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Werner Hoffmann.
Markus Frohnmaier ist Spitzenkandidat der AfD Baden-Württemberg für die Landtagswahl 2026.
Seit 2017 sitzt er im Deutschen Bundestag, seit 2025 ist er stellvertretender Vorsitzender der AfD-Bundestagsfraktion.

Bereits seit 2022 ist er Co-Vorsitzender der AfD Baden-Württemberg. Von 2015 bis 2018 führte er zudem die Jugendorganisation der Partei, die „Junge Alternative“.
Geboren wurde Frohnmaier am 25. Februar 1991 im rumänischen Craiova.
Als Säugling kam er in ein Waisenhaus und wurde im Alter von einem Jahr gemeinsam mit seiner Zwillingsschwester von einem deutschen Ehepaar adoptiert.

Er wuchs in Weil der Stadt auf. Seine Adoptiveltern waren eine gelernte Blumenbinderin und ein Elektrotechniker.
Schulisch absolvierte er zunächst die Hauptschule in Grafenau-Döffingen, wechselte anschließend an eine Fachschule in Stuttgart und erlangte 2011 am Wirtschaftsgymnasium in Calw das Abitur. Danach begann er ein Jurastudium an der Universität Tübingen, das er jedoch nicht abschloss.

Politisch beschreibt Frohnmaier selbst eine Entwicklung vom linken Spektrum in seiner Jugend hin zu einer nationalkonservativen Positionierung.
Als Auslöser nannte er eigene negative Erfahrungen mit Migranten. Früh engagierte er sich in der Jungen Alternative, deren Bundesvorsitzender er 2015 wurde. In dieser Zeit profilierte er sich als Vertreter eines schärferen Kurses innerhalb der AfD.

Im Bundestag ist Frohnmaier vor allem in außen- und sicherheitspolitischen Debatten präsent.
In der Vergangenheit sorgten Berichte über Kontakte nach Russland sowie über internationale Auftritte – unter anderem in den USA – für Aufmerksamkeit. Kritiker werfen ihm vor, dabei Positionen vertreten zu haben, die Deutschlands Rolle in Europa und in der internationalen Zusammenarbeit schwächen. Unterstützer sehen in ihm hingegen einen Vertreter nationaler Interessen und eine Stimme gegen das politische Establishment.
Seine Biografie – Adoption aus Rumänien, Aufwachsen in Baden-Württemberg, politischer Aufstieg in einer migrationskritischen Partei – sorgt für intensive Diskussionen. Während die einen darin ein Beispiel gelungener Integration sehen, kritisieren andere die politische Linie, die er heute vertritt.

Mit seiner Kandidatur für die Landtagswahl 2026 rückt Frohnmaier noch stärker in den Mittelpunkt der Landespolitik. Die entscheidende Frage lautet: Welche politischen Inhalte, welche Haltung zu Europa, Demokratie und gesellschaftlichem Zusammenhalt bringt er mit – und entspricht das wirklich dem Selbstverständnis eines weltoffenen Baden-Württembergs?
Sicherlich nicht!
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