AfD, Trump-Netzwerke und EU-Angriff: Warum Markus Frohnmaiers Kurs Baden-Württemberg gefährdet

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann

– überzeugter demokratischer Europäer. –

Markus Frohnmaier steht wie kaum ein anderer AfD-Politiker für eine außenpolitische Neuorientierung Deutschlands. Seine Positionen zu Russland, zu Sanktionen und zur Europäischen Union markieren keinen diplomatischen Stilwechsel – sie stehen für einen grundlegenden Richtungsbruch.

*

Während Europa nach Stabilität sucht, wirbt Frohnmaier für ein Ende der Sanktionen und für eine politische Neuordnung der transatlantischen Beziehungen. Kritiker sehen darin eine bewusste Schwächung der europäischen Geschlossenheit.

*

Vernetzung mit nationalpopulistischen Kräften, offene Sympathien für politische Modelle wie „USA 2.0“ und scharfe Angriffe auf EU-Institutionen zeichnen ein klares Bild. Diese Strategie setzt nicht auf Kooperation, sondern auf Konfrontation.

*

permanente Delegitimierung demokratischer Verfahren gehört dabei zur rhetorischen Grundausstattung. Institutionen werden infrage gestellt, europäische Kompromisse als „Unterwerfung“ bezeichnet, multilaterale Strukturen als Belastung diffamiert.

Besonders problematisch ist aggressive nationale Abschottung als Leitmotiv. Für Baden-Württemberg – eine exportorientierte, wirtschaftlich eng mit Europa verflochtene Region – wäre das ein riskanter Kurs. Wer den Binnenmarkt schwächt, schwächt Arbeitsplätze, Investitionen und Wohlstand.

*

Gerade für Baden-Württemberg – dessen Industrie von offenen Märkten lebt, bedeutet dieser Kurs ein Spiel mit realen wirtschaftlichen Risiken.

Auch seine Nähe zu Trump-nahen politischen Netzwerken in den USA sorgt für wachsende Kritik. Eine strategische Orientierung an nationalpopulistischen Kräften außerhalb Europas verschiebt Deutschlands außenpolitische Balance – weg vom europäischen Konsens, hin zu ideologisch motivierten Machtallianzen.

*

Aus meiner Sicht geht es am 8. März 2026 um mehr als eine Parteientscheidung. Es geht um die Frage, ob Baden-Württemberg und Deutschland ihren Platz in einem starken Europa behalten – oder ob sie bewusst eine Politik unterstützen, die europäische Stabilität untergräbt.

Wer diesen Kurs wählt, entscheidet sich für Konfrontation statt Kooperation – und trägt Verantwortung für die Folgen.


* KI-Fotos – satirische, journalistische Bildkompositionen. Keine Originalaufnahmen.

#Deutschland
#AfD
#Frohnmaier
#Europa
#Bundestag

error

Gefällt Dir der Blog-Demokratie? Einfach weiterempfehlen