Satire oder Realität vom Feinsten?
Ein Beitrag von Werner Hoffmann

Lange galt das ADMS – Alte-Deutsche-Männer-Syndrom als klassische Begleiterscheinung der Generation 70+. Graue Haare, kalte Marktlogik, nostalgische Verklärung einer Vergangenheit, die vor allem für einige wenige bequem war.
Doch neue politische Feldstudien zeigen: ADMS ist kein Altersproblem. Es ist ein Denkproblem.

Natürlich gehören bekannte Figuren wie Friedrich Merz zur Hochrisikogruppe. Politik wie aus dem neoliberalen Archiv, soziale Realität als Störfaktor. Auch Wolfgang Kubicki beweist regelmäßig, dass Lautstärke und Freiheit gern mit Rücksichtslosigkeit verwechselt werden.
Besonders tückisch wird ADMS dort, wo es biologisch junge Körper befällt. Jens Spahn steht exemplarisch für das Phänomen „Youngster 70+ im Geiste“: Markt vor Mensch, Sparlogik vor Vorsorge, Eigenverantwortung als Allzweckwaffe.
Ergänzt wird das Ensemble durch Christian Lindner, der Freiheit primär steuerlich denkt, und Markus Söder, der Modernität bevorzugt, solange sie folgenlos bleibt.
Doch ADMS macht nicht an Parteigrenzen halt. Auch in der AfD tritt es besonders deutlich auf – oft angereichert mit Nationalismus und Sozialdarwinismus.

Alice Weidel kombiniert neoliberale Härte mit sozialer Kälte, Tino Chrupalla verkauft Rückschritt als Patriotismus, und Björn Höcke zeigt, wie ADMS in autoritäre Fantasien kippen kann.
Typische ADMS-Symptome:
Man nennt soziale Verantwortung „links“.
Man erklärt Ungleichheit zur Leistung.
Man verwechselt Stillstand mit Ordnung.
Satire? Ja.
Aber leider oft näher an der Realität, als uns lieb sein kann.
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