Heimat Deutschland. Heimat Europa. Heimat Demokratie. Heimat unsere Energie!.

Ein Beitrag von Werner Hoffmann

– Wir brauchen ein funktionierendes Klima auf der Erde.-

Der Begriff Heimat wurde zu lange von Nazis, Rechtsextremen und der AfD gekapert.

Zeit, ihn zurückzuholen – für alle, die Demokratie, Freiheit und Verantwortung ernst nehmen.

Heimat ist kein Blut, kein Boden, keine Ausgrenzung.
Heimat ist das, was wir gemeinsam schaffen und schützen.

Heimat ist, wenn unsere Energie aus unserer eigenen Sonne kommt, von Dächern, Feldern und Fassaden in Deutschland und in der EU.


Heimat ist, wenn unser Wind unsere Städte, Betriebe und Wohnungen versorgt, statt Autokraten reich zu machen.

Heimat ist, wenn überschüssiger Strom gespeichert wird
in Wasserstoff,
in Pumpspeicherkraftwerken,
in Batteriespeichern,
in Wärmespeichern,
in Power-to-Heat,
in Power-to-Gas
und in intelligenten Netzen, die Europa verbinden statt spalten.

Heimat ist Energiesouveränität.
Heimat ist Unabhängigkeit von fossilen Diktaturen.

Heimat ist europäische Zusammenarbeit statt nationalistischer Abschottung.

Heimat Deutschland und Heimat EU sind demokratisch – oder sie sind keine Heimat.

Denn Demokratie bedeutet Mitbestimmung, Verantwortung, Solidarität und Zukunftsfähigkeit.

Die AfD dagegen ist keine Heimat.

Sie bekämpft erneuerbare Energien, spaltet Europa, verharmlost Autokraten und arbeitet gegen unsere gemeinsame Zukunft.

Wer Deutschland energiepolitisch abhängig halten will, wer Europa schwächen will, verrät demokratische Interessen.

Das ist kein Patriotismus – das ist Demokratieverachtung und politischer Vaterlandsverrat.

Unsere Heimat ist die Demokratie.
Und sie weht mit dem Wind, sie scheint mit der Sonne – und sie gehört uns allen.

#Heimat

#Demokratie
#Energiewende
#Europa
#Klimaschutz

Spahn als Risiko: Wie gefährliche Rhetorik Europas rote Linien verschiebt

Ein Beitrag von Francesco Garita

Jens Spahn ist ein Sicherheitsrisiko für Deutschland und Europa.

Er ist eine Gefahr für die Demokratie, ein gefährlicher Demagoge, der den Rechtsstaat unterminiert und die Idee eines geeinten Europas mit giftiger, schleimender Rhetorik angreift. Nicht, weil er einmal überzogen formuliert, sondern weil er ein Muster bedient: Machtmissbrauch wird sprachlich normalisiert, bis er wie Vernunft klingt.

In der Grönland-Debatte wird das besonders klar. Spahn macht aus Drohpolitik eine angeblich legitime Interessenabwägung und nennt Erpressung „nachvollziehbar“. Das ist der Kern des Problems.

Wer Erpressung als nachvollziehbar verkauft, verschiebt die rote Linie. Und sobald ein deutscher Spitzenpolitiker diese Linie verschiebt, sendet er drei Signale gleichzeitig: an Washington, dass Druck wirkt; an Kopenhagen, dass Solidarität verhandelbar ist; und an Moskau, dass Europa schwankt.

Arktis und Grönland sind keine Talkshow-Kulisse, sondern Bündnissicherheit. Wer dort mit Zollkeule und Ansagen arbeitet, stellt keine Fragen – er stellt Bedingungen. Das ist keine Diplomatie, das ist ein Testlauf für Dominanz. Spahn hilft beim Test, indem er die Brechstange rhetorisch poliert.

Jeder weiß, dass er ein treuer Gefolgsmann von MAGA ist. Nur Blinde sehen das nicht. Er will Trumps Kronprinz in Deutschland sein und bereitet ideologisch den Boden für Machtoptionen jenseits demokratischer Grenzen – inklusive der Fantasie, irgendwann als Kanzler mit der AfD zu regieren. Und Vance wirbt längst in Europa für genau diese Art von Zusammenarbeit.

Wenn man USA durch Russland und Trump durch Putin ersetzt, klingt Spahns Argumentation wie das alte Lied der Putin-Versteher: Verständnis, Abhängigkeit, nicht provozieren. Wir kennen das Ende.

Merz muss handeln. Jetzt.

Ein Kommentar von Werner Hoffmann

Es ist höchste Zeit, dass Jens Spahn keine wesentliche Rolle mehr in der CDU spielt.
Auch Jens Spahn hat die CDU weit nach rechts außen gedrängt. Die zahlreichen Affären von Jens Spahn sind katastrophal und schaden der CDU im höchsten Maße.

#Spahn #Merz #Europa #NATO #AfD

Steuer- und Sozialänderungen 2026: Mehr Geld im Portemonnaie – aber die Rechnung geht nicht auf

Ein Beitrag von Werner Hoffmann

Rentenexperte Werner Hoffmann.

2026 bringt zahlreiche Änderungen bei Steuern, Abgaben und staatlichen Leistungen. Offiziell sollen Einkommen entlastet, Familien unterstützt und Arbeit attraktiver gemacht werden.

In der Realität zeigt sich jedoch, dass viele Maßnahmen soziale Probleme nicht lösen, sondern nur abfedern.

Der Grundfreibetrag steigt für Alleinstehende auf 12.348 Euro, für Ehepaare entsprechend doppelt. Damit bleibt etwas mehr Einkommen steuerfrei und das Existenzminimum soll gesichert werden.

Familien profitieren durch einen höheren Kinderfreibetrag von 9.756 Euro je Kind sowie durch ein Kindergeld von künftig 259 Euro monatlich.

Der gesetzliche Mindestlohn steigt 2026 auf 13,90 Euro pro Stunde.

Gleichzeitig erhöht sich die Minijob-Grenze. Doch höhere Stundenlöhne bedeuten nicht automatisch sichere Altersvorsorge.

Was bedeutet Mindestlohn für die Rente
Wer 45 Jahre lang durchgehend zum Mindestlohn arbeitet, bleibt trotz lebenslanger Arbeit finanziell gefährdet.

Berechnung
Jahresbrutto geteilt durch Durchschnittsentgelt ergibt Entgeltpunkte pro Jahr.
Diese mal 45 Jahre ergeben die Gesamtpunkte.
Multipliziert mit dem Rentenwert ergibt sich die Bruttorente.

Beispiel
13,90 Euro pro Stunde ergeben rund 28.900 Euro Jahresbrutto.
Das entspricht etwa 0,66 Entgeltpunkten pro Jahr.
Nach 45 Jahren sind das rund 29,7 Punkte.
Das ergibt etwa 1.115 Euro Bruttorente im Monat.

Nach Abzug von Kranken- und Pflegeversicherung bleiben oft unter 1.000 Euro netto.
Wer davon 600 oder 700 Euro Miete plus Nebenkosten zahlen muss, kann davon nicht leben. Altersarmut ist damit vorprogrammiert.

Neu ist die Aktivrente
Nach Erreichen der Regelaltersgrenze dürfen Rentner bis zu 2.000 Euro monatlich steuerfrei hinzuverdienen, zusätzlich zum Grundfreibetrag.
Beiträge zur Renten- und Arbeitslosenversicherung entfallen für Arbeitnehmer und Arbeitgeber.
Kranken- und Pflegeversicherung bleiben bestehen.

Das erhöht das Netto, löst aber das Grundproblem niedriger Renten nicht.

Die Pendlerpauschale steigt auf 38 Cent ab dem ersten Kilometer. Kleine Photovoltaikanlagen bleiben mehrwertsteuerfrei. Gleichzeitig verteuert die steigende CO2-Bepreisung fossile Energien.

Weitere Änderungen: Die Mehrwertsteuer in der Gastronomie sinkt auf 7 Prozent, der Agrardiesel wird wieder eingeführt und das Deutschlandticket kostet künftig 63 Euro im Monat.

Wie widersinnig? Pendlerpauschale entlastet und Preise für das DeutschlandTicket hoch.

#Mindestlohn #Rente #Aktivrente #Altersarmut #Steuern2026

Reiche zahlen weniger – und nennen das dann auch noch gerecht: Wie das Steuersystem Leistung bestraft und Tricks belohnt

Ein Beitrag von Werner Hoffmann

– Wir brauchen für eine funktionierende Demokratie keine Extremparteien, sondern Parteien, die die Mitte vertreten! –

Ich gehöre zu den Menschen, die Erbschaftsteuer zahlen müssen. Das ärgert mich nicht. Wer erbt, erhält Vermögen ohne eigene Leistung – dafür Steuern zu zahlen ist legitim.
Was mich jedoch wütend macht, ist die Ungleichbehandlung, mit der andere sich dieser Steuer nahezu vollständig entziehen – ganz legal.

Denn plötzlich ist das Erbe kein Privatvermögen mehr, sondern „Betriebsvermögen“.
Und als solches gelten dann Kunstsammlungen, Bargeld, Beteiligungen oder Holding-Konstrukte. Das ist keine Grauzone – das ist organisierte Ungerechtigkeit mit amtlichem Stempel.

Noch absurder ist die Lage bei der Vermögensteuer. Sie wurde nicht abgeschafft, sondern nur ausgesetzt, angeblich um sie neu zu regeln. Der eigentliche Hintergrund:
Das Bundesverfassungsgericht hielt sie nicht für zu hoch, sondern für zu niedrig.
Und was folgte? Nichts.
Seit der Zeit von Helmut Kohl ist sie faktisch tot – nicht aus rechtlichen, sondern aus politischen Gründen.

Auch bei den Kapitalerträgen zeigt sich die Schieflage deutlich.
Arbeitseinkommen wird mit bis zu 45 % besteuert.
Ein Millionär, der ausschließlich von Kapitalerträgen lebt? 25 %. Punkt.

Dabei ließe sich Fairness einfach herstellen:
Ein Freibetrag von etwa 50.000 Euro pro Person und Jahr auf Kapitalerträge würde die private Altersvorsorge normaler Bürger steuerfrei halten.
Erst darüber hinaus müssten hohe Kapitalerträge leistungsbezogen besteuert werden.

Mit diesen Mehreinnahmen ließe sich die Einkommensteuer senken, während Pflege, Krankenversicherung, Renten und soziale Leistungen spürbar verbessert würden.
Es geht nicht um Neid – es geht um Entlastung von Arbeit und Stabilisierung des Sozialstaats.

Selbst die 25 % werden häufig noch weiter gedrückt:
über ausländische Firmenkonstruktionen, „Verwaltungsgebühren“ und formale Geschäftsführermodelle.
Eine jährliche Geschäftsführertagung im Ausland – natürlich steuerlich absetzbar.

Das ist kein Unternehmertum.
Das ist Steuervermeidung mit Excel und Bordkarte.

Und die entscheidende politische Frage lautet:
Welche Parteien blockieren diese notwendigen Veränderungen?
CDU, CSU, FDP, AfD und die Freien Wähler.

Die Konsequenz ist klar:
Die Kapitalertragsteuer muss dem individuellen Steuersatz unterliegen
mit einem fairen Freibetrag für Vorsorge
und ohne Sonderrechte für Vermögende.

Alles andere schützt Reichtum, belastet Arbeit
und zementiert Ungleichheit

#Einkommensteuer

#Erbschaftsteuer

#Vermögensteuer

#Steuervermeidung

#Steuerparadies

Europa finanziert seine eigenen Erpresser – wie US-Tech-Giganten zur Gefahr für die Demokratie werden

Ein Beitrag von Werner Hoffmann

Die Wahrheit ist unbequem, aber notwendig:

Die Trump-Administration und große US-Tech-Konzerne sind keine verlässlichen Partner der Demokratie.

Sie profitieren von offenen Gesellschaften, während sie politische Kräfte unterstützen oder dulden, die demokratische Institutionen schwächen.

Rund um Donald Trump formierte sich ein Netzwerk aus Tech-Oligarchen und Ideologen.

Besonders prägend ist Peter Thiel, der Demokratie offen als ineffizient kritisiert.

Auch Elon Musk steht für eine gefährliche Mischung aus Machtkonzentration, politischer Einflussnahme und öffentlicher Polarisierung.

Und das Erschreckende:

Viele kuschen vor Trump – aus Angst um Umsätze, Börsenwerte und Cloud-Verträge.

Woher kommen die gigantischen Gewinne dieser Konzerne wirklich?

Nicht primär aus den USA.

EU und Großbritannien liefern zusammen über 25 % der Umsätze der großen US-Tech-Giganten.

Rechnet man weitere demokratische Länder wie Kanada, Australien, Japan, Südkorea oder Indien hinzu, wird klar:

Die demokratische Welt finanziert die Machtbasis von Unternehmen, die autoritäre Tendenzen akzeptieren oder fördern.

Gleichzeitig sind die Abhängigkeiten explodiert.

Es geht längst nicht mehr nur um Betriebssysteme oder Smartphones.

Verwaltungen, Krankenhäuser, Industrie, Medien und kritische Infrastruktur hängen an US-Clouds, Updates und Plattformen.

Wer die Cloud kontrolliert, kontrolliert Daten.

Wer Updates kontrolliert, kontrolliert Systeme.

Wer Plattformen kontrolliert, kontrolliert Öffentlichkeit.

Was, wenn Trump oder ein Nachfolger Europa erpressen will?

Heute sind es Zölle.

Morgen Sanktionen.

Und übermorgen?

Die Abschaltung oder Einschränkung von Cloud-Diensten, Updates oder Plattformfunktionen – getarnt als „technischer Vorfall“.

Das ist realistisch. Trump ist das zuzutrauen.

Betrachtet man die Entwicklung der USA in den letzten zwölf Monaten, ist ein weiterer Gedanke erschreckend plausibel:

In zwei bis drei Jahren könnten die USA faktisch autoritär regiert werden.

Darum braucht Europa Konsequenzen.

Nicht totale Abschottung, aber den Ausstieg aus der Mono-IT und aus gefährlichen Abhängigkeiten.

Linux und Open Source sind keine Ideologie, sondern digitale Selbstverteidigung: transparent, überprüfbar, gemeinschaftlich – und demokratiekompatibel.

Und die ersten Länder (Dänemark), Bundesländer (Schleswig-Holstein) und Städte (München) verabschieden sich von Windows, Microsoft und nutzen heute Linux und OpenSource.

Digitale Souveränität ist keine Option mehr. Sie ist Pflicht.

#DigitaleSouveraenitaet #DemokratieSchuetzen #RausAusDerAbhaengigkeit #OpenSourceStattMonopol #EuropaErpresstNicht

ADMS: Wenn das Alte-Deutsche-Männer-Syndrom plötzlich jung aussieht

Satire oder Realität vom Feinsten?

Ein Beitrag von Werner Hoffmann

Lange galt das ADMS – Alte-Deutsche-Männer-Syndrom als klassische Begleiterscheinung der Generation 70+. Graue Haare, kalte Marktlogik, nostalgische Verklärung einer Vergangenheit, die vor allem für einige wenige bequem war.

Doch neue politische Feldstudien zeigen: ADMS ist kein Altersproblem. Es ist ein Denkproblem.

Natürlich gehören bekannte Figuren wie Friedrich Merz zur Hochrisikogruppe. Politik wie aus dem neoliberalen Archiv, soziale Realität als Störfaktor. Auch Wolfgang Kubicki beweist regelmäßig, dass Lautstärke und Freiheit gern mit Rücksichtslosigkeit verwechselt werden.

Besonders tückisch wird ADMS dort, wo es biologisch junge Körper befällt. Jens Spahn steht exemplarisch für das Phänomen „Youngster 70+ im Geiste“: Markt vor Mensch, Sparlogik vor Vorsorge, Eigenverantwortung als Allzweckwaffe.

Ergänzt wird das Ensemble durch Christian Lindner, der Freiheit primär steuerlich denkt, und Markus Söder, der Modernität bevorzugt, solange sie folgenlos bleibt.

Doch ADMS macht nicht an Parteigrenzen halt. Auch in der AfD tritt es besonders deutlich auf – oft angereichert mit Nationalismus und Sozialdarwinismus.

Alice Weidel kombiniert neoliberale Härte mit sozialer Kälte, Tino Chrupalla verkauft Rückschritt als Patriotismus, und Björn Höcke zeigt, wie ADMS in autoritäre Fantasien kippen kann.

Typische ADMS-Symptome:
Man nennt soziale Verantwortung „links“.
Man erklärt Ungleichheit zur Leistung.
Man verwechselt Stillstand mit Ordnung.

Satire? Ja.
Aber leider oft näher an der Realität, als uns lieb sein kann.

#ADMS #Politiksatire #Neoliberalismus #AfD #Zukunftsverweigerung

Arbeiten bis 70 – aber regieren bitte nicht bis 90: Wenn alte Männer die Zukunft verweigern

Ein Beitrag von Werner Hoffmann

Das darf man doch am Samstag morgen wohl sagen?

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Es gibt derzeit eine besonders zynische Debatte: Menschen sollen bis 70 arbeiten, körperlich schuften, geistig liefern, flexibel bleiben – während andere mit 70, 75 oder 85 Jahren noch immer Weltpolitik betreiben, als wäre das Jahr 1985 nie zu Ende gegangen.

Und genau hier liegt das Problem.

Denn manche dieser Herren leiden offenkundig an einer ganz besonderen Erscheinung unserer Zeit. Nicht medizinisch anerkannt, aber gesellschaftlich hochgefährlich.

Der Name dieser Erscheinung lautet: ADMS – Alte-Deutsche-Männer-Syndrom.

Ergänzung: Das #AltedeutscheMännersyndrom ist wie die spanische Grippe. Sie kommt nicht in Deutschland vor, sondern auch im Ausland!!!

ADMS ist schlimmer als Demenz oder Alzheimer. Denn ADMS ist keine Vergessenskrankheit, sondern eine Verweigerung der Realität.

Betroffene zeigen typische Symptome: Sie halten sich für alternativlos, sie erklären die Welt mit Denkmodellen aus dem letzten Jahrhundert, sie verwechseln Macht mit Weisheit, sie hören nicht mehr zu, reden aber umso lauter, und sie glauben ernsthaft, dass junge Generationen gefälligst zu funktionieren haben, während sie selbst keinen Platz machen.

Besonders fatal wird ADMS, wenn es politische Macht mit sich bringt.

Lebende und höchst aktive Beispiele finden sich leider zuhauf: Wladimir Putin (72), Donald Trump (79), Friedrich Merz (70), Benjamin Netanjahu (76), Xi Jinping (72), Ali Chamenei (86) und Alexander Lukaschenko (71).

Was all diese Männer eint, ist nicht ihr Alter allein. Es ist die Unfähigkeit loszulassen, die Angst vor Kontrollverlust und der unbedingte Wille, ihre überholten Weltbilder anderen aufzuzwingen.

Und dann kommen genau diese Kreise und sagen: Die Pflegekraft soll bis 70 arbeiten. Der Handwerker auch. Die Kassiererin sowieso.

Aber sie selbst? Sie bleiben. Entscheiden. Moralisieren. Blockieren.

Das ist keine Erfahrung. Das ist Machtmissbrauch durch Altersstarrsinn.

Arbeiten bis 70 kann man diskutieren. Regieren, hetzen und die Welt blockieren mit 70 plus darf niemals Normalität werden.

ADMS ist kein Witz. ADMS ist eine Gefahr.

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45 Jahre gearbeitet – und trotzdem weniger Rente? Warum Abschläge manchmal sogar sinnvoll sein können

Ein Beitrag von Werner Hoffmann

Unabhängiger Rentenberater
(ab 1.2.2026)

www.Renten-Experte.de

Viele Menschen sind überzeugt: Wer 45 Jahre gearbeitet hat, erhält automatisch die volle Rente ohne Abzüge.
Diese Annahme ist weit verbreitet – aber sie ist falsch.

Die Realität der gesetzlichen Rente

Die 45 Jahre beziehen sich auf eine besondere Wartezeit,
anerkannt werden nur bestimmte Versicherungszeiten,
und entscheidend ist das Erreichen der jeweiligen Altersgrenze.

Welche Zeiten angerechnet werden können

Pflichtbeiträge aus Beschäftigung oder Selbstständigkeit,
Kindererziehungszeiten,
Pflege von Angehörigen,
Zeiten mit Arbeitslosengeld I,
freiwillige Beiträge unter klaren gesetzlichen Voraussetzungen.

Welche Zeiten nicht zählen oder kaum wirken

Bürgergeld bzw. früheres Arbeitslosengeld II,
längere beitragsfreie Unterbrechungen,
Schul- und Studienzeiten nach dem 17. Lebensjahr,
Minijobs ohne eigene Rentenbeiträge.

Der entscheidende Punkt: der Rentenbeginn

Die abschlagsfreie Rente ist nur bei Erreichen der Altersgrenze möglich,
wer früher in Rente geht, erhält Abschläge,
pro Monat 0,3 Prozent,
dauerhaft und lebenslang.

Warum ein Rentenabschlag nicht immer schlecht sein muss

Besonders bei Ehepaaren mit zwei hohen Renten,
kann eine sehr hohe eigene Altersrente Nachteile haben,
denn bei einer Witwen- oder Witwerrente wird die eigene Rente angerechnet,
oberhalb eines Freibetrags kommt es zu Kürzungen,
im Extremfall entfällt die Hinterbliebenenrente ganz.

Ein Beispiel aus der Praxis

Langjährig Beschäftigte großer Arbeitgeber wie Debeka,
mit stabilen Erwerbsbiografien und überdurchschnittlichen Rentenansprüchen,
sind häufig von dieser Konstellation betroffen,
eine bewusst etwas niedrigere eigene Rente kann dazu führen,
dass im Todesfall des Partners mehr Witwen- oder Witwerrente verbleibt.

Was unbedingt geprüft werden sollte

Ist der Versicherungsverlauf vollständig?,
stimmen alle angerechneten Zeiten?,
lohnt sich ein früherer Rentenbeginn trotz Abschlag?,
wie wirken sich Rentenhöhe und Hinterbliebenenversorgung gemeinsam aus?

Resümee

45 Arbeitsjahre sind kein Automatismus für eine volle Rente.


Entscheidend ist nicht nur die Höhe der eigenen Rente,
sondern die Gesamtstrategie für beide Partner.
Gerade bei strategischen Entscheidungen rund um den Rentenbeginn und mögliche Abschläge sollte man sich unbedingt von einem unabhängigen Rentenberater begleiten lassen, um finanzielle Fehlentscheidungen mit lebenslanger Wirkung zu vermeiden.

#Rente
#45Versicherungsjahre
#Rentenabschlag
#Witwenrente
#Rentenberatung

Linux Mint provoziert – warum Windows & Microsoft 365 so fanatisch verteidigt werden

Ein Beitrag von Werner Hoffmann

Warum manche Windows und Microsoft 365 so vehement verteidigen – eine Einordnung zur laufenden Debatte

Link — siehe ganz unten

VORAB: Ich habe keinerlei finanzielle Interessen an dem einen oder anderen Betriebssystem. Für mich steht seit Putin und Trump jedoch eine Frage im Zentrum, die lange verdrängt wurde: die Sicherheitsfrage.

Gerade erst drohte Donald Trump erneut mit der Erhöhung von Zöllen gegen Länder, die Dänemark und Grönland politisch beistehen. Zölle sind ein bekanntes Druckmittel.

Doch womit droht ein Machthaber morgen? Mit dem zeitweisen Abschalten von Cloud-Diensten? Mit dem Aussetzen von Sicherheitsupdates?

Was vor wenigen Jahren noch überzogen klang, ist heute realpolitisch denkbar. Digitale Abhängigkeit ist kein abstraktes IT-Thema mehr, sondern eine Frage von Macht, Erpressbarkeit und Handlungsfähigkeit.

Monoverteilung von Cloud und Updates.

——

Ich möchte die Diskussion rund um digitale Souveränität, Windows, Linux Mint, Open Source und Hyperscaler deshalb auf eine sachliche Meta-Ebene heben.

Nicht als persönlichen Angriff, sondern als Erklärung, warum die Fronten hier so schnell verhärten.

1. Berufliche Positionierung prägt die Perspektive

Wer beruflich Microsoft 365, Cloud-First-Strategien, Zero-Touch-Provisioning und Hyperscaler-SaaS anbietet, verteidigt dieses Modell zwangsläufig. Kritik an Windows-Monokulturen oder der Hinweis auf Alternativen wie Linux Mint und Open Source wird dann schnell als Angriff verstanden.

Tatsächlich geht es nicht um Technikfeindlichkeit, sondern um eine strategische Risikodiskussion.

2. Komfort wird mit Zukunftsfähigkeit verwechselt

SaaS, Hyperscaler und Zero Touch sind bequem und kurzfristig attraktiv. Die entscheidende Frage ist jedoch langfristig: Was passiert, wenn Wechseloptionen verschwinden, Preise steigen oder politische Rahmenbedingungen sich ändern? Diese Perspektive hat nichts mit Nullerjahre-IT zu tun, sondern mit Resilienz und Vorsorge.

3. Narrative Abwehr ersetzt die Kernfrage

Statt zu diskutieren, ob digitale Monokulturen ein Risiko für Unternehmen und Europa darstellen, wird die Debatte häufig auf Begriffe wie FUD oder Souveränitätsbubble gelenkt. Das mag rhetorisch wirken, beantwortet aber nicht die eigentliche Frage: Wie viel Abhängigkeit ist verantwortbar, wenn Machtpolitik zurückkehrt?

Mir geht es nicht um Ideologie und nicht um alles selbst machen. Mir geht es um Wahlfreiheit, offene Standards und echte Alternativen, damit ein Wechsel möglich bleibt, technisch, wirtschaftlich und politisch.

Digitale Souveränität bedeutet nicht Rückzug aus der Welt. Sie bedeutet Handlungsfähigkeit in einer vernetzten Welt.

#DigitaleDemokratie #LinuxStattLockIn #OpenSource #EuropaUnabhaengig #ITSecurity

Link:

Warum Elektrofahrzeuge ab Mitte diesen Jahres eine extreme Nachfrage erhalten – und Verbrenner zu Ladenhütern werden

Ein Beitrag von Werner Hoffmann

Der Automarkt steht vor einem massiven Umbruch. Ab der Jahresmitte verdichten sich mehrere Entwicklungen zu einem perfekten Sturm: Elektrofahrzeuge erleben einen Nachfrage-Schub, während Benziner und Diesel rasant an Attraktivität verlieren. Wer jetzt noch zögert, riskiert spürbare Wertverluste.

1. Neue Förderung der Elektromobilität
Die Politik setzt klare Signale: Kauf-, Leasing- und Steueranreize für E-Autos werden ausgeweitet oder neu justiert. Ziel ist es, die Umstellung schneller und breiter zu machen. Für Käufer bedeutet das geringere Einstiegskosten, planbare Vorteile und bessere Gesamtkosten über die Laufzeit.

2. Förderung für Elektrostromanschlüsse in Tiefgaragen & Mehrfamilienhäusern
Ein echter Gamechanger ist die gezielte Förderung von Ladeinfrastruktur in Wohnanlagen. Wallboxen in Tiefgaragen und auf Stellplätzen werden finanziell unterstützt, Netzanschlüsse vereinfacht. Das beseitigt das letzte große Argument gegen E-Autos: Laden dort, wo man wohnt – bequem, günstig, alltagstauglich.

3. Verbrenner werden schwer verkäuflich – auch im Export
Der Gegenwind für Verbrenner nimmt weltweit zu. Gebrauchtpreise geraten unter Druck, Standzeiten verlängern sich. Selbst der Export stockt:

  • Äthiopien hat Importstopps für ältere Verbrenner verhängt,
  • in Indien werden alte Benziner und US-Diesel zunehmend verdrängt,
  • viele Länder schwenken strategisch auf Elektromobilität um.

Die Folge: Sinkende Nachfrage, höhere Risiken beim Wiederverkauf, wachsender Abschreibungsdruck.

Resümee & klare Empfehlung
Die Zeichen stehen eindeutig auf Elektro. Förderungen, Ladeinfrastruktur und globale Markttrends verstärken sich gegenseitig. Wer noch einen Verbrenner fährt oder einen Kauf plant, sollte möglichst bald umstellenbevor der große Boom startet und E-Autos knapper, Wartelisten länger und Verbrenner endgültig zu Ladenhütern werden.

#Elektromobilität
#Elektroauto
#EAutoBoom
#VerbrennerAus
#Energiewende

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