Wenn die Wahrheit aus den eigenen Reihen kommt – Warum der Fall Kai-Uwe Uebner der AfD schadet

Ein Gastbeitrag

#Frank #Hennemann

von Frank Hennemann.

Die AfD präsentiert sich seit Jahren als Partei der Wahrheit. Sie wirft anderen Parteien vor, Missstände zu vertuschen und Kritik zu unterdrücken. Doch was geschieht, wenn kritische Stimmen aus den eigenen Reihen kommen?

Genau das zeigt der Fall des ehemaligen AfD-Politikers Kai-Uwe Uebner aus Sachsen-Anhalt. Nach einem Interview mit dem ZDF, in dem er interne Vorgänge innerhalb der AfD schilderte, wurde er nach Medienberichten aus der Landtagsfraktion ausgeschlossen.

Bemerkenswert ist vor allem, dass Uebner kein politischer Gegner der AfD war. Er war selbst Mitglied der Partei und berichtete aus eigener Erfahrung über interne Abläufe.

Im Interview erhob er unter anderem Vorwürfe der Vetternwirtschaft, einer Selbstbedienungsmentalität, rechtsextremer Symbolik einzelner Mitglieder sowie problematischer Kontakte. Sollten diese Vorwürfe zutreffen, wären sie gravierend und würden eine umfassende interne Aufklärung erwarten lassen.

Stattdessen traf die Konsequenz offenbar denjenigen, der die Vorwürfe öffentlich machte. Dadurch entsteht zumindest der Eindruck, dass weniger die Inhalte als vielmehr deren Veröffentlichung sanktioniert wurde.

Eine Partei, die Transparenz und Aufklärung von anderen einfordert, muss sich an denselben Maßstäben messen lassen. Wer Missstände bei politischen Gegnern kritisiert, sollte auch bereit sein, Kritik aus den eigenen Reihen ernsthaft zu prüfen.

Der Fall wirft deshalb grundlegende Fragen auf: Wie geht die AfD mit interner Kritik um? Werden Hinweise auf mögliche Missstände unabhängig untersucht oder geraten diejenigen unter Druck, die sie öffentlich machen?

Ob sämtliche Vorwürfe zutreffen, müssen zuständige Stellen und die Partei selbst klären. Fest steht jedoch: Politischer Schaden entsteht nicht nur durch mögliche Missstände, sondern auch durch den Umgang mit ihnen.

Demokratische Glaubwürdigkeit zeigt sich vor allem daran, wie eine Partei mit unbequemen Stimmen in den eigenen Reihen umgeht.

Kommentar von

Werner Hoffmann Überzeugter demokratischer Europäer
Werner Hoffmann, Überzeugter demokratischer Europäer.

Wieder einmal zeigt sich für mich, dass die AfD mit innerparteilicher Kritik nicht demokratisch umgeht. Deshalb halte ich es für dringend notwendig, dass endlich ein Verbotsverfahren gegen die AfD eingeleitet wird. Ob die Voraussetzungen für ein Verbot vorliegen, muss anschließend das Bundesverfassungsgericht entscheiden.

#AfD #Demokratie #Rechtsstaat #Meinungsfreiheit #Politik

Quellen:

LinkedIn-Beitrag von Frank Hennemann:
https://www.linkedin.com/posts/frank-hennemann-6066502_die-afd-ist-wirklich-faszinierend-jahrelang-share-7482031608414466048-SMLR/?utm_source=share&utm_medium=member_ios&rcm=ACoAADSumNEBGYgkWA6yjTr6uB0NX_Lnrr_XlN0

BILD:
https://m.bild.de/regional/sachsen-anhalt/er-verriet-brisante-details-afd-politiker-nach-zdf-interview-aus-fraktion-geworfen-6a4e7544bb0cf80de56a295b?t_ref=https%3A%2F%2Fwww.linkedin.com%2F

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Bundesrechnungshof warnt: Deutschlands Wasserstoffstrategie braucht einen neuen Kurs

Ein Beitrag von Werner Hoffmann

Der Bundesrechnungshof stellt zentrale Annahmen der deutschen Wasserstoffstrategie infrage. Nach seiner Bewertung reichen die bisherigen Maßnahmen voraussichtlich nicht aus, um die gesetzten Ziele zu erreichen. Gefordert werden eine grundlegende Überarbeitung der Strategie und ein belastbarer Plan B für die Klimaziele, falls der erwartete Hochlauf von Wasserstoff ausbleibt.

Besonders deutlich wird die Lücke beim Ausbau der Elektrolyse. Deutschland will bis 2030 eine inländische Elektrolyseleistung von zehn Gigawatt erreichen. Tatsächlich ist bislang nur ein kleiner Teil dieser Kapazität in Betrieb. Weitere Anlagen befinden sich im Bau oder in Planung, doch selbst bei günstiger Entwicklung dürfte das ursprüngliche Ziel nur schwer erreichbar sein.

Politische Zielsetzungen und tatsächlicher Ausbau liegen damit weit auseinander.

Gleichzeitig entwickelt sich auch die Nachfrage langsamer als erwartet. Große Projekte in der Stahl- und Chemieindustrie werden verschoben, verkleinert oder wirtschaftlich neu bewertet. Hinzu kommen Unsicherheiten bei Wasserstoffimporten, Transportwegen, Netzen und langfristigen Abnahmeverträgen.

Für Unternehmen und Kommunen bedeutet das: Planungen dürfen nicht allein auf der Annahme beruhen, dass kurzfristig große Mengen günstigen Wasserstoffs verfügbar sein werden.

Wasserstoff wird dadurch allerdings nicht überflüssig. Er bleibt vor allem dort wichtig, wo eine direkte Nutzung von Strom technisch kaum möglich ist. Dazu gehören Teile der Stahl- und Chemieproduktion, möglicherweise der Schiffs- und Luftverkehr sowie einzelne industrielle Hochtemperaturprozesse.

In vielen anderen Bereichen ist die direkte Elektrifizierung jedoch deutlich effizienter. Für Gebäude und große Teile der Wärmeversorgung bieten sich vor allem Wärmepumpen, Power-to-Heat, Batteriespeicher und die unmittelbare Nutzung erneuerbaren Stroms an.

Der entscheidende Grund liegt im Energieverbrauch: Bei der Herstellung, Speicherung, dem Transport und der späteren Nutzung von Wasserstoff entstehen erhebliche Umwandlungsverluste. Direkt eingesetzter Strom benötigt deshalb häufig deutlich weniger Energie als der Umweg über Wasserstoff.

Die Konsequenz sollte nicht der vollständige Ausstieg aus Wasserstoff sein, sondern eine klare Priorisierung. Wasserstoff gehört dorthin, wo er tatsächlich benötigt wird. Wo eine direkte Elektrifizierung möglich ist, sollte sie bevorzugt werden.

Die Energiewende scheitert nicht an einer Kurskorrektur. Sie scheitert eher dann, wenn unrealistische Annahmen zu lange verteidigt werden.

Deutschland braucht deshalb eine technologieoffene, aber wirtschaftlich nachvollziehbare Planung: Wasserstoff als gezielter Baustein – nicht als Universallösung für Gebäude, Verkehr und Industrie.

Quellen:

Bundesrechnungshof – Berichte und Sonderberichte zur Nationalen Wasserstoffstrategie
Deutscher Bundestag – Informationen zum Bericht des Bundesrechnungshofes
Dirk Specht – „Die Causa Gaskraftwerke ist ein Skandal“

#Wasserstoff #Energiewende #Wärmepumpe #Industrie #Klimaschutz

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Wer hat den Hass auf die Grünen gezüchtet? Die Antwort ist unbequemer, als viele denken

Ein Gastbeitrag von

Stefan A. K. Weichelt

Viele Menschen sind derzeit wütend und frustriert. Hohe Energiepreise, steigende Lebenshaltungskosten, lange Wartezeiten auf Arzttermine, Wohnungsmangel und Unsicherheit bei der Altersvorsorge beschäftigen Millionen Bürger. Diese Sorgen sind real – und sie verdienen ernsthafte politische Antworten.

Doch statt über Lösungen wird häufig über Gendern, vermeintliche Schnitzelverbote oder andere Kulturkämpfe gestritten. Während sich die öffentliche Debatte an symbolischen Themen entzündet, bleiben viele der eigentlichen Probleme ungelöst. Das wirkt auf viele Menschen wie eine bewusste Ablenkung.

Dabei entsteht häufig eine politische Dramaturgie: Reale Sorgen werden mit einem klaren Feindbild verknüpft. In den vergangenen Jahren traf dies besonders Bündnis 90/Die Grünen. Vor allem in der Debatte um das Gebäudeenergiegesetz, Heizungen oder Klimaschutz wurden die Grünen vielfach zum Hauptverantwortlichen für gesellschaftliche Entwicklungen erklärt. Kritik an politischen Entscheidungen ist selbstverständlich legitim. Problematisch wird es jedoch, wenn daraus dauerhaft Feindbilder entstehen.

Eine wichtige Rolle spielt dabei die Sprache. Bereits auf dem Bundesparteitag der AfD im Jahr 2016 sprach der damalige Parteivorsitzende Jörg Meuthen vom „links-rot-grün versifften Deutschland“. Der Begriff „versifft“ beschreibt ursprünglich Schmutz und dient dazu, politische Gegner sprachlich abzuwerten. Solche Begriffe können dazu beitragen, die gesellschaftliche Polarisierung zu verstärken.

In den folgenden Jahren verschärfte sich auch der Ton anderer Parteien. Insbesondere aus Teilen der Union kamen immer wieder Formulierungen, die die Grünen zum zentralen politischen Gegner machten. Dadurch wurden Konflikte zusätzlich emotionalisiert.

Die eigentliche Folge dieser Entwicklung ist bemerkenswert: Wer versucht, mit einer besonders harten Sprache Wähler von der AfD zurückzugewinnen, läuft Gefahr, am Ende das politische Original statt einer abgeschwächten Kopie zu stärken. Gleichzeitig bleiben die eigentlichen Herausforderungen bestehen: Keine Miete wird günstiger, keine Rente steigt, keine Arzttermine werden schneller verfügbar.

Deutschland braucht deshalb wieder mehr sachliche Debatten, Respekt und Lösungen, die nach ihrer Wirksamkeit beurteilt werden – nicht nach der Partei, von der sie stammen. Demokratie lebt vom Wettbewerb der besten Ideen und nicht von der Pflege neuer Feindbilder.

#Demokratie #Politik #Diskussionskultur #FaktenStattPopulismus #Zusammenhalt

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Quelle: Stefan A. K. Weichelt, Facebook-Beitrag vom 13.07.2026:  ⁠Originalbeitrag auf Facebook

Angriff auf die Informationsfreiheit? Warum das IFG jetzt zum Streitfall für Demokratie und Pressefreiheit wird

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann Überzeugter demokratischer Europäer
Überzeugter demokratischer Europäer

Werner Hoffmann.

Das Informationsfreiheitsgesetz (IFG) gibt Bürgerinnen und Bürgern, Journalistinnen und Journalisten sowie Organisationen seit 2006 das Recht, Informationen und Dokumente von Bundesbehörden anzufordern. Ziel ist es, staatliches Handeln transparenter zu machen und die demokratische Kontrolle zu stärken.

Nach Ansicht des Deutschen Journalisten-Verbandes (DJV) und eines Bündnisses von 110 zivilgesellschaftlichen Organisationen stehen diese Rechte nun auf dem Spiel. Sie kritisieren die geplanten Änderungen am IFG als erheblichen Rückschritt für Pressefreiheit, Transparenz und demokratische Kontrolle.

Zu den kritisierten Plänen gehören unter anderem höhere Kosten für Antragsteller, umfangreichere Schwärzungen von Dokumenten sowie weitere Einschränkungen beim Zugang zu amtlichen Informationen. Nach Auffassung der Kritiker könnten dadurch Recherchen deutlich erschwert und die Kontrolle staatlichen Handelns geschwächt werden.

Der DJV weist darauf hin, dass das IFG in den vergangenen Jahren wesentlich dazu beigetragen habe, Korruption, Machtmissbrauch und politische Fehlentscheidungen aufzudecken. Ohne den gesetzlichen Auskunftsanspruch wären zahlreiche investigative Recherchen kaum möglich gewesen.

Die Unterstützer des offenen Briefes fordern deshalb die Bundesregierung und den Bundestag auf, die geplanten Einschränkungen nicht umzusetzen. Sie sehen in einer starken Informationsfreiheit einen unverzichtbaren Bestandteil eines demokratischen Rechtsstaates.

Befürworter der Reform argumentieren hingegen, Behörden müssten vor übermäßiger Bürokratie geschützt und missbräuchliche Anfragen begrenzt werden. Wie das Gesetz am Ende ausgestaltet wird, entscheidet das parlamentarische Verfahren.

Fest steht jedoch: Die Diskussion über das Informationsfreiheitsgesetz betrifft nicht nur Journalistinnen und Journalisten. Sie betrifft alle Bürgerinnen und Bürger, denn Transparenz ist eine wesentliche Voraussetzung für Vertrauen in den Staat und eine funktionierende Demokratie.

#Informationsfreiheit #IFG #Pressefreiheit #Demokratie #Transparenz

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Quellen:

• Deutscher Journalisten-Verband (DJV): Offener Brief „Hände weg vom IFG! Retten Sie die Informationsfreiheit!“
https://www.djv.de/news/offene-briefe/informationsfreiheitsgesetz-retten/

• Transparency International Deutschland: Stellungnahme zum Informationsfreiheitsgesetz
https://www.transparency.de

• FragDenStaat: Informationen und Unterstützung zum Informationsfreiheitsgesetz
https://fragdenstaat.de

Neue Studie: Wie die BILD mit dem „Heizungshammer“ die Wärmepumpen-Debatte anheizte

Ein Beitrag von Werner Hoffmann

Der Begriff „Heizungshammer“ gehört zu den erfolgreichsten politischen Schlagworten der vergangenen Jahre – obwohl es nie ein Gesetz mit diesem Namen gab. Eine aktuelle wissenschaftliche Studie kommt zu dem Ergebnis, dass insbesondere die Berichterstattung der BILD die öffentliche Wahrnehmung des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) erheblich beeinflusst habe.

Die Untersuchung beschreibt, dass durch die wiederholte Verwendung emotionaler Begriffe wie „Heizungshammer“ oder „Heizverbot“ bei vielen Bürgerinnen und Bürgern der Eindruck entstand, funktionierende Öl- und Gasheizungen müssten kurzfristig ausgebaut werden. Das entsprach jedoch nicht dem Inhalt des Gesetzes. Bestehende Heizungen durften grundsätzlich weiter betrieben und repariert werden. Die Regelungen betrafen vor allem den Einbau neuer Heizungen unter bestimmten Voraussetzungen.

Besonders kritisch bewertet die Studie den Einfluss zugespitzter Medienberichterstattung auf die politische Debatte. Nach ihrer Analyse wurde ein komplexes Gesetz auf wenige emotionale Schlagworte reduziert. Dadurch sei aus einer sachlichen Diskussion über Klimaschutz, Energieversorgung und Heiztechnik ein emotionaler Kulturkampf geworden.

Die BILD gehört zum Axel-Springer-Konzern. Die Studie kritisiert insbesondere die Berichterstattung der BILD und kommt zu dem Ergebnis, dass diese wesentlich zur Verbreitung des Begriffs „Heizungshammer“ und zur Emotionalisierung der öffentlichen Diskussion beigetragen habe. Dadurch seien Fehleindrücke über den tatsächlichen Inhalt des Gebäudeenergiegesetzes entstanden.

Die Folgen waren erheblich: Die Debatte wurde polarisiert, viele Menschen verunsichert und das Vertrauen in die Energiewende geschwächt. Unabhängig davon, wie man das Gebäudeenergiegesetz bewertet, zeigt dieser Fall, welche Macht große Medien durch Framing besitzen können. Demokratische Entscheidungen sollten auf überprüfbaren Fakten beruhen – nicht auf Schlagworten, die komplexe Inhalte verzerren.

Meine persönliche Meinung

Die Art und Weise, wie durch zugespitzte Schlagzeilen und wiederholtes Framing politische Debatten beeinflusst werden können, erinnert mich zunehmend an die historische Rolle des Medienunternehmers Alfred Hugenberg in der Endphase der Weimarer Republik.

Das Bundesverwaltungsgericht stellte in seinem Urteil vom 17. März 2005 (Az. 3 C 20.04) fest, dass Hugenberg ein „Wegbereiter der nationalsozialistischen Herrschaft“ war.

Selbstverständlich handelt es sich hierbei nicht um eine Gleichsetzung, sondern um den Hinweis, dass große Medienhäuser aufgrund ihrer Reichweite eine besondere Verantwortung für eine faktenbasierte und ausgewogene Berichterstattung tragen.

#Heizungsgesetz #Wärmepumpe #Medien #Energiewende #Politik

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Quellen:

KI-Bilder ab 2. August 2026: Wer jetzt kennzeichnen muss – und was wirklich gilt!

Ein Beitrag von Werner Hoffmann

Ab dem 2. August 2026 gelten in der Europäischen Union neue Transparenzpflichten für bestimmte Inhalte, die durch Künstliche Intelligenz erzeugt oder verändert wurden. Grundlage ist Artikel 50 des EU AI Act. Ziel ist es, Täuschung und Manipulation einzudämmen und das Vertrauen in digitale Inhalte zu stärken.  

Allerdings bedeutet die neue Regelung nicht automatisch, dass jedes mit KI erstellte Bild sichtbar beschriftet werden muss. Der EU AI Act unterscheidet zwischen den Pflichten der Anbieter von KI-Systemen und den Pflichten derjenigen, die bestimmte KI-Inhalte veröffentlichen.

Anbieter generativer KI-Systeme müssen dafür sorgen, dass künstlich erzeugte oder manipulierte Bild-, Audio-, Video- und Textinhalte maschinenlesbar gekennzeichnet und als solche erkennbar sind. Das kann beispielsweise durch Metadaten oder technische Markierungen geschehen.

Eine besondere Offenlegungspflicht besteht bei sogenannten Deepfakes. Gemeint sind künstlich erzeugte oder veränderte Bilder, Videos oder Tonaufnahmen, die echten Personen, Gegenständen, Orten oder Ereignissen täuschend ähnlich erscheinen können.

Wer solche Inhalte veröffentlicht, muss offenlegen, dass sie künstlich erzeugt oder manipuliert wurden. Bei künstlerischen, satirischen, kreativen oder fiktionalen Werken kann die Kennzeichnung in einer Form erfolgen, die die Darstellung nicht unnötig beeinträchtigt.  

Auch KI-generierte Texte zu Angelegenheiten von öffentlichem Interesse können kennzeichnungspflichtig sein. Eine Ausnahme besteht unter bestimmten Voraussetzungen, wenn eine menschliche Prüfung oder redaktionelle Kontrolle erfolgt und eine natürliche oder juristische Person die redaktionelle Verantwortung übernimmt.

Für Blogger, Unternehmen, Webseitenbetreiber und soziale Medien gilt deshalb: Wer realistisch wirkende KI-Inhalte veröffentlicht, sollte die künstliche Erstellung klar, verständlich und gut wahrnehmbar offenlegen. Ein allgemeiner Hinweis am Ende eines Beitrags kann sinnvoll sein, wenn eindeutig erkennbar ist, dass er sich auf sämtliche verwendeten Bilder bezieht.

Die Europäische Kommission hat ergänzend einen freiwilligen Verhaltenskodex und Symbole für die Kennzeichnung entwickelt. Die Verwendung dieser Symbole ist freiwillig; die gesetzlichen Pflichten aus Artikel 50 bleiben davon unberührt.  

Transparenz ist keine Schwäche, sondern ein Zeichen von Glaubwürdigkeit und Verantwortung. Leserinnen und Leser sollen unterscheiden können, ob sie ein echtes Foto oder eine künstlich erzeugte Illustration sehen.

#KI #KünstlicheIntelligenz #EUAIAct #Kennzeichnungspflicht #Deepfake

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Warum die Brandmauer zur AfD wichtig bleibt – Demokratie braucht klare Grenzen

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann Überzeugter demokratischer Europäer

Werner Hoffmann

– überzeugter Demokrat und Europäer und in keiner Partei tätig.

Die Diskussion über die Brandmauer zur AfD gehört seit Jahren zu den wichtigsten politischen Debatten in Deutschland. Für die einen ist sie Ausdruck demokratischer Verantwortung, für andere ein Mittel der Ausgrenzung. Doch warum halten die meisten demokratischen Parteien weiterhin an dieser Abgrenzung fest?

Der wichtigste Grund ist die Verteidigung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Demokratische Parteien können in Sachfragen durchaus unterschiedlicher Meinung sein. Sie teilen jedoch den gemeinsamen Konsens, dass Menschenwürde, Rechtsstaat, Gewaltenteilung, Pressefreiheit und der Schutz von Minderheiten unverzichtbare Grundlagen unseres Grundgesetzes sind.

Die AfD wird seit Jahren von den Sicherheitsbehörden beobachtet. Mehrere Landesverbände wurden als gesichert rechtsextremistisch eingestuft.

Auch die Gesamtpartei wurde vom Bundesamt für Verfassungsschutz entsprechend eingestuft; diese Einstufung ist jedoch derzeit Gegenstand gerichtlicher Verfahren und daher noch nicht rechtskräftig. Unabhängig davon sehen viele demokratische Parteien aufgrund zahlreicher Äußerungen und Entwicklungen erhebliche Gründe, eine politische Zusammenarbeit abzulehnen.

Die Brandmauer richtet sich dabei nicht gegen die Wählerinnen und Wähler.

Jede demokratisch abgegebene Stimme hat den gleichen Wert.

Die politische Abgrenzung betrifft ausschließlich eine Zusammenarbeit mit einer Partei, bei der erhebliche verfassungsrechtliche Bedenken bestehen.

Auch die Geschichte Deutschlands spielt eine wichtige Rolle. Die Erfahrungen der Weimarer Republik zeigen, dass Demokratien schrittweise geschwächt werden können, wenn extremistische Kräfte politisch normalisiert werden. Viele Demokratinnen und Demokraten sehen die Brandmauer deshalb als Schutzmechanismus unserer Demokratie.

Gleichzeitig genügt eine Brandmauer allein nicht. Wer den Zuspruch für extremistische Parteien dauerhaft verringern möchte, muss die Ursachen angehen: soziale Unsicherheit, wirtschaftliche Sorgen, Bürokratie, fehlende Zukunftsperspektiven und den Vertrauensverlust in staatliche Institutionen.

Die Brandmauer ist daher kein Ersatz für gute Politik, sondern eine klare demokratische Grenze. Sie macht deutlich: Die Zusammenarbeit demokratischer Parteien endet dort, wo die Grundwerte des Grundgesetzes infrage gestellt werden. Gleichzeitig bleibt es Aufgabe der demokratischen Mitte, die Probleme der Bürgerinnen und Bürger überzeugend zu lösen. Nur beides zusammen – klare Abgrenzung gegenüber Extremismus und gute Politik – stärkt das Vertrauen in unsere Demokratie langfristig.

#Demokratie #Grundgesetz #Rechtsstaat #Menschenwürde #Brandmauer #AfD #Verfassungsschutz #Europa

Hornbach macht Schluss mit der Lade-Ausrede: 414 Schnellladepunkte an 97 Standorten!

Autor: Daniel Mautz

Erzählt mir nochmal, es gäbe keine Ladeinfrastruktur.

Hornbach hat es einfach gemacht. Alle 97 Standorte in Deutschland sind jetzt mit Schnellladesäulen ausgestattet. 414 HPC-Ladepunkte mit bis zu 400 kW, von Kiel bis Kempten.

Kein Pilotprojekt, kein Schaufenster, sondern flächendeckende Realität. Zusammen mit den Pfalzwerken, seit 2018 gewachsen, jetzt um 15 Jahre verlängert. Da plant jemand nicht in Quartalsberichten, sondern in Infrastrukturzyklen.

Hornbach ist dabei längst nicht allein. Lidl, Aldi, Rewe, Kaufland und viele weitere Handelsunternehmen rüsten ihre Parkplätze mit Schnellladern aus. Die Logik dahinter ist simpel. Wer einkauft, steht ohnehin 20 bis 45 Minuten auf dem Parkplatz.

In dieser Zeit lädt ein modernes E-Auto locker von 15 auf 80 Prozent. Bei durchschnittlichen Alltagsstrecken reicht das für eine ganze Woche. Wenigfahrer:innen kommen sogar mehrere Wochen damit aus.

Mit dem richtigen Ladepass zahlt man je nach Anbieter und Uhrzeit zwischen 39 und 59 Cent pro Kilowattstunde. Das ist die alltägliche Ladelösung für alle, die zu Hause keine Wallbox haben. Kein Eigenheim nötig, keine Tiefgarage, kein kooperative/r Vermieter:in. Einfach laden beim Einkauf.

Das Narrativ vom Infrastrukturmangel hält sich trotzdem hartnäckig. In Talkshows wird es recycelt, von Verfechter:innen der sogenannten Technologieoffenheit als Totschlagargument gegen das E-Auto benutzt.

Dabei ist diese vermeintliche Offenheit nichts anderes als eine Vertagungsstrategie. Wer 2026 noch behauptet, man könne im Alltag nicht elektrisch fahren, hat sich nicht informiert. Oder will es nicht.

Anmerkung

Werner Hoffmann Überzeugter demokratischer Europäer
Werner Hoffmann. Überzeugter demokratischer Europäer.

Der Preis des Ladestroms hängt davon ab, wie du an der Hornbach-Ladesäule (Pfalzwerke) lädst – also per Kreditkarte (Ad-hoc) oder mit einer Ladekarte/App.

#Elektromobilität #Hornbach #Schnellladen #Ladeinfrastruktur #EMobilität

Quellen:

  1. https://ecomento.de/2026/06/30/alle-hornbach-baumaerkte-bundesweit-mit-schnellladern-ausgestattet/
  2. https://www.linkedin.com/posts/danielmautz_erz%C3%A4hlt-mir-nochmal-es-g%C3%A4be-keine-ladeinfrastruktur-activity-7478311538697785344-op-D?utm_source=share&utm_medium=member_ios&rcm=ACoAADSumNEBGYgkWA6yjTr6uB0NX_Lnrr_XlN0

Wer Hass sät, will Hass ernten: Die Maske ist gefallen

Beitrag von Martin Leissl

Wer Hass sät, will Hass ernten. Die Maske ist nicht erst im Interview mit Dunja Hayali gefallen. Wer schon immer genau hingeschaut hat, hat es auch früher gesehen. Die Verachtung, die Wut und der Hass sprudeln nur so aus ihren Worten und Gesichtsausdrücken.

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Da gibt es nichts Normales, nichts Demokratisches, auch wenn man sich selbst als konservativ-freiheitlich-liberal bezeichnet.

Sie wollen mit ihrem geballten Hass über alle Menschen und Institutionen herfallen, die nicht in ihr faschistisch-rechtsextremes Weltbild passen.

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Wer darauf vorbereitet ist, den wird es nicht überraschen. Wir dürfen uns nicht auf ein Verbotsverfahren verlassen, das vielleicht niemals kommt.

Wir müssen selbst Widerstand leisten, uns vernetzen und den Faschisten zeigen, dass wir ihnen nicht kampflos das Feld überlassen.

Das ganze Interview:
https://www.zdfheute.de/video/heute-journal/sgs-weidel-hayali-102.html

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Ich bin Fotograf und poste über Politik, Demokratie #Toleranz #Vielfalt und #Menschenrechte, wenn ich nicht Baustellen, Events oder Portraits fotografiere.

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Mein aktuelles Demokratie-Fotoprojekt:

»Seid mutig – seid Menschen«:
https://seid-mutig-seid-menschen.de

Wer Haltung zeigen will, aber nicht weiß wie, den unterstütze ich gerne!

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#Toleranz #Vielfalt #Menschenrechte #Demokratie #Antifaschismus

Quelle:
https://www.linkedin.com/posts/fotograf-frankfurt-martin-leissl_toleranz-vielfalt-menschenrechte-share-7479470588688904192-QIAj/?utm_source=share&utm_medium=member_ios&rcm=ACoAADSumNEBGYgkWA6yjTr6uB0NX_Lnrr_XlN0

** KI-Fotos – ergänzt von

Werner Hoffmann Überzeugter demokratischer Europäer
Werner Hoffmann.
Überzeugter demokratischer Europäer.

Die Strategie von Weidel wird auch in diesem Interview deutlich:

  1. Unangenehme Fragen weicht sie aus und versucht sich in der Opferrolle darzustellen.
  2. Aus der Opferrolle (ihr macht framing …)
  3. Daraus erfolgt dann der Gegenangriff. Weidel lenkt damit von unangenehmen Fragen ab.

Leider gibt es Menschen mit einem niedrigen IQ, die sich so einfangen lassen.

EU-Verfahren gegen ESN-Partei: Der nächste Kratzer für die AfD

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann Überzeugter demokratischer Europäer
Werner Hoffmann.
Überzeugter demokratischer Europäer.

Das Europäische Parlament hat ein Verfahren gegen die ESN-Partei – Europe of Sovereign Nations Party angestoßen. Diese Partei ist nicht identisch mit der ESN-Fraktion im Europaparlament. Genau dieser Unterschied ist wichtig.

Denn in sozialen Netzwerken wird derzeit teilweise behauptet, die AfD fliege bei Erfolg automatisch aus dem EU-Parlament. Das stimmt nach bisherigem Stand leider nicht.

Geprüft wird, ob die ESN-Partei gegen die Grundwerte der Europäischen Union verstößt.

Dazu gehören Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Menschenwürde und Minderheitenschutz.

Sollte die Prüfung erfolgreich sein, könnte die ESN-Partei ihren Status als europäische Partei verlieren.

Damit wären vor allem EU-Finanzierung und politische Privilegien betroffen.

Die AfD selbst würde dadurch aber nicht automatisch verboten. Auch die Mandate der AfD-Abgeordneten im Europaparlament würden dadurch nicht automatisch entfallen.

Trotzdem ist dieses Verfahren politisch hoch bedeutsam. Denn es zeigt: Auch auf europäischer Ebene wächst der Druck auf das Umfeld der AfD.

Für die AfD ist das ein weiterer Kratzer im Lack.
Nicht juristisch im Sinne eines direkten Parteiverbots, aber politisch und öffentlich sehr wohl.

Aus meiner Sicht wird dadurch erneut deutlich, dass die AfD und ihr europäisches Bündnis nicht einfach nur „konservativ“ wahrgenommen werden.

Vielmehr steht inzwischen die Frage im Raum, ob Teile dieses politischen Umfelds mit den demokratischen Grundwerten Europas vereinbar sind.

Das ist für die AfD unangenehm. Denn jedes solche Verfahren schwächt das Bild, das sie selbst gerne von sich zeichnet.

Fest steht:

Die AfD fliegt dadurch nicht automatisch aus dem EU-Parlament.

Aber politisch bleibt hängen:

Europa schaut genauer hin. Und jeder neue Prüfpunkt führt zu weiteren Kratzern bei der AfD.

#AfD #Europa #ESN #Demokratie #Europaparlament

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