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– Linux Mint mit Open Source.-
Bereits Anfang / Mitte Dezember habe ich darauf hingewiesen, dass es angesichts der politischen Unsicherheiten rund um die Trump-Politik keineswegs ausgeschlossen ist, dass künftig nicht nur Zölle als Druckmittel eingesetzt werden, sondern auch digitale Abhängigkeiten, IT-Verbindungen und Software-Zugänge.

Genau deshalb ist es sinnvoll, frühzeitig auf Open Source zu setzen. Das gilt nicht nur für Staaten und Behörden, sondern auch für Privathaushalte sowie kleine und mittlere Unternehmen. Linux Mint und Open-Source-Software sind längst stabile, sichere und alltagstaugliche Alternativen.
Noch vor wenigen Jahren galt ein Ausstieg aus Microsoft-Produkten in staatlichen Institutionen als unrealistisch. Heute sieht die Lage völlig anders aus. Der Rückzug hat längst begonnen – konkret, sichtbar und politisch motiviert.

Bereits zurückgezogen oder mitten im Umstieg sind unter anderem:
- Die Stadt München, die erneut konsequent auf Open-Source-Lösungen setzt,
- Das Land Schleswig-Holstein, das Microsoft 365, Windows und Teams schrittweise ersetzt,
- Kommunen und Landesbehörden in Deutschland, die sensible Daten nicht mehr US-Rechtszugriffen aussetzen wollen,
- Öffentliche Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die IT-Sicherheit und Unabhängigkeit gefährdet sehen,
- Frankreich, das staatlich kontrollierte, souveräne Alternativen plant und US-Tools in Verwaltungen zurückdrängen will,
- Dänemark, das sich bereits von Microsoft verabschiedet und auf Linux und LibreOffice setzt.
Nun wird deutlich: Auch der Bundestag plant unter dem Titel „Operation Souveränität“ einen Befreiungsschlag. Das ist kein symbolischer Akt, sondern ein strategischer Kurswechsel.

Der gemeinsame Nenner all dieser Entscheidungen ist eindeutig:
Microsoft und andere US-Konzerne werden zunehmend als Risiko für IT-Sicherheit, Datenschutz und staatliche Handlungsfähigkeit eingeschätzt.

US-Gesetze wie der Cloud Act, politische Einflussmöglichkeiten und fehlende Transparenz bei Datenzugriffen haben aus einer bequemen Software-Abhängigkeit ein sicherheitspolitisches Problem gemacht.

Cloud-Abhängigkeiten, unklare Zugriffsrechte und geopolitische Spannungen zeigen klar: Digitale Infrastruktur ist kritische Infrastruktur. Wer sie aus der Hand gibt, gibt auch ein Stück politischer und wirtschaftlicher Souveränität ab.

Der geplante Befreiungsschlag ist deshalb weit mehr als ein IT-Projekt. Er ist eine politische, sicherheitstechnische und demokratische Entscheidung. Die entscheidende Frage lautet nicht mehr ob, sondern wie schnell Deutschland, Europa – und auch jeder Einzelne – diesen Weg konsequent geht.
Denn digitale Souveränität ist keine Ideologie. Sie ist eine Notwendigkeit.
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