Rücktritt Katherina Reiche

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann Überzeugter demokratischer Europäer
Werner Hoffmann Überzeugter demokratischer Europäer

Es geht nicht darum, ob Katherina Reiche zurücktritt, sondern wann sie zurücktritt.

Ein Rücktritt vor der Sommerpause wäre gerade in Anbetracht unterschiedlicher Landtagswahlen nach den Sommerferien strategisch für unsere Demokratie besser.

Eine komplette Übersicht, warum der Rücktritt von Katherina Reiche unausweichlich ist, ist über den Querverweis unten nachlesbar.

Auszug:

„KATHERINA REICHE UND DIE RÜCKKEHR ZUR FOSSILEN REPUBLIK? – Wie Bürger Milliarden zahlen – und Konzerne kassieren“

Ein Beitrag von Werner Hoffmann – Demokratischer Europäer

Es wird aus meiner Sicht Zeit, dass Frau Katherina Reiche ihren Hut nimmt und sich freiwillig aus dem Bundeskabinett verabschiedet.

Bei einem wichtigen Treffen der Ministerpräsidenten erschien Katherina Reiche nicht persönlich, sondern ließ sich durch einen Staatssekretär vertreten.

Ausgerechnet bei wachsendem Widerstand aller Ministerpräsidenten gegen ihre Energiepolitik blieb die Ministerin dem Treffen fern (laut offiziellen Angaben krankheitsbedingt).

Die Energiewende sollte Deutschland unabhängiger machen:
mehr Strom aus Sonne und Wind, weniger Öl- und Gasimporte, sinkende Energiekosten und mehr Versorgungssicherheit.

Doch Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche steuert Deutschland wieder in fossile Abhängigkeiten.

Die Folgen:
Milliardenkosten für Bürger und gigantische Gewinne für Energiekonzerne.

Die Methode ist perfide:
Zuerst wird Angst vor Blackouts und Dunkelflauten geschürt. Danach werden neue Gaskraftwerke als angeblich alternativlos verkauft.

Genau dadurch bleibt fossiles Gas dauerhaft im System.

KatherinaReiche #Energiewende #Gaslobby #ErneuerbareEnergien #Strompreise

KATHERINA REICHE UND DIE RÜCKKEHR ZUR FOSSILEN REPUBLIK? – Wie Bürger Milliarden zahlen – und Konzerne kassieren

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann Überzeugter demokratischer Europäer

Werner Hoffmann.

– Demokratischer Europäer.

——

Es wird aus meiner Sicht Zeit, dass Frau Katherina Reiche ihren Hut nimmt und sich freiwillig aus dem Bundeskabinett verabschiedet.

Ein Rücktritt von Katherina Reiche vor der Sommerpause wäre für die Demokratie – insbesondere aber auch für die gesamte CDU – besser, als kurz vor den Landtagswahlen nach der Sommerpause.

Bei einem wichtigen Treffen der Ministerpräsidenten erschien Katherina Reiche nicht persönlich, sondern ließ sich durch einen Staatssekretär vertreten.

Ausgerechnet bei wachsendem Widerstand aller Ministerpräsidenten gegen ihre Energiepolitik blieb die Ministerin dem Treffen fern (laut offiziellen Angaben krankheitsbedingt).

1. Gigantischer Ausbau neuer Gaskraftwerke

Zeitweise standen bis zu 20 Gigawatt neuer Gaskraftwerke im Raum.

  • Batteriespeicher,
  • intelligente Netze,
  • Lastmanagement,
  • europäische Stromverbünde,
  • flexible Verbraucher.

Millionen private Speicher könnten längst viele Lastspitzen abfangen. Doch genau dieser Ausbau wird durch Katherina Reiche politisch gebremst.

2. Wasserstoff-Regeln werden aufgeweicht

Neue Kraftwerke sollen teilweise nicht einmal mehr vollständig „H₂-ready“ sein müssen.

Früher galt:
Neue Anlagen sollten später komplett mit grünem Wasserstoff laufen können.

Jetzt reicht plötzlich CCS – also CO₂-Abscheidung – als Ausrede.

Damit droht der jahrzehntelange Weiterbetrieb fossiler Kraftwerke.

3. CCS statt echter Energiewende

CCS wird als Klimarettung verkauft.

Tatsächlich ist die Technik:

  • teuer,
  • ineffizient,
  • energieintensiv,
  • hochriskant.

Reiches Plan ist eine gigantische Subventionsmaschine für fossile Konzerne.

Gas wird nicht ersetzt – seine Nutzung wird künstlich verlängert.

4. Angriff auf kleine Photovoltaik-Anlagen

Die feste Einspeisevergütung kleiner PV-Anlagen wurde politisch infrage gestellt.

Betroffen sind:

  • Hausbesitzer,
  • Bürgerenergie,
  • kleine PV-Anlagen,
  • private Investoren,

ist nicht akzeptabel.

Während Konzerne Milliardenhilfen erhalten sollen, wird die dezentrale Energiewende geschwächt.

5. Batteriespeicher werden benachteiligt

Batteriespeicher könnten viele Gaskraftwerke teilweise ersetzen.

Doch stattdessen werden fossile Reservekraftwerke bevorzugt.

Das schützt alte Geschäftsmodelle – nicht die Verbraucher.

6. Nähe zur fossilen Lobby

Reiche war zuvor im Umfeld großer Energiekonzerne tätig. Kritiker werfen ihr vor, Positionen der fossilen Energiewirtschaft nahezu direkt in Regierungspolitik umzusetzen.

Viele Entscheidungen wirken auffällig konzernfreundlich.

7. Bürgerenergie wird geschwächt

Die Energiewende beruhte ursprünglich auf:

  • Millionen privaten Investitionen,
  • dezentraler Stromerzeugung,
  • Bürgerenergie,
  • lokalen Speichern.

Jetzt droht die Rückkehr zu:
zentralen Großkraftwerken,
wenigen Konzernen
und neuer fossiler Abhängigkeit.

8. Klimaneutralität wird relativiert

Selbst europäische Klimaziele wurden öffentlich infrage gestellt.

Das erzeugt Unsicherheit bei:

  • Unternehmen,
  • Investoren,
  • Herstellern,
  • Verbrauchern.

Und genau diese Unsicherheit bremst Investitionen in erneuerbare Technologien.

9. Gewinne privatisiert – Kosten sozialisiert

Wer profitiert?
Große Energiekonzerne.

Wer zahlt?
Die Bürger.

Denn neue Gaskraftwerke benötigen:

  • staatliche Förderungen,
  • Kapazitätszahlungen,
  • Reservevergütungen,
  • milliardenschweren Netzausbau.

Die Rechnung landet am Ende bei Verbrauchern und Mittelstand.

10. Rückkehr zur fossilen Denkweise

Statt massiv auf:

  • Speicher,
  • intelligente Steuerung,
  • Lastmanagement,
  • europäische Stromnetze,
  • flexible Verbraucher
    zu setzen, erfolgt erneut der Rückgriff auf fossiles Gas.

Deutschland macht sich wieder abhängig von Energieimporten.

11. Heizungsgesetz verwässert

Die Abschwächung des Gebäudeenergiegesetzes sorgt erneut für Chaos und Unsicherheit.

Verbraucher, Handwerker und Unternehmen verschieben Investitionen.

Genau das bremst die Energiewende zusätzlich aus.

12. Fossiler Lock-in-Effekt

Neue Gaskraftwerke rechnen sich nur über jahrzehntelangen Betrieb.

Wer Milliarden investiert, will möglichst lange Gas verbrennen.

Damit entstehen neue fossile Pfadabhängigkeiten.

13. Gas treibt den Strompreis hoch

Besonders perfide:

Am europäischen Strommarkt bestimmt oft das teuerste noch benötigte Kraftwerk den Preis – häufig Gaskraftwerke.

Und genau das sind häufig Gaskraftwerke.

Mehr Gas bedeutet deshalb:

  • höhere Strompreise,
  • höhere Netzentgelte,
  • höhere Subventionen,
  • höhere Belastungen.

Die Bürger zahlen doppelt:
erst über Steuern,
dann über dauerhaft höhere Strompreise.

Und genau dadurch werden:

  • Wärmepumpen,
  • Elektroautos,
  • elektrische Industrieprozesse
    wirtschaftlich ausgebremst.

14. Durchleuchtung von Mitarbeiter-Mails

Reiches Ministerium ließ Mailkonten von Mitarbeitern prüfen.

Ein Ministerium, das Vertrauen schaffen sollte, wirkt plötzlich wie ein Kontrollapparat.

15. Konzernsprache im Ministerpapier

Mehrere Medien berichteten über auffällige Parallelen zwischen Reiches Energiepapieren und Forderungen großer Energiekonzerne.

Der Eindruck drängt sich auf: Hier schreibt nicht mehr Politik für Bürger – hier klingt Regierungspolitik wie Lobbytext.

16. Ministeriumsarbeit an externe Berater ausgelagert

Für grundlegende Strategiearbeiten wurden externe Beratungsfirmen eingebunden.

Aufgaben, die eigentlich Kernarbeit eines Ministeriums sein sollten, werden ausgelagert.

Das wirkt wie eine politische Bankrotterklärung.

17. PR-Netzwerke mit Lobby-Nähe

Zusätzlich wurden externe PR- und Strategieberater eingebunden.

Kritiker sehen darin eine gefährliche Nähe zwischen Ministerium, Lobbyinteressen und politischer Kommunikation.

18. KKR, fossile Interessen und Medienmacht

Besonders brisant:
Im Umfeld der eingesetzten Beratungsstrukturen taucht auch der fossile US-Investor KKR auf.

KKR ist für milliardenschwere fossile Investments bekannt und war gleichzeitig eng mit dem Axel-Springer-Umfeld verbunden.

Damit entsteht für Kritiker ein hochproblematisches Geflecht aus:

  • fossilen Interessen,
  • politischer Einflussnahme,
  • Medienmacht,
  • Lobbystrukturen.

19. Streit mit den Bundesländern eskaliert

Selbst zahlreiche Bundesländer stellen sich inzwischen offen gegen Reiches Energiepolitik.

Mehrere Medien berichteten über massiven Widerstand der Ministerpräsidenten gegen zentrale Pläne des Wirtschaftsministeriums.

Bei einem wichtigen Treffen der Ministerpräsidenten erschien Katherina Reiche nicht persönlich, sondern ließ sich durch einen Staatssekretär vertreten. Ausgerechnet bei wachsendem Widerstand gegen ihre Energiepolitik blieb die Ministerin dem Treffen fern (laut offiziellen Angaben krankheitsbedingt).

Der Eindruck verstärkt sich: Die Konflikte um Reiches fossilen Kurs eskalieren inzwischen nicht mehr nur mit Umweltverbänden und der Erneuerbaren-Branche – sondern zunehmend auch mit den Bundesländern selbst.

Katherina Reiche betreibt mit ihrer Strategie einen Bärendienst für die AfD, denn letztendlich würde die AfD bei fossiler Energie mindestens ähnlich vorgehen; wenn nicht sogar noch schlimmer!

Auch die AfD wäre keine Lösung

Auch die AfD bekämpft große Teile der Energiewende offen.

Das Ergebnis wäre noch mehr fossile Energie, noch mehr Öl und noch mehr Gasimporte.

Profitieren würden vor allem:

  • Russland,
  • Vereinigte Staaten über LNG- und Frackinggas.

Und man darf eines nicht übersehen:

Libertäre, rechtspopulistische und rechtsextreme Gruppierungen und Parteien sind fast immer von der fossilen Lobby getragen und finanziert.

Besonders deutlich wurde dies in den USA2.0.

Die eigentliche Gefahr

Solar- und Windstrom gehören heute oft zu den günstigsten Energieformen überhaupt. Trotzdem sollen erneut fossile Reservekraftwerke subventioniert werden.

Gewinne werden privatisiert. Risiken werden sozialisiert.

Das ist keine Energiewende mehr.

Das ist die Rückkehr zur fossilen Republik – bezahlt von den Bürgern.

Denn Sonne und Wind schicken keine Rechnung.
Gaslieferanten schon.

#KatherinaReiche #Energiewende #Gaslobby #ErneuerbareEnergien #Strompreise

„Wir zahlen fürs Stillstehen der Windräder!“ – Warum dieser Vorwurf die Realität verzerrt

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Werner Hoffmann Überzeugter demokratischer Europäer
Werner Hoffmann Überzeugter demokratischer Europäer

Immer wieder heißt es:

„Die Windräder stehen still – und trotzdem kassieren die Betreiber Milliarden!“

Der Vorwurf klingt skandalös. Er verschweigt aber entscheidende Fakten.

Windkraftanlagen werden meist nicht abgeschaltet, weil der Strom „unnütz“ wäre. Das Problem liegt häufig am Stromnetz. Besonders im Norden Deutschlands wird oft mehr Windstrom erzeugt, als die Leitungen Richtung Süden transportieren können.

Dann greifen Netzbetreiber ein, um das Stromnetz stabil zu halten. Windräder werden zeitweise heruntergeregelt. Dafür erhalten Betreiber Entschädigungen.

Nicht, weil sie „nichts tun“ …

… sondern weil Deutschland den Ausbau der erneuerbaren Energien beschlossen hat, der notwendige Netzausbau aber jahrzehntelang verschleppt wurde.

Ja, diese Zahlungen kosten Geld. Die direkten Entschädigungen für abgeregelten Ökostrom lagen zuletzt bei einigen hundert Millionen Euro jährlich.

Doch genau hier beginnt die verzerrte Debatte.

Denn gleichzeitig wird kaum darüber gesprochen, wie viel fossile Energien Deutschland tatsächlich kosten:

  • Milliardenhilfen für Kohle und Gas
  • Gaspreisbremsen
  • LNG-Terminals
  • Steuervergünstigungen für Diesel
  • Steuerfreiheit für Kerosin
  • CO₂-Folgekosten
  • Gesundheitskosten durch Luftverschmutzung

Allein die Energiekrise zeigte, wie teuer fossile Abhängigkeiten wirklich sind. Deutschland musste Milliarden ausgeben, weil Gas plötzlich knapp und extrem teuer wurde.

Und warum?

Weil Deutschland von Importen aus Russland, Katar und anderen Staaten abhängig war.

Wind und Sonne schicken dagegen keine Rechnung.

Das eigentliche Problem heißt deshalb nicht „zu viel Windkraft“, sondern:

  • zu langsamer Netzausbau,
  • zu wenige Speicher,
  • und fehlende flexible Stromnutzung.

Überschüssiger Strom könnte längst genutzt werden: für Batteriespeicher, Wasserstoff, Elektroautos, Wärmepumpen oder industrielle Prozesse.

Genau deshalb investieren heute China, die USA und viele europäische Länder massiv in Speicher und intelligente Stromnetze.

Der größte Denkfehler vieler Kritiker: Fossile Kraftwerke benötigen dauerhaft Brennstoff. Windkraft nicht.

Gas, Öl und Kohle müssen jedes Jahr neu gekauft werden. Wind und Sonne nicht.

Wer deshalb nur über „bezahltes Stillstehen von Windrädern“ spricht, ohne die gigantischen Kosten fossiler Energien zu erwähnen, erzählt nur die halbe Wahrheit.

Übrigens: Nicht nur ein großer Anteil von CDU, CSU und FDP HETZEN GEGEN WINDKRAFT.

Besonders extrem versucht die AfD gegen erneuerbare Energie zu hetzen und würde am liebsten noch mehr fossile Energie von Putin und USA2.0 erwerben,

#Windkraft #Energiewende #Strompreise #ErneuerbareEnergien #Gaskrise

KATHERINA REICHE: Wie Deutschland mit einer fossilen Strategie Milliarden zahlt – und Bürger die Zeche tragen

Ein Kommentar von

Werner Hoffmann.

– Überzeugter demokratischer Europäer-.

Die neue Energiepolitik unter Katherina Reiche wird von vielen als „pragmatisch“ verkauft. Angeblich gehe es um Versorgungssicherheit, stabile Strompreise und den Schutz der Industrie. Doch schaut man genauer hin, entsteht aus meiner Sicht ein ganz anderes Bild:

Deutschland wird wieder stärker in fossile Abhängigkeiten gedrängt – mit Milliardenkosten für die Bürger und enormen Vorteilen für Energiekonzerne und fossile Lobbygruppen.

Die Strategie wirkt dabei perfide: Zuerst wird Angst erzeugt – vor Blackouts, Dunkelflauten und angeblich unsicheren erneuerbaren Energien. Anschließend werden neue Gaskraftwerke als alternativlos präsentiert. Genau dadurch bleiben fossile Energien dauerhaft im Markt.

1. Viel mehr neue Gaskraftwerke als ursprünglich geplant

Unter Habeck standen bereits neue Reservekraftwerke im Raum. Doch unter Reiche wurden die Ausbaupläne nochmals massiv ausgeweitet. Zeitweise wurden bis zu 20 Gigawatt neue Gaskraftwerkskapazitäten diskutiert.

Das bedeutet: Milliardeninvestitionen in fossile Infrastruktur statt konsequenter Fokus auf Speichertechnologien, intelligente Netze und Flexibilisierung.

2. Aufweichung der Wasserstoff-Vorgaben

Besonders kritisch: Die neuen Gaskraftwerke sollen teilweise nicht einmal vollständig „H₂-ready“ sein müssen.

Ursprünglich sollte gelten: Neue Kraftwerke dürfen langfristig nur betrieben werden, wenn sie später mit grünem Wasserstoff laufen können.

Diese Vorgaben wurden abgeschwächt. Plötzlich reicht teilweise CCS – also CO₂-Abscheidung – als Ersatzlösung.

Damit drohen neue fossile Kraftwerke jahrzehntelang weiterzulaufen.

3. Förderung von CCS statt echter Energiewende

CCS wird plötzlich als Zukunftstechnologie verkauft. Doch CO₂-Abscheidung ist teuer, ineffizient, energieintensiv, technisch umstritten und langfristig riskant.

Statt fossile Energie zu verdrängen, soll deren Nutzung künstlich verlängert werden.

4. Angriff auf kleine Photovoltaik-Anlagen

Besonders problematisch: Die feste Einspeisevergütung kleiner PV-Anlagen wurde politisch infrage gestellt.

Das trifft Hausbesitzer, kleine Solaranlagen, Bürgerenergie und private Investoren.

Während große Energiekonzerne Milliardenförderungen erhalten sollen, wird gleichzeitig die dezentrale Bürgerenergie geschwächt.

5. Benachteiligung von Batteriespeichern

Batteriespeicher könnten viele Gaskraftwerke teilweise ersetzen. Doch genau hier fehlt der massive politische Ausbau.

Kritiker werfen der Politik vor, Speicherlösungen gegenüber fossilen Reservekraftwerken bewusst zu benachteiligen.

Dabei wären Millionen private Speicher ein Schlüssel für Netzstabilität, günstigen Strom, Versorgungssicherheit und weniger Importabhängigkeit.

6. Nähe zur fossilen Lobby

Katherina Reiche war zuvor selbst im Umfeld großer Energiekonzerne tätig. Kritiker werfen ihr deshalb vor, Positionen der fossilen Energiewirtschaft nahezu direkt in Regierungspolitik umzusetzen.

Viele Entscheidungen wirken jedenfalls auffällig konzernfreundlich.

7. Schwächung der Bürgerenergie

Die ursprüngliche Energiewende basierte auf dezentraler Stromerzeugung, Bürgerenergie, lokalen Speichern und Millionen privaten Investitionen.

Nun verschiebt sich die Politik wieder hin zu zentralen Großkraftwerken, großen Netzen und wenigen dominierenden Konzernen.

8. Zweifel an der vollständigen Klimaneutralität

Selbst europäische Klimaziele wurden öffentlich relativiert. Damit entsteht erneut Unsicherheit für Unternehmen und Investoren.

Doch genau diese Unsicherheit bremst Investitionen in erneuerbare Technologien massiv aus.

9. Soziale Schieflage

Wer profitiert? Große Energiekonzerne.

Wer bezahlt? Die Bürger.

Denn neue Gaskraftwerke benötigen staatliche Förderungen, Kapazitätszahlungen, Netzausbau und Reservevergütungen.

Am Ende landen die Kosten bei Verbrauchern und Mittelstand.

10. Rückkehr zur fossilen Denkweise

Anstatt massiv auf Speicher, Lastmanagement, europäische Stromnetze, flexible Verbraucher und intelligente Steuerung zu setzen, erfolgt wieder der Rückgriff auf fossiles Gas.

Damit steigt erneut die Abhängigkeit von Energieimporten.

11. Verwässerung des Heizungsgesetzes

Die Abschwächung des Gebäudeenergiegesetzes sorgt erneut für Unsicherheit.

Genau diese ständigen Richtungswechsel verunsichern Verbraucher, Handwerker, Hersteller und Investoren.

Viele verschieben deshalb Investitionen.

12. Fossiler Lock-in-Effekt

Neue Gaskraftwerke rechnen sich nur über jahrzehntelangen Betrieb.

Wer Milliarden investiert, will diese Kraftwerke möglichst lange laufen lassen.

Damit entsteht automatisch politischer Druck, auch künftig ausreichend Gas zu verbrennen.

13. Dauerhaft höhere Strompreise durch Gas

Besonders perfide ist der Zusammenhang mit dem Strompreis.

Denn in Europa bestimmt häufig das teuerste noch benötigte Kraftwerk den Strompreis für alle anderen.

Und genau das sind oft Gaskraftwerke.

Mehr Gas im Strommarkt bedeutet daher häufig höhere Strompreise, höhere Netzentgelte, höhere Subventionen und höhere Belastungen für Bürger und Industrie.

Die Bürger zahlen also doppelt: Erst über Steuern für neue Kraftwerke. Dann über dauerhaft höhere Strompreise.

Und genau dadurch werden auch Wärmepumpen, Elektroautos und elektrische Industrieprozesse wirtschaftlich ausgebremst.

Deutschland bleibt länger abhängig von Öl und Gas.

Und die AfD?

Wer glaubt, die AfD würde dies besser machen, irrt gewaltig.

Die AfD lehnt große Teile der Energiewende offen ab. Windkraft soll zurückgebaut werden. Klimaschutzmaßnahmen werden bekämpft.

Das Ergebnis wäre: noch mehr fossile Energie, noch mehr Öl, noch mehr Gasimporte.

Davon würden vor allem Russland und die USA profitieren: Russland über fossile Rohstoffe, die USA über LNG- und Frackinggasexporte.

Während China massiv in Solarindustrie, Speichertechnik und Elektromobilität investiert, droht Deutschland energiepolitisch zurückzufallen.

Die eigentliche Gefahr

Nicht Windkraft und Solar sind das Problem.

Das eigentliche Risiko sind neue fossile Abhängigkeiten.

Denn Sonne und Wind schicken keine Rechnung. Gaslieferanten schon.

Und genau deshalb geht es längst nicht mehr nur um Klimaschutz. Es geht um wirtschaftliche Macht, geopolitische Abhängigkeiten und Milliardenprofite.

Die Bürger zahlen. Die Konzerne kassieren. Und Deutschland verliert wertvolle Zeit.

#Energiewende #KatherinaReiche #Gaslobby #Strompreise #ErneuerbareEnergien

KATHERINA REICHE: Wie Deutschland mit einer fossilen Strategie Milliarden zahlt – und Bürger die Zeche tragen

Ein Kommentar von

Werner Hoffmann Überzeugter demokratischer Europäer
Werner Hoffmann.
– Überzeugter demokratischer Europäer – .

Die neue Energiepolitik unter Katherina Reiche wird von vielen als „pragmatisch“ verkauft. Angeblich gehe es um Versorgungssicherheit, stabile Strompreise und den Schutz der Industrie. Doch schaut man genauer hin, entsteht aus meiner Sicht ein ganz anderes Bild:

Deutschland wird wieder stärker in fossile Abhängigkeiten gedrängt – mit Milliardenkosten für die Bürger und enormen Vorteilen für Energiekonzerne und fossile Lobbygruppen.

Mehr Gaskraftwerke statt konsequenter Energiewende

Unter Habeck standen bereits neue Reservekraftwerke im Raum. Doch unter Reiche wurden die Ausbaupläne nochmals massiv ausgeweitet. Zeitweise wurden bis zu 20 Gigawatt neue Gaskraftwerkskapazitäten diskutiert.

Das bedeutet Milliardeninvestitionen in fossile Infrastruktur statt konsequenter Fokus auf Speichertechnologien, intelligente Netze und Flexibilisierung.

Gas bestimmt den Strompreis

Besonders perfide ist der Zusammenhang mit dem Strompreis. Denn im europäischen Merit-Order-System bestimmt häufig das teuerste noch benötigte Kraftwerk den Strompreis für alle anderen.

Und genau das sind oft Gaskraftwerke.

Mehr Gas im Strommarkt bedeutet häufig höhere Strompreise für Verbraucher und Industrie.

Die Bürger zahlen also doppelt: Erst über staatliche Subventionen für neue Kraftwerke. Dann über dauerhaft höhere Strompreise.

Schwächung von Bürgerenergie und Speichern

Besonders problematisch ist die politische Schwächung kleiner Photovoltaikanlagen, privater Einspeiser und Batteriespeicher.

Dabei wären gerade Millionen privater Speicher und Solaranlagen der eigentliche Schlüssel für günstigen Strom, Versorgungssicherheit und geringere Importabhängigkeit.

Stattdessen verschiebt sich die Energiepolitik wieder hin zu zentralen Großkraftwerken und wenigen dominierenden Konzernen.

Neue fossile Abhängigkeiten von Russland und USA?

Wer glaubt, die AfD würde dies besser machen, täuscht sich gewaltig. Große Teile der Energiewende werden dort offen bekämpft. Gleichzeitig würde eine stärkere Nutzung fossiler Energien Deutschlands Abhängigkeit weiter verschärfen.

Davon würden vor allem Russland und die USA profitieren – über fossile Rohstoffe, LNG-Importe und Frackinggas.

Während China massiv in Solarindustrie, Speichertechnik und Elektromobilität investiert, droht Deutschland energiepolitisch zurückzufallen.

Die eigentliche Gefahr

Nicht Windkraft und Solar sind das Problem.

Das eigentliche Risiko sind neue milliardenschwere fossile Abhängigkeiten.

Denn Sonne und Wind schicken keine Rechnung. Gaslieferanten schon.

Und genau deshalb geht es längst nicht mehr nur um Klimaschutz. Es geht um wirtschaftliche Macht, geopolitische Abhängigkeiten und Milliardenprofite.

Die Bürger zahlen. Die Konzerne kassieren. Und Deutschland verliert wertvolle Zeit.

#Energiewende #KatherinaReiche #Gaslobby #Strompreise #ErneuerbareEnergien

Friedrich Merz Dr. Markus Söder Katherina Reiche #Peinlich für diese 2 Minister/Bundeskanzler , wie der #Kinderbuchautor Robert Habeck richtig lag. Wenn ein „Kinderbuchautor“ vor Jahren schon die Weltsituation richtig einschätzte….

Friedrich Merz Dr. Markus Söder Katherina Reiche #Peinlich für diese 2 Minister/Bundeskanzler , wie der #Kinderbuchautor Robert Habeck richtig lag. Wenn ein „Kinderbuchautor“ vor Jahren schon die Weltsituation richtig einschätzte…

#StrasseVonHormus

#RobertHabeck

#FriedrichMerz

#FriedrichMerz

Kriminelle in der AfD – Fall 3245: Queere Menschen als „Satansbrut“ beleidigt

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#Frank #Hennemann
#Frank #Hennemann

Frank Hennemann

Die AfD-Politikerin Leyla Bilge wurde wegen Volksverhetzung verurteilt. Der Grund: Sie bezeichnete queere Menschen auf einem AfD-Parteitag unter anderem als „Satansbrut“, „gestört“ und „pädophil“. Dafür gab es 90 Tagessätze zu je 30 Euro – also 2.700 Euro Strafe.

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Man muss diese Partei inzwischen fast statistisch bewundern. Kaum eine politische Bewegung spricht so oft über Kriminalität und taucht gleichzeitig regelmäßig selbst bei Gerichten, Ermittlungen oder Verurteilungen auf. Die Partei der „Recht und Ordnung“-Fans wirkt zunehmend wie eine Stammkundin der deutschen Justiz.

Besonders absurd bleibt die Situation, weil hier eine Politikerin mit Migrationshintergrund gegen andere Minderheiten hetzt – ausgerechnet in jener Partei, die seit Jahren Angst vor „Überfremdung“ schürt. Politisch ist das ungefähr so logisch wie ein Fisch, der Vorträge gegen Wasser hält.

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Und natürlich wieder das Lieblingsthema der modernen Rechten: Kulturkampf gegen queere Menschen. Deutschland kämpft mit Pflegekrise, Wohnungsnot, maroder Infrastruktur und überlasteten Kliniken. Doch die AfD zieht lieber in den Kampf gegen Regenbogenflaggen und Pronomen.

Danach folgt wie immer das große rechte Opfertheater. Erst provozieren, beleidigen und Hass verbreiten. Sobald Gerichte einschreiten, heißt es plötzlich: „Meinungsfreiheit!“ Doch Demokratie bedeutet nicht grenzenlose Hetze. Wer Menschen öffentlich als „Satansbrut“ bezeichnet, überschreitet bewusst Grenzen.

Das Gefährliche ist die Methode dahinter: immer radikaler, immer aggressiver, immer neue Feindbilder. Menschen werden nicht mehr als Menschen dargestellt, sondern als Bedrohung. Genau so vergiftet man eine Gesellschaft.

#AfD #LeylaBilge #Volksverhetzung #Queerfeindlichkeit #DemokratieSchützen

**KI-Fotos

TESLA-SCHOCK IM ARD-FILM: Warum autonome Musk-Fahrzeuge die Menschen gefährden könnten

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Werner Hoffmann Überzeugter demokratischer Europäer
Werner Hoffmann
– Überzeugter demokratischer Europäer. –

Am 11. Mai 2026 zeigt die ARD die Dokumentation „Elon Musk Uncovered – Das Tesla-Experiment“.

Im Mittelpunkt stehen die autonomen Fahrzeuge von Tesla und die Frage, ob deren Technik ein ernsthaftes Sicherheitsproblem darstellt. Kritiker werfen Elon Musk vor, bewusst auf wichtige Sicherheitstechnik zu verzichten.

Besonders umstritten ist Teslas technischer Sonderweg.

Während viele Hersteller autonome Fahrzeuge mit mehreren Sicherheitssystemen absichern, setzt Tesla überwiegend auf Kameras und künstliche Intelligenz.

Genau das halten zahlreiche Experten für gefährlich.

Denn Kameras können Lichtverhältnisse, Nebel, Schatten oder Entfernungen falsch interpretieren.

Immer wieder kommt es deshalb zu sogenannten „Phantom-Bremsungen“.

Dabei erkennt das Fahrzeug plötzlich ein Hindernis, das gar keines ist – und führt bei hoher Geschwindigkeit eine abrupte Vollbremsung durch.

Ein besonders kritischer Punkt:

Ein Tesla kann in weiter Entfernung eine Brücke oder ein Verkehrsschild als Heck eines LKW interpretieren.

Die Folge kann eine plötzliche Vollbremsung auf der Autobahn sein. Für nachfolgende Fahrzeuge entsteht dadurch ein erhebliches Unfallrisiko.

Andere Hersteller autonomer Fahrzeuge gehen deutlich vorsichtiger vor.

Besonders Waymo – das Schwesterunternehmen von Google – nutzt zusätzlich hochpräzise Laser-Abstandsmessung, sogenannte Lidar-Systeme.

Diese Technik erstellt dreidimensionale Echtzeitkarten der Umgebung und erkennt Hindernisse wesentlich genauer als reine Kamerasysteme.

Der Nachteil: Lidar-Technik ist erheblich teurer. Genau deshalb werfen Kritiker Musk vor, aus Kostengründen bewusst auf zusätzliche Sicherheitsreserven zu verzichten.

Die ARD-Dokumentation stellt deshalb eine zentrale Frage:

Darf eine Technologie mit bekannten Schwächen bereits millionenfach auf öffentlichen Straßen eingesetzt werden?

Besonders gefährlich wird die Situation dadurch, dass viele Fahrer dem „Full Self Driving“-System zu stark vertrauen.

Sinkt die Aufmerksamkeit des Menschen, bleibt bei Fehlentscheidungen des Systems oft kaum noch Zeit zum Reagieren.

Sehr deutlich wird in dem Film, warum Musk eine libertäre Einstellung hat und demokratische Regierungen ablehnt.

Demokratische Regierungen sind für seine autonomen Fahrzeuge mit Versuchskarnickel ein Hemmschuh, da in Demokratien mehr Kontrolle vorhanden ist.

Autonomes Fahren kann die Zukunft sein.

Doch wenn wirtschaftliche Interessen wichtiger werden als maximale Sicherheit, kann genau diese Zukunft für Menschen lebensgefährlich werden.

——

Link zur Mediathek

https://www.ardmediathek.de/video/elon-musk-uncovered-das-tesla-experiment/elon-musk-uncovered-das-tesla-experiment/ard/NGMxYzJlZGQtMzZhMS00NjRkLWJkNTMtMjJkOGIxZDNmNzJj

#Tesla #ElonMusk #AutonomesFahren #Waymo #ARD

Rentensplitting statt Witwenrente? Warum diese Entscheidung gut überlegt sein muss!

Rentensplitting statt Witwenrente? Warum diese Entscheidung gut überlegt sein muss!

9. Mai 2026

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann – Rentenberater (RDG) – www.Renten-Experte.de

Viele Ehepaare wissen nicht, dass es neben der klassischen Witwen- oder Witwerrente noch eine weitere Möglichkeit gibt: das Rentensplitting. Gerade bei unterschiedlichen Einkommen kann dieses Modell interessant sein – birgt aber auch Risiken.

Beim Rentensplitting werden die während der Ehe erworbenen Rentenanwartschaften zwischen beiden Ehepartnern aufgeteilt. Vereinfacht gesagt: Die während der Ehe erworbenen Entgeltpunkte werden zusammengerechnet und anschließend hälftig verteilt. Dadurch erhält der Partner mit niedrigeren Rentenanwartschaften später eine höhere eigene Altersrente.

Doch Vorsicht: Das Rentensplitting ersetzt dauerhaft die spätere Witwen- oder Witwerrente. Genau darin liegt das große Risiko.

Der Vorteil: Der wirtschaftlich schwächere Partner erhält eine höhere eigene Altersrente. Außerdem erfolgt keine Einkommensanrechnung wie bei der Witwenrente. Das kann interessant sein, wenn zusätzliche Einkünfte vorhanden sind – etwa aus Betriebsrenten oder Vermietung.

Auch Menschen, die wegen Kindererziehung oder Pflege weniger gearbeitet haben, können profitieren. Das Rentensplitting stärkt die eigenständige Altersversorgung.

Die Nachteile werden jedoch oft unterschätzt: Verstirbt später der Ehepartner mit der höheren Rente, entfällt die klassische Witwen- oder Witwerrente vollständig. Gerade bei großen Einkommensunterschieden kann die Hinterbliebenenrente deutlich höher sein als der Vorteil aus dem Splitting.

Hinzu kommt: Die Entscheidung ist grundsätzlich bindend und später kaum rückgängig zu machen.

Deshalb sollte vorher unbedingt geprüft werden:

  • Wer hat die höheren Rentenanwartschaften?
  • Wie hoch wäre die spätere Witwenrente?
  • Gibt es zusätzliche Einkünfte?
  • Welche steuerlichen Folgen entstehen?

Gerade bei langen Ehen, Kindererziehungszeiten oder Betriebsrenten kann eine falsche Entscheidung erhebliche finanzielle Nachteile verursachen.

Deshalb gilt: Vor einem Rentensplitting sollte immer eine individuelle Prüfung erfolgen. Denn nicht jede Ehe profitiert von diesem Modell. Oft ist die klassische Witwenrente langfristig die bessere Lösung.

Ein unabhängiger Rentenberater kann hierzu konkrete Vergleichsberechnungen erstellen und die langfristigen Auswirkungen beurteilen.


Weitere Informationen

 https://Rentenberater.blog

 www.Renten-Experte.de

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WhatsApp-Anfrage an Werner Hoffmann senden

Oder über 
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#Rentensplitting #Witwenrente #Rentenversicherung #Rente #Rentenberater

„Um 4.50 Uhr fahren sie schon längst zur Arbeit“

Ein Beitrag von

Janina Bessenich. Caritas.
Janina Bessenich.

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Berlin, 5. Mai, 7.05 Uhr morgens. Ein Bus fährt durch die Hauptstadt. Menschen sitzen müde auf ihren Plätzen, manche schauen aus dem Fenster, andere trinken ihren ersten Kaffee. Eine alltägliche Szene in einer Stadt, die von Vielfalt und Arbeit lebt.

Neben mir sitzt eine ältere Dame. Sie schaut sich um und sagt:
„Schauen Sie sich an, wer hier zur Arbeit fährt!“

Ich frage:
„Was meinen Sie?“

Sie antwortet:
„Alle Menschen hier fahren zur Arbeit, aber die Migranten schlafen noch.“

Ein Satz voller Vorurteile. Ein Satz über Menschen, deren Alltag sie gar nicht kennt.

Ich frage sie:
„Sind Sie schon einmal um 4.50 Uhr mit dem Bus gefahren?“

Sie schaut erstaunt. Dann sage ich:
„Nehmen Sie einmal den Bus Richtung Hauptbahnhof um 4.50 Uhr. Dort sitzen viele Frauen und Männer mit Migrationshintergrund, die längst auf dem Weg zur Arbeit sind.“

Viele reinigen Büros, arbeiten in Krankenhäusern, fahren Bus, backen Brot oder liefern Waren aus. Während viele Menschen noch schlafen, beginnt für sie der Arbeitstag bereits mitten in der Nacht.

Ich ergänze:
„Vielleicht hat sogar unser Busfahrer vorne einen Migrationshintergrund. Haben Sie ihn gesehen?“

Es wird still.

Denn Vorurteile entstehen oft dort, wo Menschen nur ihren kleinen Ausschnitt der Realität sehen. Wer erst um 7 Uhr morgens unterwegs ist, sieht nicht die Reinigungskräfte, Pflegekräfte, Bauarbeiter oder Fahrer, die bereits seit Stunden arbeiten.

Viele Menschen mit Migrationsgeschichte tragen Deutschland jeden Tag mit. Sie arbeiten häufig in Berufen, die körperlich anstrengend und schlecht bezahlt sind – und trotzdem werden sie oft pauschal als faul abgestempelt.

Beim Aussteigen sage ich noch:
„Bitte vergessen Sie nicht, einmal den Bus um 4.50 Uhr zu nehmen. Schlafen Sie nicht zu lange! Einen schönen Tag!“

Der Bus fährt weiter.

Doch leider fahren auch die Vorurteile weiter.

Gerade deshalb müssen solche Situationen angesprochen werden – nicht mit Hass, sondern mit Menschlichkeit und Fakten.

Denn eine Gesellschaft zerbricht nicht daran, dass Menschen unterschiedlich aussehen oder unterschiedliche Wurzeln haben. Sie zerbricht daran, wenn Menschen aufhören, einander wirklich wahrzunehmen.

„Es ist die Eigenschaft von Narren, immer zu urteilen.“
– Thomas Fuller

—-

Kommentar von

Werner Hoffmann Überzeugter demokratischer Europäer
Werner Hoffmann.
– Überzeugter demokratischer Europäer. –

Janina, so klasse geschrieben…

Damit hatte die „ältere Dame“ – die wahrscheinlich auch sagt: „Also die Jugend von heute….“- wohl nicht gerechnet.

Der Typus Mensch, der sagt:

„Die Jugend von heute“ ist in der Transaktionsanalyse sehr bekannt (Aktion: Eltern-Ich an Eltern-Ich)

Sie hatte an Ihr Eltern-Ich eine Nachricht gesendet und Sie haben nicht aus dem Eltern-Ich, sondern von Ihrem Erwachsenen-Ich an ihr Erwachsenen-Ich geantwortet.

Das verhindert endlose unnütze Diskussionen und sorgt bei dieser Frau hoffentlich zum nachdenken.
Prima

#Rechtsstaat
#NieWiederIstJetzt
#Vielfalt
#Respekt
#Menschlichkeit

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