der gesamten Sonnenfläche.

Die Sonne steht während des Höhepunkts bereits sehr niedrig. Wer das Schauspiel beobachten möchte, benötigt daher einen Standort mit freier Sicht nach Westen bis Nordwesten. Häuser, Bäume oder Hügel können den Blick versperren. Gegen 20:43 Uhr endet die örtliche Sichtbarkeit beziehungsweise verschwindet die Sonne am Horizont.

Wer für 2026 keine Sonnenfinsternisbrille mehr bekommt, kann sich mit einem kleinen Trostpflaster trösten: Schon am Montag, dem 2. August 2027, ist in Ditzingen die nächste partielle Sonnenfinsternis sichtbar.

Sie beginnt ungefähr um 10:06 Uhr, erreicht gegen 11:08 Uhr ihren Höhepunkt und endet gegen 12:13 Uhr. Die Finsternisgröße beträgt für Stuttgart rund 0,581. Dieses Ereignis fällt bei uns deutlich schwächer aus als 2026.

Eine geeignete Sonnenfinsternisbrille kann man deshalb rechtzeitig für 2027 kaufen und für spätere Ereignisse sorgfältig aufbewahren. Vor jeder erneuten Verwendung muss sie kontrolliert werden. Nur wenn Filterfolie und Fassung völlig unbeschädigt sind und die Herstellerhinweise eine weitere Nutzung erlauben, darf sie erneut verwendet werden. Brillen mit Kratzern, Löchern, Rissen oder sich lösender Filterfolie dürfen nicht mehr benutzt werden.

Ganz wichtig: Niemals mit bloßem Auge in die Sonne schauen!

Normale Sonnenbrillen, dunkle Folien oder selbst gebaute Filter schützen nicht ausreichend. Erforderlich ist eine für die direkte Sonnenbeobachtung geeignete und mit ISO 12312-2 gekennzeichnete Brille. Ferngläser, Kameras und Teleskope benötigen geeignete Sonnenfilter vor dem Objektiv.

Quellen: Time and Date, örtliche Berechnungen für Stuttgart zum 12. August 2026 und 2. August 2027, abgerufen am 8. August 2026; Bundesamt für Strahlenschutz, Hinweise zur sicheren Beobachtung der Sonnenfinsternis vom 12. August 2026.

#Sonnenfinsternis #Ditzingen #Stuttgart #BadenWürttemberg #Astronomie

Hinweis zu den Bildern: Die verwendeten Bilder wurden mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt. Sie dienen ausschließlich der Illustration und stellen keine realen Aufnahmen der Sonnenfinsternisse über Ditzingen dar.

#CDU # Deutschland Steffen Bilger aus Wahlkreis Ludwigsburg

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann Überzeugter demokratischer Europäer
Werner Hoffmann. Überzeugter demokratischer Europäer.

Bereits am 26.7.2025 hatte ich vor Steffen Bilger gewarnt.

Damals konnte man ihn schon immer in der Nähe von Friedrich Merz sehen.

In vielen Pausen im Bundestag war #SteffenBilger in der Nähe von #FriedrichMerz zu finden.

Jedenfalls öfters, als andere Abgeordnete.

Nein, natürlich ist er kein SPE…Elle..er und er ist natürlich kein unterwürfiger Ja-Sager…..

Jedenfalks ist Merz der Bundestagsabgeordnete Steffen Bilger immer öfters aufgefallen.

Interessant ist in Bezug auf den Ludwigsburger Bundestagsabgeordneten Steffen Bilger folgender Link:
„CDU – Steffen Bilger: Wer ist jetzt wirklich ideologisch – und wer handelt realitätsnah?“
—>

#SteffenBilger

#Bilger

#CDU

#Bundestagsabgeordneter

#Deutschland

„Demokratisch gewählt“ heißt nicht automatisch demokratisch – warum wir aus 1933 lernen müssen

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann Überzeugter demokratischer Europäer
Werner Hoffmann, Überzeugter demokratischer Europäer.

Immer wieder hört man von Funktionären und Anhängern der AfD das Argument: „Die AfD ist doch demokratisch gewählt.“

Wenn ich diesen Satz höre, denke ich an die deutsche Geschichte. Dabei ist eine Klarstellung wichtig: Adolf Hitler wurde nicht vom Volk zum Reichskanzler gewählt. Reichspräsident Paul von Hindenburg ernannte ihn am 30. Januar 1933 zum Reichskanzler. Die NSDAP war zuvor durch Wahlen zur stärksten Partei im Reichstag geworden. Bei der Reichstagswahl vom 5. März 1933 erreichte sie 43,9 Prozent.

Das zeigt: Eine Partei kann durch Wahlen politische Macht erlangen und diese Macht anschließend dazu benutzen, die Demokratie zu beseitigen. Genau aus dieser historischen Erfahrung entstand nach 1945 das Konzept der „wehrhaften Demokratie“.

Ein Schild, das in sozialen Medien verbreitet wird, bringt diese Warnung drastisch auf den Punkt:

„Hitler begann nicht mit Lagern. Er begann mit …“

Bücher verbieten
die Presse ins Visier nehmen
Einwanderern die Schuld geben
aus Nachbarn Feinde machen
Gerichte und Richter kontrollieren
Arbeitnehmerrechte angreifen
Lügen und Verschwörungstheorien verbreiten
Religion als Waffe einsetzen
Wahrheit durch Propaganda ersetzen

Diese Aufzählung ist keine wissenschaftliche Chronologie der NS-Diktatur. Sie soll daran erinnern, dass eine Demokratie nicht erst gefährdet ist, wenn ihre Institutionen bereits abgeschafft sind.

Genau deshalb haben die Mütter und Väter unseres Grundgesetzes Konsequenzen aus dem Scheitern der Weimarer Republik gezogen.

Artikel 21 Absatz 2 Grundgesetz bestimmt, dass Parteien verfassungswidrig sind, wenn sie nach ihren Zielen oder dem Verhalten ihrer Anhänger darauf ausgehen, die freiheitliche demokratische Grundordnung zu beeinträchtigen oder zu beseitigen.

Allerdings entscheidet darüber ausschließlich das Bundesverfassungsgericht. Eine Partei darf also nicht einfach deshalb von Wahlen ausgeschlossen werden, weil sie als rechtsextrem oder verfassungsfeindlich angesehen wird. Für ein Parteiverbot gelten bewusst sehr hohe verfassungsrechtliche Anforderungen.

Meine Meinung: Wenn eine Partei nachweislich und planvoll darauf hinarbeitet, unsere freiheitliche demokratische Grundordnung zu beseitigen, muss der Rechtsstaat seine verfassungsmäßigen Möglichkeiten prüfen und nutzen.

Denn die Geschichte hat uns eines gelehrt:

Eine Demokratie muss nicht tatenlos zusehen, wie demokratische Instrumente dazu benutzt werden, sie selbst abzuschaffen.

#Demokratie #WehrhafteDemokratie #NieWieder #Grundgesetz #Rechtsextremismus

Hinweis zu den Bildern:
Die in diesem Beitrag verwendeten Bilder wurden teilweise mithilfe Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt bzw. bearbeitet. Sie dienen der Illustration und Visualisierung des Beitrags. Insbesondere die historisch dargestellten Szenen sind KI-generierte Rekonstruktionen und keine historischen Originalfotografien.

Russische Fake-News-Offensive vor der Landtagswahl – So soll unsere Demokratie manipuliert werden

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann Überzeugter demokratischer Europäer
Werner Hoffmann. Überzeugter demokratischer Europäer.

Kurz vor wichtigen Landtagswahlen warnen deutsche Sicherheitsbehörden erneut vor einer massiven Welle gezielter Desinformation aus Russland. Besonders im Fokus stehen soziale Netzwerke, Messenger-Dienste und KI-generierte Inhalte. Ziel ist es nicht nur, einzelne Parteien oder Politiker anzugreifen – sondern vor allem das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in Demokratie, Medien und staatliche Institutionen zu erschüttern.

Nach Erkenntnissen der Sicherheitsbehörden werden professionelle Fake-News-Kampagnen verbreitet. Dazu gehören täuschend echte Videos und Bilder, die mithilfe Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt wurden. Häufig werden dabei sogar Logos bekannter Medien missbraucht, um den Eindruck seriöser Berichterstattung zu erwecken.

Zu den verbreiteten Falschmeldungen gehören unter anderem frei erfundene Korruptionsvorwürfe, angebliche Veruntreuung von Steuergeldern oder erfundene Straftaten. Ebenso werden gesellschaftliche Konflikte bewusst angeheizt – etwa durch falsche Behauptungen über eine systematische Benachteiligung Ostdeutscher oder andere emotionale Themen, die Misstrauen und Wut erzeugen sollen.

Nach Einschätzung deutscher Sicherheitsbehörden handelt es sich dabei um koordinierte Desinformationskampagnen, die unter anderem der sogenannten „Matrjoschka“-Operation zugerechnet werden. Tausende Fake-Accounts und automatisierte Bots verbreiten die Inhalte gleichzeitig über verschiedene Plattformen und verstärken sich gegenseitig.

Das eigentliche Ziel dieser Kampagnen besteht nicht darin, eine einzelne Lüge glaubhaft erscheinen zu lassen. Vielmehr soll bei möglichst vielen Menschen der Eindruck entstehen, man könne weder Medien noch Politik oder Behörden vertrauen. Dadurch werden Unsicherheit, Polarisierung und gesellschaftliche Spaltung gefördert – ein klassisches Ziel moderner hybrider Kriegsführung.

Gerade in Wahlkampfzeiten ist deshalb besondere Vorsicht geboten. Spektakuläre Behauptungen sollten immer anhand mehrerer seriöser Quellen überprüft werden. Wer ungeprüfte Inhalte weiterleitet, trägt ungewollt dazu bei, dass sich Desinformation noch schneller verbreitet.

Eine starke Demokratie lebt von Meinungsfreiheit – aber ebenso von überprüfbaren Fakten. Kritisches Denken, Medienkompetenz und das sorgfältige Prüfen von Informationen sind heute wichtiger denn je. Nur wer Informationen hinterfragt und Quellen überprüft, kann verhindern, dass gezielte Manipulation unsere demokratischen Entscheidungen beeinflusst.

#FakeNews #Desinformation #Russland #Demokratie #Wahlen

Quellen:

  • Reuters, 05.08.2026
  • Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV)
  • Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)
  • WELT
  • Süddeutsche Zeitung

Studie enthüllt: Warum Terroranschläge das Wahlverhalten verändern – und weshalb die AfD davon besonders profitiert

Ein Beitrag von

Marc Raschke

Dass die AfD bei Wahlen überproportional stark von Anschlägen profitiert, ist kein Märchen, sondern wissenschaftlich erwiesen. Eine #Studie der Uni Frankfurt hat deutsche Kommunen seit 2010 untersucht, in denen es zu Anschlägen gekommen war. Das traurige Fazit: Terroranschläge beeinflussen das #Wahlverhalten in betroffenen Gemeinden deutlich, wurden in dieser Hinsicht aber bisher unterschätzt.

In Gemeinden mit erfolgreichen Anschlägen (erfolgreich im Sinne von z. B. „Bombe detonierte tatsächlich“) stieg der AD-Stimmenanteil bei Landtagswahlen um etwa 4,5 Prozentpunkte (rund 26 % mehr als in anderen Regionen). Besonders bizarr: Etwa 75 Prozent der betrachteten Anschläge waren rechtsextrem und richteten sich überwiegend gegen #Ausländer#Rechtsextreme wurden also selbst zu Terroristen. Und trotzdem profitiert die AD davon.

Drei zentrale Mechanismen machen die Autor:innen der Studie für dieses Phänomen verantwortlich:

  • Terror mobilisiert zur Wahl: Die #Wahlbeteiligung steigt lokal um rund 16 Prozentpunkte, wovon die AfD überproportional profitiert.
  • Einstellungen verschieben sich nach rechts: Sorgen über #Zuwanderung nehmen zu, besonders bei politisch bislang Inaktiven, Parteilosen und Menschen ohne Hochschulabschluss.
  • Lokale Medien berichten stark über erfolgreiche Anschläge und thematisieren den Islam, während der #Rechtsextremismus der Täter oft in den Hintergrund tritt.

Angesichts hoher AfD-Umfragewerte vor Landtagswahlen wird daher inzwischen jeder Anschlag als potenzieller Wahlkampffaktor angesehen. Dieser Effekt zeigte sich vor allem bei Landtagswahlen (Erklärung: Innere #Sicherheit ist stark Ländersache, Anschläge werden regional wahrgenommen). Und was haben wir in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin demnächst? Genau: Landtagswahlen.

#Terrorismus #Wahlverhalten #Demokratie #Rechtsextremismus #Politik

Quelle der Studie:
Sabet, Navid; Liebald, Marius; Friebel, Guido (2025): Terrorism and Voting: The Rise of Right-Wing Populism in Germany. American Economic Journal: Economic Policy, Band 17, Ausgabe 3, S. 407–440. 

Quelle des Beitrags von Marc Raschke:
https://www.linkedin.com/posts/marc-raschke-109787163_studie-wahlverhalten-auslaeunder-share-7487125778443210752-eYqi/?utm_source=share&utm_medium=member_ios&rcm=ACoAADSumNEBGYgkWA6yjTr6uB0NX_Lnrr_XlN0

EU zieht die Notbremse: US CLOUD Act bringt Amazon, Google und Microsoft massiv unter Druck

Ein Beitrag von

Furkan Yildiz

Die EU-Kommission zieht beim US CLOUD Act endgültig den Notschalter.

Das neue „Tech Sovereignty Package“ schränkt US-Clouds massiv ein.

Keine sensiblen Regierungsdaten mehr auf Servern von Amazon, Google oder Microsoft.

Das ist ein ungeschöntes Eingeständnis.

Jahrelang wurde uns gepredigt, die DSGVO und Standardvertragsklauseln (AVV) würden unsere Daten schützen. Jetzt zeigt das Vorgehen der EU: Das war nur Beruhigungstherapie.

Wenn es um ihre eigenen Daten geht, traut die EU diesen Papiertigern nicht mehr.

Weil sie wissen, dass US-Behörden im Zweifel immer Vollzugriff haben. Selbst wenn die Server in Frankfurt stehen.

Die EU zieht für sich selbst die Notbremse.

In der freien Wirtschaft passiert genau das Gegenteil.

Hier schreiben IT-Leiter weiter 50-seitige Risikoanalysen, um das nächste Microsoft 365 Abo zu rechtfertigen.

Eine absurde Zweiklassengesellschaft der Datensicherheit.

Wenn die Regierung ihre eigenen Daten vor US-Servern in Sicherheit bringt.

Dann hat das intellektuelle Eigentum deines Unternehmens dort erst recht nichts verloren.

Ein Kommentar von Werner Hoffmann

Seit Jahren weise ich darauf hin, dass eine zu starke Abhängigkeit von einzelnen Staaten ein erhebliches Risiko darstellt. Das betrifft nicht nur Software aus den USA, sondern ebenso Produkte und digitale Infrastrukturen aus China.

Gerade in einer Zeit zunehmender geopolitischer Spannungen müssen Europa und Deutschland ihre digitalewirtschaftliche und technologische Souveränität stärken. Ziel sollte sein, möglichst viele SchlüsseltechnologienCloud-DiensteSoftwarelösungenund sicherheitsrelevante Produkte aus der Europäischen Union oder aus anderen verlässlichen demokratischen Partnerstaaten zu beziehen.

Die politischen Entwicklungen der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass auch die USA nicht mehr automatisch als dauerhaft berechenbarer Partner angesehen werden können. Deshalb braucht Europa eigene leistungsfähige Alternativen – nicht aus ideologischen Gründen, sondern aus Gründen der VersorgungssicherheitDatensicherheitund strategischen Unabhängigkeit.

Digitale Unabhängigkeit beginnt nicht erst bei der Cloud, sondern bereits beim Betriebssystem, der Bürosoftwareund der vollständigen Kontrolle über die eigenen Daten.

#Datensouveränität #Cloud #Europa #OpenSource #Cybersicherheit


1. Übersicht über die bisherigen Artikel auf Blog-Demokratie zum Thema Linux Mint und digitale Souveränität:

https://blog-demokratie.de/?s=Linux+Mint

2. Originalbeitrag von Furkan Yildiz auf LinkedIn

https://www.linkedin.com/posts/furkan-yildiz-fluesta_die-eu-kommission-zieht-beim-us-cloud-act-share-7487753889283248128-nGtt/?utm_source=share&utm_medium=member_ios&rcm=ACoAADSumNEBGYgkWA6yjTr6uB0NX_Lnrr_XlN0


Hinweis: Die in diesem Beitrag verwendeten Bilder wurden teilweise mithilfe Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt oder bearbeitet. Sie dienen ausschließlich der Illustration des Themas und stellen keine realen Fotografien oder tatsächlichen Ereignisse dar.

#TechSovereignty #CloudAct #Datenschutz #DigitaleSouveränität #Cybersicherheit

Wassermangel wird immer größer! Herr Merz, aussitzen geht nicht!

Ein Beitrag von

Volker Quaschning, Professor für Regenerative Energiesysteme (HTW Berlin).

Spaziergang im #Rhein.

Normalerweise steht hier das Wasser «. Jetzt kann man hier laufen.

Uberall, wo man hinschaut, sieht man die krassen Folgen der #Klimakrise 8

Es ist nicht nur extrem heiß und trocken. Inzwischen entstehen auch der Wirtschaft Milliardenschäden Y.

Wann wird #Klimaschutz endlich wieder Chefsache, Herr Merz?

Die AfD wurde demokratisch gewählt. ABER

Nur weil ein Wolf durch das Gartentor spaziert, wird er nicht zum Schäferhund.

#Deutschland #AfD #Wahlen und was dann passiert!

trump und AfD
#Trump und #AfD

Hinweis zu den KI-Bildern:
Die in diesem Beitrag verwendeten Illustrationen wurden mit Unterstützung einer Künstlichen Intelligenz erstellt. Sie dienen ausschließlich der symbolischen Veranschaulichung des Themas und zeigen keine realen Personen, Rechenzentren oder tatsächlichen Situationen.

KI – Künstliche Intelligenz – Vorsicht bei Nutzung bei neuen Sprachmodellen, die über eine Cloud laufen!

Ein Beitrag von
Werner Hoffmann Überzeugter demokratischer Europäer
Werner Hoffmann, Überzeugter demokratischer Europäer.

Viele kennen Ollama als Software, mit der große KI-Sprachmodelle lokal auf dem eigenen Computer ausgeführt werden können. Der Vorteil: Die Daten bleiben auf dem eigenen Gerät. Entwickelt wird Ollama von Ollama Inc. mit Sitz in Palo Alto (Kalifornien, USA).

Nun bietet Ollama zusätzlich Cloud-Modelle an. In einer E-Mail wurde das neue DeepSeek-V4-Flash-0731 vorgestellt.

Kurz übersetzt:

Das Modell kann jetzt über die Ollama-Cloud genutzt werden. Laut Ollama bietet es eine schnellere Verarbeitung, bessere Fähigkeiten zum logischen Schlussfolgern sowie zuverlässige Werkzeugaufrufe auch bei langen Eingaben. Unterstützt werden drei Denkstufen (Low, High und Max).

Das Modell wird in Rechenzentren in den USA und Europa betrieben. Nach Angaben von Ollama werden Nutzerdaten nicht dauerhaft gespeichert (Zero Data Retention) und nicht zum Training der KI verwendet.

Wo liegen die Risiken?

Auch wenn Ollama Datenschutz zusichert, gilt grundsätzlich:

Bei einer Cloud-KI verlassen Ihre Eingaben den eigenen Computer. Nutzer müssen darauf vertrauen, dass technische und organisatorische Datenschutzmaßnahmen dauerhaft eingehalten werden.

Hinzu kommen weitere Punkte:

  • Abhängigkeit vom Anbieter: Preise, Nutzungsbedingungen oder sogar die Verfügbarkeit können sich jederzeit ändern.
  • Internetzwang: Ohne Internet ist keine Nutzung möglich.
  • Rechtlicher Zugriff: Ein US-Unternehmen unterliegt grundsätzlich auch dem US-Recht. Welche Behörden im Einzelfall Zugriff verlangen können, richtet sich nach den jeweils geltenden Gesetzen.
  • Technische Ausfälle: Störungen oder Serverprobleme können die Arbeit jederzeit beeinträchtigen.

USA 2.0 – neue digitale Abhängigkeiten

Mit jeder Cloud-Lösung wächst die Abhängigkeit von ausländischen Rechenzentren und deren Betreibern. Gerade Behörden, Unternehmen und alle, die vertrauliche Daten verarbeiten, sollten deshalb genau prüfen, welche Informationen überhaupt eine Cloud verlassen dürfen.

Mein Fazit:

Lokale KI bietet die größte digitale Unabhängigkeit. Cloud-KI kann leistungsfähig und komfortabel sein, erfordert aber Vertrauen in den Anbieter, dessen Infrastruktur und die geltenden rechtlichen Rahmenbedingungen. Wer sensible Daten verarbeitet, sollte diese Unterschiede kennen und bewusst entscheiden.

#KünstlicheIntelligenz #Ollama #CloudComputing #Datenschutz #DigitaleSouveränität


Hinweis zu den KI-Bildern:
Die in diesem Beitrag verwendeten Illustrationen wurden mit Unterstützung einer Künstlichen Intelligenz erstellt. Sie dienen ausschließlich der symbolischen Veranschaulichung des Themas und zeigen keine realen Personen, Rechenzentren oder tatsächlichen Situationen.

Niederlande ziehen die Notbremse: Warum Europas Daten jetzt vor dem Zugriff der USA geschützt werden sollen

Ein Beitrag von

Furkan Yildiz.

Ein europäisches Land zieht gerade den Stecker bei der US-Tech-Abhängigkeit.

Die niederländische Regierung hat STACKIT zur offiziellen Cloud-Alternative gemacht. Kein Pilotprojekt, sondern eine verbindliche Rahmenvereinbarung für Regierungsbehörden – einschließlich der Zentralbank.

Der Grund ist einfach: Die Niederlande haben verstanden, was in Deutschland noch immer häufig unterschätzt wird.

Der US CLOUD Act stellt für viele europäische Organisationen ein erhebliches Risiko dar. Unter bestimmten Voraussetzungen können US-Behörden auf Daten zugreifen, die von US-Unternehmen oder deren Tochtergesellschaften kontrolliert werden – selbst dann, wenn sich die Server in Frankfurt oder Amsterdam befinden.

Deshalb ziehen die Niederlande jetzt die Konsequenzen:

Nur europäische Server. Keine US-Muttergesellschaft.

Sollte STACKIT jemals von einem Unternehmen außerhalb der EU übernommen werden, greift automatisch eine Kündigungsklausel. Das ist gelebte digitale Souveränität und konsequenter Schutz sensibler Daten.

Währenddessen diskutieren viele Unternehmen in Deutschland noch über die neuesten KI-Trends. Gleichzeitig wären – nach Einschätzung von fluesta – zahlreiche Betriebe ohne US-Software innerhalb kurzer Zeit kaum noch arbeitsfähig.

Deshalb verfolgt fluesta einen klaren Ansatz: Zero Data Retention, EU-first und konsequente Datensouveränität. Souveränität ist keine lästige Compliance-Vorgabe, sondern messbares Risikomanagement – insbesondere bei sensiblen Sprach-, Meeting- und Unternehmensdaten.

Schleswig-Holstein hat sich bereits in weiten Bereichen der Landesverwaltung von Microsoft verabschiedet. Die Niederlande gehen nun den nächsten Schritt.

Die Frage lautet deshalb nicht mehr, ob Europa digital unabhängiger werden muss – sondern wie lange Deutschland noch wartet.


Ein Kommentar von Werner Hoffmann

Seit Jahren weise ich darauf hin, dass eine zu starke Abhängigkeit von einzelnen Staaten ein erhebliches Risiko darstellt. Das betrifft nicht nur Software aus den USA, sondern ebenso Produkte und digitale Infrastrukturen aus China.

Gerade in einer Zeit zunehmender geopolitischer Spannungen müssen Europa und Deutschland ihre digitale, wirtschaftliche und technologische Souveränität stärken. Ziel sollte sein, möglichst viele Schlüsseltechnologien, Cloud-Dienste, Softwarelösungen und sicherheitsrelevante Produkte aus der Europäischen Union oder aus anderen verlässlichen demokratischen Partnerstaaten zu beziehen.

Die politischen Entwicklungen der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass auch die USA nicht mehr automatisch als dauerhaft berechenbarer Partner angesehen werden können. Deshalb braucht Europa eigene leistungsfähige Alternativen – nicht aus ideologischen Gründen, sondern aus Gründen der Versorgungssicherheit, Datensicherheit und strategischen Unabhängigkeit.

Digitale Unabhängigkeit beginnt nicht erst bei der Cloud, sondern bereits beim Betriebssystem, der Bürosoftware und der vollständigen Kontrolle über die eigenen Daten.

#Datensouveränität #Cloud #Europa #OpenSource #Cybersicherheit


1. Übersicht über die bisherigen Artikel auf Blog-Demokratie zum Thema Linux Mint und digitale Souveränität:

https://blog-demokratie.de/?s=Linux+Mint

2. Originalbeitrag von Furkan Yildiz auf LinkedIn:

https://www.linkedin.com/posts/furkan-yildiz-fluesta_ein-europ%C3%A4isches-land-zieht-gerade-den-stecker-activity-7489929307058925568-bX0O?utm_source=share&utm_medium=member_ios&rcm=ACoAADSumNEBGYgkWA6yjTr6uB0NX_Lnrr_XlN0


Hinweis: Die in diesem Beitrag verwendeten Bilder wurden teilweise mithilfe Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt oder bearbeitet. Sie dienen ausschließlich der Illustration des Themas und stellen keine realen Fotografien oder tatsächlichen Ereignisse dar.

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